SIKO Gegenaktionen München

Meldungen

Materialien für den Aktionstag gegen / Fahrradmarathon um die Air Base Ramstein

No to NATO - So, 25/04/2021 - 13:28
Im Stopp Air Base Ramstein shop www.quiddity.be gibt es u.a.:

Letzte Infos Fahrradmarathon | #4 Newsletter 2021

No to NATO - So, 25/04/2021 - 10:09
Letzte Infos Fahrradmarathon | #4 Newsletter 2021

Afghanistan: Zeit der Bilanzen

Lebenshaus-Newsletter - So, 25/04/2021 - 09:02
Aktuell befinden sich noch knapp 10.000 NATO-SoldatInnen in Afghanistan, die aber nach derzeitigem Stand bis spätestens September vollständig abgezogen sein... Michael Schmid http://www.lebenshaus-alb.de

Biden and Blinken Blink on Ukraine

No to NATO - So, 25/04/2021 - 00:18
by Ray McGovern Posted on April 15, 2021 President Joe Biden has now taken a waiver on the “unwavering”, full-throated support that he, Secretary of State Antony Blinken, and NATO Secretary General Jens Stoltenberg had been giving to Ukrainian President Volodymyr Zelensky. The recurring “unwavering” meme was played right up until late Tuesday after Biden’s telephone talk with Putin Tuesday. https://original.antiwar.com/mcgovern/2021/04/14/biden-and-blinken-blink-on-ukraine/

1. Mai 2021 - Solidarität ist Zukunft

BIFA München - So, 25/04/2021 - 00:11
; Sam., 1. Mai. 21, 10:30 Uhr


10:30 Uhr Auftakt 1. Mai in München

vor dem alten Gewerkschaftshaus, Schwanthalerstr. 64

10:45 Uhr Demonstration

vom Gewerkschaftshaus zum Königsplatz

12:00 Uhr Kundgebung am Königsplatz

Hauptredner Jürgen Hofmann, 1. Vorsitzender der IGM


Hygieneschutz beachten,

Corona Leugner haben auf unserer Demo und der Kundgebung nichts zu suchen.

 

Veranstalter:  ver.di, GEW Ort:  Schwanthalerstr. > Königsplatz

2021/05/02 zoom webinar 10 am-11am EDT (US & Canada) GMT-4:00Campaign to Ban Killer Drones Is Launched as Biden Appears Ready to Expand Drone War

No to NATO - Sa, 24/04/2021 - 21:53
https://actionnetwork.org/events/webinar-campaign-to-ban-killer-drones-is-launched-as-biden-appears-ready-to-expand-drone-war With Brian Terrell, Kathy Kelly, David Swanson, Leah Bolger This webinar will announce the launch of BanKillerDrones, a new campaign for an international treaty to ban weaponized drones and military and police drone surveillance. This comes at the moment when the Biden Administration is reportedly looking to increase U.S. drone killing and drone surveillance as key to retaining some level of colonial control in Afghanistan, under the guise of countering Al Qaeda, as U.S. troops are removed. The reality … Continue reading →

NATO 2030 – Vorlage für eine neue NATO – Strategie

No to NATO - Sa, 24/04/2021 - 21:28
Mittlerweile gibt es einen Übersetzung zu NATO 2030 https://www.auswaertiges-amt.de/de/aussenpolitik/internationale-organisationen/nato/-/2422690 Der nächste NATO Gipfel (Präsenzveranstaltung) ist am 14. Juni 2021 in Brüssel.  

Rückzug der USA aus Afghanistan: Die Wahrheit hinter der Niederlage des Imperiums

acTVism - Sa, 24/04/2021 - 20:33

In diesem Video erklärt die unabhängige Journalistin Abby Martin den Grund für den Rückzug der USA.

Der Beitrag Rückzug der USA aus Afghanistan: Die Wahrheit hinter der Niederlage des Imperiums erschien zuerst auf acTVism Munich.

30 Jahre isw: Das Soziale und das Ökologische zusammen führen – Wissenschaft ohne Dogma

ISW München - Sa, 24/04/2021 - 01:03

isw-Redaktion: Wie bist Du zum isw gestoßen? Was veranlasste dich, mitzumachen?

Das „sozial-ökologische“, die Zusammenführung des „Sozialen“ mit dem „Ökologischen“ halte ich für eine spannende Sache. Ich bin Volkswirt und, abgesehen vom isw, habe ich mein Berufsleben in der Energiewirtschaft und in einem Forschungsinstitut für Energiefragen verbracht. Mein erster größerer Beitrag fürs isw war daher der Report Nr. 12 „Mit Energie ins Treibhaus“ 1992, im Jahr der berühmten Rio-Konferenz. Und in der Folgezeit haben wir im isw eigentlich praktisch jährlich einen größeren Beitrag zum „Sozial-Ökologischen“ gemacht, letztens den Report Nr. 123 „Wirtschaftswachstum auf dem Prüfstand“.

Ökologie / Umwelt / das Grüne / Nachhaltigkeit können nicht etwas Sekundäres, Zweitrangiges sein für einen Linken oder für einen Gewerkschafter – auch wenn das früher, mehr oder weniger unterschwellig, manchmal so gesehen wurde. Gerade an der Klimazerstörung wird deutlich, dass ökologische Probleme äußerst intensiv in die sozialen Lebensbedingungen eingreifen, und zwar innerhalb eines Landes, und mehr noch in den internationalen Beziehungen. Die internationale Solidarität ist extrem gefordert. Das bedeutet meines Erachtens – um es auf das kürzeste Schlagwort zu konzentrieren – dass nur ein grünes Rot ein richtiges Rot ist und genauso nur ein rotes Grün ein richtiges Grün.

isw-Redaktion: Das isw hat den Anspruch, Wissenschaft zu machen. Aber was ist das überhaupt: Wissenschaft?

Ich verstehe darunter die Suche nach Erkenntnissen über die wesentlichen Eigenschaften und die kausalen Zusammenhänge von – in unserem Fall – Wirtschaft und Gesellschaft. Auf dass wir mit diesen Erkenntnissen Grundlagen liefern, die Gesellschaft politisch sicherer zu steuern und verbessern können. Aufgabe der Wissenschaft ist es, neu aufkommende Probleme zu analysieren und Fragen zu beantworten. Desgleichen, bisherige Erkenntnisse ggfs. zu kritisieren, zu verbessern, richtig zu stellen. Dazu muss die Wissenschaft undogmatisch vorgehen, also das Dogma ausschließen. Das unterscheidet Wissenschaft gerade von der Theologie, die Gottes Wirken erforscht, aber nicht Gottes Existenz in Frage stellt.

Und ganz ähnlich wie bei der Theologie liegt der Fall auch bei der herkömmlichen bürgerlichen Markttheorie. Sie untersucht das Wirken der Marktkräfte und marktkonformer Politik, stellt aber keinesfalls das Dogma in Frage, dass die Markt- und Wettbewerbswirtschaft selbst (theoretisch aufs Feinste ausformuliert in der Allgemeinen Gleichgewichtstheorie) die bestmögliche und natürliche Form des Wirtschaftens darstelle und daher nicht hinterfragt werden dürfe. Unsere marxistisch orientierte Konzeption von Wirtschaftswissenschaft weist dieses Dogma des Ideals der Konkurrenzwirtschaft zurück.

Also: Es kommt darauf an, Zusammenhänge und Ursache-Wirkungs-Verhältnisse ohne Vorbehalte zu analysieren, richtig darzustellen. Die gefundenen Ergebnisse und Zusammenhänge müssen überprüfbar sein, müssen einsichtig und nachvollziehbar sein. So einfach.

isw-Redaktion: Kann man im isw Wissenschaft machen?

Kann man denn überhaupt Wissenschaft machen außerhalb von Universitäten, außerhalb der großen Forschungsgesellschaften (Fraunhofer, Max-Planck usw.), außerhalb der großen Konzerne mit ihren riesigen Forschungsabteilungen?

Bei vielen Fragen braucht man Großeinrichtungen, keine Frage: bei der Atomforschung, der Pharmaforschung, auch bei der Klimaforschung (Bedarf an riesigen Rechenkapazitäten), ein ähnlicher Bedarf auch bei Wirtschaftsprognosen.

Aber wenn es um die Logik einer Argumentation geht, braucht man keine Großforschungseinrichtungen. Dass die versprochenen Gleichgewichtsprozesse in einer Marktwirtschaft nicht eintreten, wenn externe Effekte dominieren und die Marktteilnehmer weit entfernt sind von der erforderlichen vollkommenen Markttransparenz, das kann man auch ohne Laborversuche begründen. Dass ausländische Niederlassungen weltumspannender Konzerne mehr und andere Wirkungen haben als nur einfach die Wirtschaftsentwicklung eines armen Landes zu unterstützen, ist auch ohne Großrechner eine plausible These. Dass unbegrenztes Wachstum der Weltwirtschaft bei begrenzten Rohstoffen, auch bei beträchtlichem Technischen Fortschritt möglicherweise Probleme in der Zukunft bereiten könnte, wird auch außerhalb von Großforschungseinrichtungen für richtig gehalten.

isw-Redaktion: Können linke Wissenschaftler Wissenschaft machen?

Sind sie denn nicht so voreingenommen grundkritisch, dass alles nur mit irgendwie einseitig ausgewählten Argumenten zusammengeschustert wird? Nein, eine solche Einseitigkeit erfahren wir immer wieder mal r von der bürgerlichen Mainstream-Wirtschaftswissenschaft. Bei ihr stellen wir fest, dass ihr vom Auftraggeber vorgegebenes Forschungsziel, das sie nachweisen und begründen müssen, sich immer wieder beißt mit seriöser Argumentation.

Ein Beispiel: Für die TTIP-Auseinandersetzung fertigte G. Felbermayr 2013, damals Leiter der ifo-Außenhandelsabteilung, heute IfW-Kiel-Chef, das zentrale Gutachten für die Bundesregierung an. Für das Wirtschaftsministerium (damaliger Minister: SPD-Gabriel) war es das Handbuch schlechthin zur Untermauerung seiner Pro-TTIP-Agitation. Den argumentativen Kern des Gutachtens bildet eine Vorstellung des Außenhandels, die die Erfolge und Misserfolge eines Landes im Außenhandel allein durch politische Handelsbarrieren bzw. Nicht-Barrieren erklärt (Zölle, Mengenbegrenzungen, Normgebungen wie DIN, technische Vorschriften, Freihandelsverträge usw.). Jahrhundertelang diskutierte Einflussfaktoren auf den Außenhandel, von der natürlichen Ausstattung eines Landes bis zum konzerninternen Handel: alles unter den Tisch gefallen. Das war zu kompliziert. Erklärt man den gesamten Außenhandel allein mit Handelsbarrieren, dann tut man sich natürlich leicht, TTIP als großes Zukunftsversprechen hochzujubeln. Allerdings kriegt man dann diverse Probleme mit der Logik. Dementsprechend strotzt dieses Gutachten vor lauter Nicht-Plausibilitäten und logisch verquerer Darstellungen in jedem Kapitel – ein Gefälligkeits-Gutachten par excellence.

Ähnlich ideologisch voreingenommen und engstirnig argumentierte die Mainstream-Ökonomie auch in der Mindestlohn-Diskussion. Sie ging nicht ab von der Prophezeiung einer steigenden Arbeitslosigkeit, hervorgerufen durch die Verteuerung der Arbeitskraft durch einen Mindestlohn. Dass es nicht dazu kam, ist der Tatsache geschuldet, dass Löhne nicht nur Kosten, sondern auch Nachfrage nach Konsumgütern darstellen – und steigende Löhne eine steigende, eine arbeitsschaffende Nachfrage. Dieser Zusammenhang Löhne = Nachfrage ist in der konventionellen Ökonomie ein blinder Fleck, eine Folge des Marktdogmas: Löhne sind Kosten, sonst unerheblich.

Unsere isw- Ansprüche an wissenschaftliche Offenheit und Redlichkeit stehen jedenfalls konträr zu dogmatischen Gefälligkeitsdenken.

Die Impfstoffdiplomatie der EU

German Foreign Policy - Fr, 23/04/2021 - 21:40

Die "strategische Souveränität" der EU

Zentrales Motiv für die Reise nach Belgrad und Prishtina, zu der Außenminister Heiko Maas am gestrigen Donnerstag aufgebrochen ist, sind Bemühungen Berlins und der EU, den deutlich gestiegenen Einfluss Russlands und Chinas vor allem in Serbien zurückzudrängen. Moskau kooperiert mit Belgrad nicht zuletzt militärisch; die serbischen Streitkräfte setzen in hohem Maß russische, in jüngster Zeit auch chinesische Waffen ein. China wiederum arbeitet ökonomisch in wachsendem Umfang mit Serbien zusammen; ist Deutschland noch größter Handelspartner, Frankreich noch größter Investor in dem südosteuropäischen Land, so ist die Volksrepublik zum drittgrößten Lieferanten und, rechnet man Investitionen aus Hongkong hinzu, zum zweitgrößten Investor aufgestiegen. Vor allem im Rahmen der Neuen Seidenstraße (Belt and Road Initiative, BRI) treibt Beijing den Ausbau der serbischen Infrastruktur voran.[1] Berlin ist alarmiert - dies nicht nur, weil es China prinzipiell als Rivalen betrachtet, sondern vor allem, weil die Dominanz Deutschlands und der EU über Südosteuropa zur Debatte steht: "Eine 'strategische Souveränität' Europas", erklärte Maas im März, könne "nicht abschließend erreicht werden ohne eine enge Anbindung auch der Westbalkan-Staaten an die Europäische Union".[2]

Impfstofflieferanten

Die Chancen, den russisch-chinesischen Einfluss aus Serbien zu verdrängen, haben sich seit dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie Anfang 2020 deutlich verschlechtert. Bereits im Frühjahr 2020 schlug der EU-Exportstopp für medizinische Schutzausrüstung, von dem Belgrad kalt erwischt wurde, negativ zu Buche, während China mit der Lieferung dringend nötiger Hilfsgüter punkten konnte (german-foreign-policy.com berichtete [3]). In diesem Jahr hat sich die Entwicklung durch das weitgehende Ausbleiben europäischer Impfstofflieferungen fortgesetzt. Während Serbien bislang nur eine sehr geringe Menge an Impfdosen aus der EU erhielt, ist es mit russischen sowie vor allem mit chinesischen Vakzinen so gut versorgt worden, dass es mittlerweile Impfdosen im Umfang fast seiner halben Bevölkerungszahl erhalten hat - dem Anteil nach knapp doppelt so viel wie die Bundesrepublik. Ende März verimpften serbische Ärzte sogar Tausende Dosen an Bürger der Nachbarstaaten, die bislang völlig unterversorgt sind.[4] Darüber hinaus sollen Impfstoffe russischer und chinesischer Unternehmen - Sputnik V und das Vakzin von Sinovac - in Zukunft in Serbien produziert werden. Belgrad will damit nicht nur die eigene Bevölkerung, sondern zudem diejenige der Nachbarstaaten versorgen.[5]

Keine Mehrheit für Brüssel

Die Entwicklung schlägt sich zunehmend in den außenpolitischen Präferenzen der serbischen Bevölkerung nieder. Eine im Dezember 2020 in Belgrad veröffentlichte Umfrage ergab, dass nur 9,6 Prozent der serbischen Bevölkerung der Ansicht waren, im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie sei ihr Land am stärksten von der EU unterstützt worden. 11,3 Prozent waren der Auffassung, die meiste Hilfe sei aus Russland gekommen, während 69,4 Prozent China nannten. Die Umfrage wurde noch vor den ersten Impfstofflieferungen durchgeführt, die - wie erwähnt - vorwiegend aus der Volksrepublik kamen.[6] Bereits im November 2020 hatte eine weitere Umfrage gezeigt, dass die offiziell von der serbischen Regierung angestrebte EU-Mitgliedschaft in der Bevölkerung nicht die Mehrheit hinter sich hat: Demnach lehnen 51 Prozent aller Serben einen Beitritt ihres Landes zur EU ab. 16 Prozent der Befragten waren der Ansicht, China sei "Serbiens bester Freund", während 40 Prozent diese Einstufung Russland zuschrieben. Sogar 72 Prozent äußerten die Auffassung, Russland übe einen positiven Einfluss auf Serbien aus.[7] Die Stimmung spiegelt die tatsächliche Belgrader Außenpolitik wider: Laut Experten ist Serbien dasjenige Land Südosteuropas, das die außenpolitischen Ziele der Union am wenigsten übernommen hat.[8]

Kein Schlüsselmoment

Entsprechend ist Außenminister Maas bemüht, mit seinem aktuellen Besuch in Serbien die Bindungen des Landes an Deutschland und die EU zu stärken. Unmittelbar vor Maas' Abreise hat Brüssel angekündigt, den Ländern Südosteuropas 651.000 Dosen des BioNTech/Pfizer-Impfstoffs zur Verfügung zu stellen. Davon sollen Montenegro 42.000, Kosovo 95.000, Nordmazedonien 119.000, Albanien 145.000 und Bosnien-Herzegowina 214.000 Dosen erhalten. Serbien wird, weil es bereits vergleichsweise gut versorgt ist, nur 36.000 Dosen bekommen. Maas ruft die Tatsache, "dass wir den zunehmenden Impffortschritt in der EU nun auch mit den Staaten des Westlichen Balkan teilen können", zum "Schlüsselmoment im gemeinsamen Kampf gegen das Virus" aus.[9] Freilich kann von einem Schlüsselmoment für diejenigen Staaten Südosteuropas, die chinesische Vakzine erhalten, keine Rede sein: Neben Serbien, für das die 36.000 Dosen kaum noch ins Gewicht fallen, ist das insbesondere Albanien, das dank Vermittlung der Türkei, die mit Sinovac eng kooperiert, eine halbe Million Sinovac-Dosen erhält. 192.000 davon hat es bereits bekommen, der Rest folgt im Mai. Der Zeitraum, in dem die EU-Lieferungen erfolgen sollen, wird vage auf "Anfang Mai bis Ende August" festgelegt.[10]

Großalbanien-Pläne

Bereits gestern hatte Maas Gespräche in Prishtina geführt, bei denen es neben dem Kampf gegen die Covid-19-Pandemie vor allem um die Beziehungen zwischen Prishtina und Belgrad ging. "Das immer noch ungelöste Verhältnis zwischen Serbien und Kosovo bremst die Entwicklung beider Länder und der gesamten Region", hatte Maas vorab erklärt.[11] Freilich ist Maas' Äußerung auch eine Aussage über die Unfähigkeit der EU, ihren Anspruch einzulösen, Konflikte wenigstens in ihrer direkten Nachbarschaft beilegen zu können: Die Union und ihre Mitgliedstaaten arbeiten seit über zwei Jahrzehnten vergeblich daran, das mit ihrer Hilfe völkerrechtswidrig abgespaltene Kosovo umfassender in die Region einzubinden und ihm so zu einer gedeihlichen Entwicklung zu verhelfen. Mit der seit dem 22. März amtierenden Regierung von Ministerpräsident Albin Kurti - der ersten, die nicht unmittelbar von den Mafiaseilschaften ehemaliger UÇK-Milizionäre abhängig ist - könnte die Lage sogar weiter eskalieren: Kurti, für großalbanische Positionen bekannt, hat einen Ableger seiner Partei Vetëvendosje in Albanien gegründet und will einen zweiten in Nordmazedonien etablieren; dort spricht ein Viertel der Bevölkerung albanisch. Die Großalbanien-Agitation hat das Potenzial, Südosteuropa, statt die Lage dort zu verbessern, in neue Unruhen zu stürzen.[12]

 

[1] S. auch Machtkämpfe in Ost- und Südosteuropa.

[2] "Wir meinen es ernst mit einer EU-Perspektive für alle Staaten des Westlichen Balkans". auswaertiges-amt.de 12.03.2021.

[3] S. dazu Die "Politik der Großzügigkeit".

[4] Katy Dartford: Serbia innoculates neighbours as other Balkan countries receive doses of China's vaccine. euronews.com 28.03.2021.

[5] Serbia to produce Chinese COVID-19 vaccine. euronews.com 11.03.2021.

[6] Belgrade Centre for Security Policy: Serbia in the jaws of the Covid-19 pandemic. Belgrade, December 2020.

[7] Poll: Russia and China are Serbians' 'best friends'. euractiv.com 23.11.2020.

[8] Igor Bandović: Serbia's EU accession process: A geopolitical game. spectator.clingendael.org 23.03.2021.

[9] Neues Momentum für die Normalisierung der serbisch-kosovarischen Beziehungen. auswaertiges-amt.de 22.04.2021.

[10] Stephan Löwenstein, Michael Martens: Nachbarschaftshilfe als Narrativ. Frankfurter Allgemeine Zeitung 21.04.2021.

[11] Neues Momentum für die Normalisierung der serbisch-kosovarischen Beziehungen. auswaertiges-amt.de 22.04.2021.

[12] Michael Martens: Großalbanische Träume. Frankfurter Allgemeine Zeitung 08.04.2021.

35 Jahre Tschernobyl: Super-GAU-Gefahr auch in Deutschland akut

Lebenshaus-Newsletter - Fr, 23/04/2021 - 06:14
Zum seit Jahren andauernden INES-2-Störfall im AKW Neckarwestheim-2 erklären Armin Simon von .ausgestrahlt und Franz Wagner vom Bund der Bürgerinitiativen... Michael Schmid http://www.lebenshaus-alb.de

Ukraine: are we facing the next (big) war?

No to NATO - Do, 22/04/2021 - 23:09
By Reiner Braun Nothing is harder and nothing requires more character, than to be in open opposition to its time and to say to say loudly: No. I put this quote from Kurt Tucholski at the beginning of my remarks because it is also about countering the narrative of mainstream politics and media reporting with clarification and facts. We are witnessing a massive relocation of troops and war material to the border between Ukraine and Russia as well as to … Continue reading →

Kuba äußert sich zu militärischen Aktivitäten von USA und NATO nahe Russland

No to NATO - Do, 22/04/2021 - 23:07
Von Edgar Göll amerika21   Havanna/Moskau. Der kubanische Außenminister Bruno Rodriguez hat die jüngsten Truppenbewegungen der Vereinigten Staaten und der Nordatlantikvertragsorganisation (Nato) in Richtung der Grenzen der Russischen Föderation angeprangert.   https://amerika21.de/2021/04/249745/kuba-prangert-usa-und-nato

2021/04/30 Berlin, Germany ab 15-18 UhrKundgebung gegen Militarismus und Krieg

No to NATO - Do, 22/04/2021 - 23:00
Im Rah­men des 1. Inter­na­tio­na­len Aktions­ta­ges ge­gen aus­län­di­sche Mi­li­tär­ba­sen Stopp Ramstein Berlin Kundgebung am Freitag, 30. April 2021 15-18 Uhr Reichstagufer 2, 10557 Berlin Kundgebung gegen Militarismus und Krieg Im Rah­men des 1. Inter­na­tio­na­len Aktions­ta­ges ge­gen aus­län­di­sche Mi­li­tär­ba­sen  Warum diese Kundgebung? Mit unserer Kundgebung unterstützen wir die weltweiten Proteste gegen ausländische Militärbasen im Rahmen des internationalen Aktionstages am 30. April. Die USA betreiben über die Erde verteilt etwa 1000 Militärbasen, um ihre wirtschaftlichen und politischen Interessen gegen andere Staaten durchzusetzen … Continue reading →

Atomwaffen raus aus Deutschland – über Blockadeaktionen in Büchel und Gerichtsverfahren (Video)

No to NATO - Do, 22/04/2021 - 22:19
Mit Marion Küpker und ihrer Rechtsanwältin Anna Busl sprach Pascal Luig über den anstehenden Prozess, den zivilen Ungehorsam, den aktuellen Stand der Anti-Atomwaffen Proteste in Büchel, sowie über die nötige Solidarität. Die Online-Veranstaltung fand via Zoom am 9. April 2021 statt: https://youtu.be/zybxE5ia_IA Seit dem Jahr 2016 begleitet und informiert Marion Küpker die verschiedenen Aktionsgruppen in Büchel für die bundesweite Kampagne Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt: Sie dokumentiert deren Aktionen während der jährlichen 20-wöchigen Aktionspräsenzen. In 2019 wurde Marion dort – am … Continue reading →

2021/04/28 Webinar 16 Uhr CESTWebinar zu den SIPRI-Zahlen 2020 zu weltweiten und deutschen Rüstungsausgaben

No to NATO - Do, 22/04/2021 - 22:14
Veranstaltung im Rahmen der Global Campaign on Military Spending Webinar zu den SIPRI-Zahlen 2020 zu weltweiten und deutschen Rüstungsausgaben Wann: 28.04.2021 von 16:00 bis 17:30 Anmeldung: https://zoom.us/webinar/register/WN_vMEKkir7SX68UGOi6ywfVw Mit: Reiner Braun (Geschäftsführer IPB), Tarja Cronberg (Associate Fellow SIPRI European Security Programme (Englischer Vortrag ohne Übersetzung), Myriam Rapior (Bundesvorstand BUND-Jugend/ Fridays for Future), Thomas Würdinger (IG-Metall Vorstand), Moderation: Julia auf dem Brinke (IPB)   Das schwedische Friedensforschungsinstitut (Stockholm International Peace Research Institute – SIPRI) veröffentlicht am 26. April 2021 die Statistik zu … Continue reading →

Nation – Hypersonic Wars

No to NATO - Do, 22/04/2021 - 22:05
“The 500 additional troops being sent to Germany are not just ordinary GIs, meant to bolster frontline formations, but rather highly trained specialists intended for “multi-domain operations” involving cyber and space combat as well as “long-range fires” employing hypersonic missiles” https://www.thenation.com/article/world/forever-wars-austin-germany/ By Michael T. Klare April 20, 2021 From the Forever Wars to the Hypersonic Wars The United States bolsters high-tech forces in Europe

2021/06/26 UKNurses not Nukes: anti-nuclear bloc at People’s Assembly

No to NATO - Do, 22/04/2021 - 21:59
https://cnduk.org/events/peoples-assembly-national-demonstration-no-to-nuclear-bloc/

2021/04/30 Stuttgart, Germany 15 UhrKundgebung/Mahnwache “AFRICOM&EUCOM schliessen – für eine Politik des Friedens “

No to NATO - Do, 22/04/2021 - 21:06
  Gesellschaft Kultur des Friedens, Welthaus Stuttgart, Charlottenplatz 17 ruft auf zur Kundgebung/Mahnwache am Freitag, 30.4.2021, 15 Uhr vor dem AFRICOM, Stuttgart-Möhrungen, Plieningerstr.289, Haupteingang, Bushaltestelle Kaserne ! Unterstützer/Innen und Interessierte bitte bei Kontaktadresse melden und Einladung weiterleiten. Die Aktion findet unter den aktuellen Pandemiebestimmungen statt. email:info@kulturdesfriedens.de Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: U-Bahn U3 bis Landhaus, Bus 73 bis Kaserne Internationaler Aktionstag gegen Militärbasen, Kommandozentralen, Rüstungsstandorte. Internationaler Protest gegen Militarismus und Krieg. Liebe Friedensbewegte, Überall auf der Welt finden am 30. April … Continue reading →

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