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70 Jahre Grundgesetz: Für das freie Wort zu Israel und Palästina

Lebenshaus-Newsletter - Mi, 22/05/2019 - 12:08
In einem offenen Brief anlässlich von 70 Jahren Grundgesetz an die Abgeordneten des Deutschen Bundestages warnen Friedens- und Menschenrechtsorganisationen vor... Michael Schmid http://www.lebenshaus-alb.de

Unser Europa ist ein gerechtes und friedliches Europa - für alle

Lebenshaus-Newsletter - Mi, 22/05/2019 - 06:24
Michael Schmid http://www.lebenshaus-alb.de

Verdinglichter Fetisch

Lebenshaus-Newsletter - Mi, 22/05/2019 - 05:55
In den Kommentaren zur Verurteilung der Kampagne "Boycott, Divestment and Sanctions" (BDS) durch den Bundestag wurde hervorgehoben, dass sich die... Michael Schmid http://www.lebenshaus-alb.de

Deutschland im Wirtschaftskrieg (II)

German Foreign Policy - Di, 21/05/2019 - 21:50

US-Boykott

Die Trump-Administration setzt den Boykott gegen den chinesischen Telekomkonzern Huawei, den sie am vergangenen Mittwoch fast ohne Vorwarnzeit verkündet hat, in vollem Umfang durch. Am gestrigen Montag teilten nicht nur große US-Chiphersteller wie Intel und Qualcomm mit, sie würden sich dem Boykott fügen. Auch Google hat angekündigt, sich zu beteiligen und Huawei ab sofort keine neuen Lizenzen für das Betriebssystem Android mehr zu erteilen. Dieser Schlag trifft den chinesischen Konzern besonders hart: Hat er Halbleiter und andere unverzichtbare US-Bauteile in großen Mengen gelagert, so dass er noch mehrere Monate, womöglich sogar noch ein Jahr trotz Boykott produzieren kann, so darf er nun neue Smartphones nicht mehr mit beliebten Google-Apps ausrüsten. Sogar bereits verkaufte Geräte werden nur noch eingeschränkt mit Updates auf den aktuellen Stand gebracht. Damit verlieren Huawei-Smartphones, die zuletzt in Tests Spitzenergebnisse erzielten, mit einem Schlag für einen Großteil der Kundschaft außerhalb Chinas massiv an Attraktivität. Mit schweren Verlusten ist zu rechnen: Huawei verkaufte zuletzt rund die Hälfte seiner Smartphones jenseits der Volksrepublik.

Va banque

Die Folgen des Boykotts sind nicht absehbar. Die Trump-Administration zielt ganz offen darauf ab, den wohl populärsten und für die technologische Entwicklung Chinas womöglich wichtigsten Konzern in den Zusammenbruch zu treiben; zahlreiche Experten sprechen von einem "nuklearen Schlag".[1] Klar scheint, dass Huawei zumindest mit herben Verlusten zu rechnen hat. Allerdings hat der Konzern, die US-Aggression vorausahnend, seit Jahren umfassend Vorbereitungen getroffen, um aus den USA importierte Bauteile sowie US-Software durch neue Eigenproduktion ersetzen zu können. Gelingt dies, dann könnte - dem stimmen auch zahlreiche US-Fachleute besorgt zu - der Schuss nach hinten losgehen. So kann als sicher gelten, dass nicht nur Huawei, sondern auch andere chinesische Firmen ihre Bemühungen, von US-Chips unabhängig zu werden, jetzt verdoppeln werden. Der US-Halbleiterriese Qualcomm erzielte zuletzt zwei Drittel seines Umsatzes in China; mittel- und langfristig muss er, sollten chinesische Unternehmen künftig gleichwertige Chips bauen können, dramatische Einbrüche befürchten. Google wiederum ist bei Smartphone-Betriebssystemen, nimmt man Apples iPhone aus, mit Android quasi Monopolist. Allerdings sind knapp die Hälfte aller Android-Smartphones Produkte chinesischer Hersteller (Huawei, Xiaomi, vivo, OPPO).[2] Gelingt es ihnen, ein alternatives Betriebssystem zu etablieren, dann hat Google beinahe die Hälfte seines Marktanteils verspielt.

Geschäftsschwerpunkt China

Das Vabanquespiel der Trump-Administration im Wirtschaftskrieg gegen China ist für die deutsche Industrie auch in anderer Hinsicht überaus gefährlich. Dies zeigt etwa das Beispiel des Dax-Unternehmens Infineon aus Neubiberg bei München. Der Chipsproduzent schloss sich dem Boykott gestern partiell an: Sämtliche Bauteile, die Infineon in seinen US-Werken herstellt, werden ab sofort nicht mehr an Huawei geliefert.[3] Allerdings legt der Konzern größten Wert auf die Feststellung, der Boykott, den er in den Vereinigten Staaten einhalten müsse, gelte nicht für seine Fabriken außerhalb der USA. Hintergrund ist, dass die Volksrepublik längst der größte Absatzmarkt des Unternehmens ist: Infineon setzt dort 25 Prozent seiner Produkte ab, mehr als in jedem anderen Land einschließlich Deutschlands (15 Prozent). Der Anteil der Vereinigten Staaten am Infineon-Umsatz beläuft sich lediglich auf neun Prozent.[4] Hinzu kommt, dass Infineon zentrale Zukunftsprojekte in der Volksrepublik gestartet hat. So hat das Unternehmen ein Joint Venture mit Chinas größtem Autohersteller SAIC gestartet - zur Produktion von Leistungshalbleitern für Elektroautos.[5] Darüber hinaus kooperiert es mit dem Onlinegiganten Alibaba in puncto Anwendungen für das Internet der Dinge ("Internet of Things", IoT).[6]

Geschäftsschwerpunkt USA

Hart getroffen wird etwa auch die Deutsche Telekom, die ihren Geschäftsschwerpunkt - anders als Infineon - nicht in China, sondern in den Vereinigten Staaten hat: Dort erzielt sie dank ihrer Tochterfirma T-Mobile USA 48 Prozent ihres Konzernumsatzes, deutlich mehr als in der Bundesrepublik (29 Prozent).[7] Hinzu kommt, dass T-Mobile USA dabei ist, mit dem Rivalen Sprint zu fusionieren. Am gestrigen Montag erteilte die zuständige US-Behörde FCC ("Federal Communications Commission") die Erlaubnis dazu. Gerüchte besagen, dafür habe die Deutsche Telekom zusagen müssen, beim Aufbau des 5G-Netzes in Deutschland auf Huawei-Produkte zu verzichten.[8] Träfe das zu, dann käme es den Konzern, der bei der aktuellen Versteigerung der deutschen 5G-Lizenzen bereits annähernd zwei Milliarden Euro ausgegeben hat, teuer zu stehen: Huawei liefert nach einhelliger Auffassung von Experten bessere Qualität zu niedrigeren Preisen als die Konkurrenz; ohne seine Beteiligung dürfte der Aufbau des deutschen 5G-Netzes sich um mindestens zwei Jahre verzögern. Allerdings zielt der Huawei-Boykott der Trump-Administration darauf ab, die daraus resultierenden Schäden zu minimieren: Wird der chinesische Konzern schwer geschädigt oder gar in den Kollaps getrieben, dann blieben auch konkurrierende Staaten beim 5G-Ausbau klar zurück; europäische Staaten, vor allem aber auch die USA könnten aufholen.

Vor der Entscheidung?

Kommentatoren warnen, die deutsche Wirtschaft könne insgesamt in eine Situation geraten, in der sie - wie aktuell Infineon und die Deutsche Telekom - zwischen den USA und China wählen müsse. Die Politik der Trump-Administration erinnere an ihr "Vorgehen gegen Iran": "Mit Wirtschaftssanktionen hat der amerikanische Präsident den Handel mit dem Land so gut wie unmöglich gemacht", heißt es etwa in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.[9] Nun sei die Entscheidung zwischen Iran und den USA der deutschen Wirtschaft zwar vergleichsweise "leicht gefallen". China sei für sie allerdings mittlerweile ebenso "unverzichtbar" wie die USA. Tatsächlich machen etwa die Dax-Konzerne zwar 22 Prozent ihres Umsatzes in den Vereinigten Staaten, inzwischen aber auch stolze 16 Prozent in der Volksrepublik (21 Prozent in Deutschland), wobei ihr Umsatz in China deutlich stärker wächst als ihr Umsatz in den USA.[10] Möglicherweise lege es Washington gerade darauf an, die deutsche Wirtschaft zur Entscheidung zu zwingen, urteilt der Kommentator: Es sei "töricht, die Gefahr einer amerikanischen 'Entweder-Oder-Politik' ... zu verkennen". Ganz unabhängig davon müsse man konstatieren: "Noch weiß niemand, welchen Preis Trump bereit ist zu zahlen, um Chinas Aufstieg zu bremsen."

 

Mehr zum Thema: Deutschland im Wirtschaftskrieg.

 

[1] Trump's Huawei Attack Is a Serious Mistake. By Editorial Board. bloomberg.com 20.05.2019.

[2] Tim Culpan: The Tech Cold War Has Begun. bloomberg.com 20.05.2019.

[3] Martin Holland: Auch Infineon und andere kappen teilweise Geschäftsbeziehungen zu Huawei. heise.de 20.05.2019.

[4] Joachim Hofer: Investoren fürchten um das China-Geschäft von Infineon. handelsblatt.com 20.05.2019.

[5] SAIC, Infineon form JV to make electric car power modules in China. reuters.com 02.03.2018.

[6] Malek Murison: Infineon and Alibaba Cloud team up on IoT. internetofbusiness.com 03.08.2018.

[7] Ulf Sommer: Deutschlands US-Offensive: Dax-Konzerne fahren Investitionen in Nordamerika hoch. handelsblatt.com 14.05.2019.

[8] Arvid Kaiser: Wie Amerikas Huawei-Bann die deutsche Wirtschaft trifft. manager-magazin.de 20.05.2019.

[9] Johannes Pennekamp: Amerika oder China. Frankfurter Allgemeine Zeitung 21.05.2019.

[10] Ulf Sommer: Deutschlands US-Offensive: Dax-Konzerne fahren Investitionen in Nordamerika hoch. handelsblatt.com 14.05.2019.

Respekt vor staatlicher Souveränität oder: die Mär der chinesischen Schuldenfalle

ISW München - Di, 21/05/2019 - 11:34

Die China Africa Research Initiative (CARI) an der Johns Hopkins University School of Advanced International Studies (SAIS) ist ein Forschungsprogramm, das sich dem Verständnis der politischen und wirtschaftlichen Aspekte der Beziehungen zwischen China und Afrika widmet. Es wurde 2014 ins Leben gerufen mit Sitz in Washington.… Weiterlesen →

Deutschland, Schande über dich und deinen Anti-BDS-Beschluss!

Lebenshaus-Newsletter - Di, 21/05/2019 - 06:09
Deutschland hat eben die Gerechtigkeit kriminalisiert. Eine Mischung aus gerechtfertigten Schuldgefühlen, die durch zynische und manipulative israelische Erpressung inszeniert und... Michael Schmid http://www.lebenshaus-alb.de

USA: Fight Club

Lebenshaus-Newsletter - Di, 21/05/2019 - 06:03
Hoffnung und Furcht zugleich erfasst die Opposition in Washington: Irgendwann muss der Staatenlenker besonderer Art doch gegen eine Mauer crashen.... Michael Schmid http://www.lebenshaus-alb.de

Die Rüstungsautonomie der EU

German Foreign Policy - Mo, 20/05/2019 - 21:38

Die "Armee der Europäer"

Mehrere hochrangige deutsche Politiker haben in den vergangenen Tagen den Wahlkampf zur Europawahl genutzt, um der immer wieder geäußerten Forderung nach dem Aufbau einer "Armee der Europäer" neuen Nachdruck zu verleihen. Zuletzt hatte etwa Bundeskanzlerin Angela Merkel am 13. November 2018 in einer Rede vor dem Europaparlament erklärt: "Wir sollten ... an der Vision arbeiten, eines Tages auch eine echte europäische Armee zu schaffen."[1] In der vergangenen Woche hat Manfred Weber (CSU), Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei (EVP) bei der Europawahl, auf die Frage nach einer europäischen Armee bekräftigt: "Ich will sie."[2] Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) äußert: "Fast alle fordern die Schaffung einer europäischen Armee - und das völlig zu Recht."[3] David McAllister (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Europaparlament, hat sich auf einer Wahlkampfkundgebung ebenfalls für eine "Armee der Europäer" ausgesprochen.[4] SPD-Spitzenkandidatin Katarina Barley schließt sich an: "Auf lange Sicht unterstütze ich eine gemeinsame europäische Armee."[5]

Der "europäische Pfeiler"

Tatsächlich ist der Aufbau einer "Armee der Europäer" längst im Gange. So werden die Kooperation zwischen den Streitkräften unterschiedlicher Mitgliedstaaten und der Aufbau spezieller militärischer Fähigkeiten im Rahmen des Projekts "PESCO" und der französischen Initiative européenne d'intervention (IEI) forciert (german-foreign-policy.com berichtete [6]). Maßnahmen, die Berlin offiziell im NATO-Rahmen ergreift, stärken auch militärische Fähigkeiten für Einsätze im EU-Rahmen; das gilt unter anderem für das Framework Nations Concept (FNC), das die Unterstellung fremder Truppen unter deutsches Kommando betreibt [7], aber auch für den Aufbau von militärischer Infrastruktur wie dem neuen Hauptquartier zur Organisation von Truppen- und Materialtransporten in Ulm, das nicht nur von der NATO, sondern auch von Streitkräften jenseits des transatlantischen Bündnisses genutzt werden kann [8]. Wie Generalleutnant a.D. Rainer Glatz urteilt, ein ehemaliger Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, gewinnen Bemühungen um den Ausbau des "europäischen Pfeilers" der NATO "eine Bedeutung über die Allianz hinaus": Sie tragen "wesentlich zur Handlungsfähigkeit der EU bei".[9]

Unter deutschem Kommando

Hinzu kommen längst auch praktische Kriegsübungen. So geht am kommenden Freitag ein fast dreiwöchiges Manöver ("Green Griffin", "Grüner Greif") zu Ende, in dessen Rahmen die Elitetruppe DSK ("Division Schnelle Kräfte") in Norddeutschland luftgestützte Operationen probt. Der DSK (knapp 10.000 Soldaten) ist vor einigen Jahren die 11 Luchtmobiele Brigade (2.300 Soldaten) der niederländischen Streitkräfte unterstellt worden. Um die praktische Einsatzfähigkeit des Truppenverbundes herzustellen, gilt es beispielsweise, Führungs- und Planungsverfahren sowie militärische Praktiken eng aufeinander abzustimmen. Dazu werden seit einiger Zeit gemeinsame Manöver der "Griffin"-Serie ("White Griffin", "Red Griffin", "Green Griffin") durchgeführt. Im Rahmen von "Green Griffin" werden nun etwa Absprünge per Fallschirm in feindlichem Gebiet in Verbindung mit Kampf- und sogenannten Anti-Terror-Operationen geübt.[10] In die "Griffin"-Manöver werden punktuell auch Streitkräfte weiterer Staaten eingebunden. So nahm im vergangenen Jahr an "White Griffin" die 81. Mechanisierte Brigade der rumänischen Streitkräfte teil, die gleichfalls in die DSK eingebunden werden soll.

Der EU-Rüstungsfonds

Die Bemühungen um den Aufbau einer "Armee der Europäer" werden in Washington mit wachsender Skepsis beobachtet. US-Politikern sei die NATO "in der Regel lieber, denn über sie lassen sich die Partner unter Kontrolle halten", erläutert ein im Berliner Außenpolitik-Establishment bestens vernetzter Kommentator.[11] Gegenwärtig intensiviert die Trump-Administration ihre Angriffe auf die Bestrebungen Berlins und Brüssels, die EU-Aufrüstung nach Möglichkeit allein Rüstungsunternehmen aus Europa zu übertragen. Letzteres gilt als Voraussetzung für "strategische Autonomie" und für die Fähigkeit, Militäreinsätze künftig auch dann durchführen zu können, wenn Washington sie ablehnt. Das ist die Ursache, wieso der neue EU-Rüstungsfonds ("European Defence Fund", EDF) Zuschüsse im Wesentlichen auf Vorhaben allein europäischer Rüstungskonzerne beschränkt. Damit sind US-Firmen von dem 13 Milliarden Euro schweren Fördertopf faktisch ausgeschlossen. In einem Schreiben, das in der vergangenen Woche bekannt wurde, fordern nun zwei US-Staatssekretärinnen - eine aus dem Pentagon, eine aus dem State Department - Brüssel auf, den EDF für US-Konzerne zu öffnen. Andernfalls könne Washington sich veranlasst sehen, seinerseits gegen die Beteiligung europäischer Konzerne an US-Rüstungsprojekten vorzugehen, heißt es in dem Brief.[12]

Transatlantische Machtkämpfe

Damit dehnt sich der transatlantische Machtkampf, der mittlerweile unter anderem die Handelsbeziehungen, die Mittelostpolitik und das Vorgehen gegenüber China umfasst, auf ein weiteres Politikfeld aus. Die EU, die zur Zeit dabei ist, ähnliche Regeln wie für den EDF auch für PESCO zu formulieren, weist das US-Ansinnen brüsk zurück: Die Bestimmungen für den Rüstungsfonds ähnelten lediglich den Regeln, die Washington seinerseits anwende, heißt es in einer Stellungnahme der EU-Kommission. So seien beispielsweise nur 0,17 Prozent der US-Staatsausgaben für Rüstungsforschung und -entwicklung aus dem Jahr 2016 an Unternehmen aus der EU vergeben worden.[13] Auch kauften EU-Staaten deutlich mehr Waffen in den USA als umgekehrt: Zwischen 2014 und 2016 hätten die USA Rüstung im Wert von 62,9 Milliarden US-Dollar in die EU ausgeführt, die Union hingegen nur Rüstung im Wert von 7,6 Milliarden US-Dollar in die Vereinigten Staaten. Washington könne sich also nicht beschweren.

Transatlantische Profite

Eskalierte der Streit zwischen USA und EU in puncto Rüstungsexporte, so wäre - ganz wie etwa im Konflikt um das US-Handelsdefizit gegenüber der Union - die Bundesrepublik am stärksten betroffen. Deutschland kaufte von 2008 bis 2018 Rüstungsgüter im Wert von rund einer Milliarde US-Dollar in den Vereinigten Staaten.[14] Im selben Zeitraum genehmigte die Bundesregierung deutsche Rüstungsexporte im Wert von deutlich über sechs Milliarden Euro in die USA. Auch in der Rüstungsbranche erweist sich Deutschland damit als klarer Profiteur des transatlantischen Geschäfts, das Washington nun in seinem Bestreben, die mit ihm rivalisierende EU am weiteren Aufstieg zu hindern, attackiert.

 

[1] Rede von Bundeskanzlerin Merkel vor dem Europäischen Parlament am 13. November 2018 in Straßburg.

[2] Weber will nach EU-Wahl europäische Armee aufbauen. derstandard.at 16.05.2019.

[3] Schäuble spricht sich für europäische Armee aus. welt.de 16.05.2019.

[4] Andreas Stolz: McAllister wirbt in Fallersleben für eine "Armee der Europäer". wolfsburger-nachrichten.de 15.05.2019.

[5] Marco Pecht: "In einem sozialen Europa hätte es den Brexit nie gegeben". morgenweb.de 16.05.2019.

[6] S. dazu Die Koalition der Kriegswilligen (II) und Die Armee der Europäer (II).

[7] S. dazu Unter deutschem Kommando.

[8] S. dazu Transatlantische Konkurrenten.

[9] Rainer L. Glatz, Martin Zapfe: Ambitionierte Rahmennation: Deutschland in der Nato. SWP-Aktuell 62, August 2017.

[10] Green Griffin startet: Operationen zu Lande, zu Wasser und in der Luft. deutschesheer.de 17.05.2019.

[11] Nikolas Busse ("nbu"): Aus eigener Kraft. Frankfurter Allgemeine Zeitung 15.05.2019.

[12] Robin Emmott: "Poison pills": Pentagon tells EU not to block U.S. companies from defense pact. reuters.com 14.05.2019.

[13] Jacopo Barigazzi, Joshua Posaner: EU to US: Don't worry about our military plans. politico.eu 16.05.2019.

[14] Thomas C. Frohlich: Countries Buying the Most Weapons from the US Government. 247wallst.com 18.03.2019.

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2019/09/20-22 Berlin GermanyIPB Youth Network Conference 2019 – Transform! Towards a Culture of Peace

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Invitation to the IPB Youth Network Conference 2019 – Transform! Towards a Culture of Peace Organizers IPB Youth Network, IPB in partnership with ITUC and ITUC Youth With the support of DFG-VK, International Network of Engineers and Scientists for Global Responsibility (INES), Rosa Luxemburg Stiftung, Hans-Böckler-Stiftung (tbc) Date 20-22 September 2019 Location Technical University Berlin, Building of Mathematics, Strasse des 17. Juni 136, Berlin, Germany Introduction In the 21st century, we experience multiple wars, destruction and injustice. Challenges and problems … Continue reading →

Leonard Borff: Auferstehung des Gefolterten und Gekreuzigten

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Dieses Jahr feiern wir Ostern im Kontext eines Staates, in dem fast jeder durch eine extrem rechtsgerichtete Regierung mit radikal... Michael Schmid http://www.lebenshaus-alb.de

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