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Gasumlage: So funktioniert Stamokap

ISW München - Fr, 02/09/2022 - 11:37
2019 | Ivan Radic, Flickr | CC BY 2.0

Die Gasumlage soll systemrelevante Energieversorger, die in der Vergangenheit günstiges russisches Erdgas nach Deutschland importiert haben, vor der Pleite retten. Sie bekommen im Zuge der Sanktionspolitik und des Wirtschaftskrieges nur noch einen Bruchteil der vertraglich zugesicherten Liefermengen. Gleichzeitig haben sie ihren Abnehmern wie Stadtwerken genau dieses Gas versprochen. Um die Versorgung aufrechtzuerhalten, müssen sie kurzfristig Gas an der Börse teuer hinzukaufen. Die Folge: Bei den Importeuren sind erhebliche Verluste entstanden. Beim größten Gasimporteur Uniper war die Lage so dramatisch, dass noch vor Einführung der Umlage ein milliardenschweres Rettungspaket nötig wurde. Bundeswirtschaftsminister Habeck (Grüne) bezeichnete die Umlage als eine “bittere Medizin”, aber als die “möglichst gerechte Form”, um einen Zusammenbruch des deutschen Energiemarktes zu vermeiden.

Verbraucher*innen subventionieren die Konzerne

2,419 Cent pro Kilowattstunde werden vom 1. Oktober für alle Gaskunden, Privathaushalte ebenso wie Firmen, als Aufschlag auf den ohnehin drastisch gestiegenen Gaspreis fällig. Für einen Einpersonenhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 5.000 Kilowattstunden bedeutet die Umlage ohne Mehrwertsteuer jährliche Zusatzkosten von rund 121 Euro; mit sind es rund 144 Euro. Für einen Familienhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden liegen die Mehrkosten bei rund 484 Euro im Jahr; incl. Mehrwertsteuer, sind es 576 Euro – für viele Haushalte neben den explodierenden Gaspreisen nicht mehr bezahlbar. Der Mieterbund warnte vor Kurzem, dass ein Drittel der Deutschen ihre Energierechnungen voraussichtlich nicht mehr bezahlen kann. Was hilft es da, wenn Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) die Sozialleistungen für Bedürftige aufstocken möchte? Die Not geht schließlich weit über die Empfänger von Wohngeld und Hartz IV hinaus.

Mit der Gasumlage kommen Millionen Verbraucher*innen für die Risiken der Energieversorger auf, während die Milliardengewinne an die Aktionär*innen ausgeschüttet wurden. Kapitalismus eben: Die Gewinne den Eigentümer*innen, die Verluste der Gesellschaft.

“Zur Zeit habe ich allerdings auch den Eindruck, daß manche Kategorien marxistischer Theorie und auch manche Konzepte der Stamokap-Theorie vor dem Vergessen gerettet und manche wieder in Erinnerung gerufen werden müssen.”
Jörg Huffschmid, 1998

34 Milliarden für die Konzerne

Die Bundesregierung verkaufte die Gasumlage mit dem Argument, Gasversorger vor der Insolvenz retten zu müssen. Am Montag (22.8.) veröffentlichte das Unternehmen Trading Hub Europe, das die Umlage im Auftrag des Wirtschaftsministeriums organisiert, die Namen der Firmen, die in den Genuss der Umlage kommen. Nun zeigt sich: Es profitieren auch Konzerne, denen es richtig gut geht. Solange sie im Gasgeschäft Verluste haben, dürfen sie mit Milliarden aus der Umlage rechnen – auch wenn sie ansonsten Rekordgewinne verzeichnen.

Zwölf Gasimporteure wollen bis Anfang April 2024 zunächst rund 34 Milliarden Euro aus der Gasumlage, teilweise aufgrund von Schätzungen.

Die Liste

  • Axpo Solutions AG – größter Energiekonzern der Schweiz
  • DXT Commodities S.A. – internationaler Gashändler mit Sitz in der Schweiz
  • EWE Trading Gmbh – Unternehmenstochter von EWE, dem fünftgrößten deutschen Energieversorger
  • ENET Energy SA – Öl- und Erdgaslieferant mit Sitz in der Schweiz
  • Gunvor Group – viertgrößter Ölhändler der Welt mit Sitz in Zypern
  • OMV Gas Marketing & Trading Deutschland GmbH
  • SEFE Marketing und Trading Ltd. – ehemals Gazprom Germania, der verstaatliche Anteil des Deutschland-Geschäfts von Gazprom
  • Uniper SE
  • Vitol SA – Rohstoffhändler mit Sitz in den Niederlanden, einer der größten Akteure auf dem Weltmarkt
  • VNG Handel & Vertrieb GmbH – Tochter des Energiekonzerns Enbw
  • WIEH GmbH – Tochterunternehmen des deutschen Gas- und Ölkonzerns Wintershall Dea; zu 67 Prozent in der Hand von BASF, die restlichen 33 Prozent gehören dem russischen Oligarchen Michail Fridman
  • Als zwölftes Unternehmen in der Liste vertreten ist die RWE-Tochter RWE Supply & Trading GmbH, aber der Energiekonzern hat bereits angekündigt, die Gasumlage nicht in Anspruch nehmen zu wollen. Eine Sprecherin von RWE sagte der Nachrichtenagentur AFP, das Unternehmen sei “formal gelistet”. Das sei eine “reine Vorsichtsmaßnahme”, falls “die Dinge sich ändern”.

Selbst gut verdienende Unternehmen bekommen Staatshilfen und machen Milliardengewinne mit der Gasumlage. EnBW rechnet trotz steigender Energiekosten in diesem Jahr mit einem Milliardengewinn, hat jüngst seine Dividende erhöht und freut sich über einen seit Jahresbeginn um knapp 30 Prozent gestiegenen Aktienkurs.

Auch der Energieversorger und Mineralölkonzern OMV hat von den hohen Öl- und Gaspreisen stark profitiert und Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr mehr als verdoppelt. Derzeit ist ein Umbau im Gange und die OMV will weg von der Energieversorgung hin zu einem Chemieunternehmen. Ein Teil der dafür nötigen gewaltigen Umbauinvestitionen kommt jetzt von deutschen Gaskund*innen.

Axpo und Gunvor haben ihren Umsatz im ersten Halbjahr 2022 laut Handelsblatt um 100 beziehungsweise 200 Prozent gesteigert. Die Schweizer Axpo weist für das erste Halbjahr einen Gewinn von rund einer halben Milliarde Schweizer Franken aus. Unter den Profiteuren der Gasumlage befindet sich auch das viertgrößte Ölhandelsunternehmen der Welt, die in Zypern beheimatete Gunvor.

Wirtschaftsministerium: “Ein Unternehmen braucht Gewinne, um sich breiter aufzustellen.”

Bei Twitter schreibt der Journalist Tilo Jung, dass ihm das Wirtschaftsministerium von Robert Habeck (Grüne) bei der Bundespressekonferenz bestätigt habe, dass “eine drohende Insolvenz” kein Kriterium für Unternehmen sei, die sich für die Umlage registrieren. “Konzerne, die immer noch fette Profite machen, können mitmachen und ihre Gewinne auf Kosten der Bürger absichern”, schreibt Jung.

“Eine drohende Insolvenz gehört nicht” zu den Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit “ein Unternehmen Ansprüche geltend machen kann”, verlautet auch die Trading Hub Europe.

Das ist Stamokap

Wie heißt es in der einschlägigen Literatur zum Staatsmonopolistischen Kapitalismus (Stamokap): Der Stamokap ist charakterisiert durch die “Verflechtung der Macht des Staates mit der Macht der Monopole“.

Im Staatsmonopolistischen Kapitalismus beschränkt sich die ökonomische Tätigkeit des Staates nicht mehr auf diese oder jene Seite, diese oder jene Phase des kapitalistischen Verwertungsprozesses, sondern erfaßt alle Phasen der Reproduktion; die ökonomische Tätigkeit des Staates erfolgt nicht mehr von Fall zu Fall, sondern permanent. … Eine wichtige Funktion besteht in der regulierten Entwertung v.a. nichtmonopolistischen Kapitals zur Sicherung der Monopolprofite und um der Überakkumulation entgegenzuwirken. … die wirtschaftliche Tätigkeit des Staates ist zu einem immanenten Faktor des Reproduktionsprozesses geworden, zu einem ökonomischen Faktor, ohne den der gesellschaftliche Reproduktionsprozeß nicht mehr vonstattengehen kann. … Das kapitalistische System insgesamt funktioniert nicht mehr ohne die immer umfassendere Aktivität des Staates.

Wobei die Besonderheit des Staates ist, “dass er als zentraler Bestandteil der Politik und des politischen Systems dem direkten Einfluß des gesellschaftlichen Kräfteverhältnisses unterliegt.” Es besteht eine “relative Selbstständigkeit” des Staates gegenüber den ökonomischen Verhältnissen. Diese “relative Selbstständigkeit“ des Staates ist auch eine Voraussetzung dafür, dass er “im Gesamtinteresse des monopolistischen Kapitals regulierend in die Ökonomie eingreifen kann”.

Forum: The proposal for a new Constitution in Chile from a human rights perspective (Video)

No to NATO - Do, 01/09/2022 - 22:38
https://www.youtube.com/watch?v=k9yeVmCS5WU

Michail Gorbatschow: Der Ausnahmepolitiker und die mutwillig verspielten Chancen für eine friedlichere Welt

Lebenshaus-Newsletter - Do, 01/09/2022 - 22:04
Michail Gorbatschow war kein "tragischer Held", wie es nun in den Nachrufen aller Orten wieder tönt. Das Erbe seines epochalen... Michael Schmid http://www.lebenshaus-alb.de

Noam Chomsky and Daniel Ellsberg sound the alarm for humanity

acTVism - Do, 01/09/2022 - 16:12

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New Volkswagen – „Outside the box“ oder weiter auf dem Holzweg?

ISW München - Do, 01/09/2022 - 14:19
2010 | Daniel Zimmermann, Flickr | CC BY-NC-ND 2.0

Angriffe auf Beschäftigte, Gewerkschaft und Betriebsrat werden subtiler und intensiver. Die Krise bei Volkswagen und in der übrigen Autoindustrie ist unübersehbar. Drastisch sinkende Absatzzahlen und völlige Unklarheit über das Ziel der Transformation lassen keine halbwegs sinnvolle Strategie erkennen. Ohne Alternativen zum hergebrachten Geschäftsmodell wird es dem neuen Vorstandschef nicht besser ergehen als es den vorherigen ergangen ist. Mehr noch: Wenn eine grundlegende Verkehrswende nicht eingeleitet wird, wenn Profitmaximierung der Unternehmenszweck bleibt, dann sind bald Beschäftigung, Standorte und große Teile des Unternehmens als Automobilhersteller gefährdet. Die Eigentümer suchen schon nach neuen Anlagemöglichkeiten – wie immer ohne Rücksicht auf die Beschäftigten und deren Familien in den bisherigen Standorten.

Dem Manager-Magazin (9/22) ist der Wechsel des Chefposten im Volkswagenkonzern eine Titelstory wert: „Alarm bei Volkswagen. Auf teils beängstigende Art wird das vielleicht wichtigste deutsche Unternehmen seit Jahren von einer Führung im Ausnahmezustand geleitet – ein Konzern an der Schnittstelle von Familiengesellschaft und Staatseigentum, Genossenschaft und manchmal auch: Diktatur.“ Business Insider (28.8.22), das Lieblingsblatt von Onkel Herbert aus dem Springer-Haus, stilisiert ein Komplott von Personalchef und Eigentümern, einen fundamentalen und andauernden Widerspruch innerhalb des Managements, das zum Sturz von Herbert Diess geführt hat: „Umso spannender dürfte daher jene Global Top Management Conference (GTMC) werden (30.8. in Lissabon), bei der auch das Pro-Diess-Lager und viele der Kilian-Anhänger aufeinandertreffen werden.“ Weil Personalchef Gunnar Kilian nicht zur Abschiedsparty von Diess eingeladen war, orakelt ein ungenannter „Topmanager“ im Springer-Blatt: „Diess tiefer Groll spricht sich schon rum und wird Gunnars (Kilians) Ansehen unter den nicht wenigen Diess-Fans absehbar empfindlich schmälern.“ Das Handelsblatt kommentiert die Rolle von Diess: „Am Ende war Volkswagen mehr eine Art Ich-AG des polarisierenden Managers“.

Den Diess-Fans gefiel zweifellos der antigewerkschaftliche und autoritäre Führungsstil des Chefs, sein „Mut“, sich mit den Gewerkschaftsvertretern im Aufsichtsrat anzulegen und den Betriebsrat regelmäßig mit Forderungen nach Personalabbau zu provozieren. Um seinen Fankreis zu vergrößern, hat Diess den Vorstand und den gesamten Overhead, seinen Hofstaat, vergrößert: viele neue, überflüssige aber fürstlich entlohnte teure Jobs. In seltsamen Gegensatz dazu hat er eigentlich nichts von dem umgesetzt, was er immer vollmundig angekündigt hat: „Ordentliche Ideen, schwache Umsetzung.“ Der Porsche-Piëch-Familienclan wollte mehr sehen. Volkswagen sei in einem „gefährlichen Zustand, der neue Konzernchef Oliver Blume muss schleunigst umsteuern“ – so werden jetzt gravierende Einschnitte propagandistisch vorbereitet. Alle drei zitierten Organe, die Kapitalinteressen unters Volk bringen wollen, beschreiben die Situation des VW-Konzerns als prekär – natürlich aus der Sicht der Anleger und Eigentümer: Der Absatz ging um rund 20 Prozent zurück, die Fabriken sind aktuell und absehbar nicht ausgelastet, Wolfsburg nicht einmal zur Hälfte. Die berechtige Sorge von Beschäftigten, Gewerkschaft und Betriebsrat: Zehntausende Arbeitsplätze sind dadurch unmittelbar gefährdet.

Das alles soll der neue Chef Oliver Blume jetzt alles richten und Porsche gleichzeitig an die Börse bringen, um ein paar Milliarden für die Umbaupläne zu generieren. Blume soll Volkswagen neu erfinden: gnadenlos, trauen ihm die Eigentümer zu. Der dritte Vorstandschef nach dem unrühmlichen Abgang von Winterkorn – jeder mit Umbauplänen in Struktur und Management, in der Produktion und allen vor- und nachgelagerten Bereichen. Aber Blume wird scheitern, wie Müller und Diess vor ihm, weil die Strategie grundlegend falsch ist. Es wird in jeder Weise aufgerüstet, elektrifiziert, digitalisiert und automatisiert – immer sehr teuer und an den tatsächlichen Mobilitätsbedürfnissen, an den Bedürfnissen der Städte und an der Kaufkraft der Menschen vorbei. An oft nicht funktionierender Supersoftware, am nicht reibungslosen Zusammenspiel von etlichen kleinen Elektromotoren und deren digitaler Streuung hängen die Autos, die doch nur eine Person von A nach B bringen sollen. Aber die Experten sind auf dem Holzweg. Sie stecken alle Energie in alte Konzepte, die immer mehr und größere Probleme erzeugen, uns immer weiter in die Katastrophe katapultieren. Statt Elektro-Autos und autonomen Fahren brauchen wir große und vor allem kleine, smarte und agile Fahrzeuge für den öffentlichen Verkehr. Es gibt bereits zu viele Autos auf den Straßen, über 48 Millionen in Deutschland. Die Städte haben sich den Autos angepasst, die inzwischen den meisten Platz einnehmen und jede Menge Ressourcen von der Entwicklung über die Produktion bis zum Betrieb und der Entsorgung verbrauchen. Das ist keine neue Erkenntnis, sondern Stand der Wissenschaft seit vielen Jahren und zunehmend im Bewusstsein vieler Menschen.

Blume will die Projekte von Diess fortsetzen: Trinity als neue Fabrik in Wolfsburg, Entwicklung von Lufttaxis (Flying Tiger in China) oder Hyperloops als „nächste Generation von Mobilitätslösungen“. Der Gipfel wäre dann der milliardenschwere Einstieg in die Formel 1.

Inzwischen gibt es Bürgerinnenproteste und eine Petition gegen den Bau eines neuen Werkes auf den Ackerflächen nördlich von Wolfsburg. Die Investition von 2 Milliarden Euro für diese Fabrik im Norden von Wolfsburg auf grünen Wiesen und Ackerflächen, eine Gigafactory nach dem Muster von Tesla in Grünheide: eine völlig überflüssige Kapazität und künftige Konkurrenz zu den anderen Standorten. Angesichts der Unterauslastung der bestehenden Fabriken ist das eine rein spekulative Investition. Statt neuer und noch teurerer Elektroautos sollten besser kleine, smarte Busse für den öffentlichen Verkehr gebaut werden – ähnlich den Fahrzeugen, die bisher in sehr kleiner Stückzahl für MOIA in Hamburg gebaut wurden. Das wäre auch dienlich für die Beschäftigungssicherung im Osnabrücker VW-Werk.

Wie Diess wird auch Blume das Greenwashing weiter betreiben. Das Manager Magazin sagt ihm nach, er habe – ausgerechnet – bei Porsche Umweltaspekte in die Führung des Unternehmens integriert und wolle dieses jetzt im gesamten Konzern stärken.

Das Handelsblatt schreibt, bei der Entscheidung von Porsche und Audi für die Formel 1 ginge es um mehr als Werbung, denn Audi könne dazu beitragen, dass die Rennserie klimaneutral würde. Audi selbst schreibt euphemistisch: „Mit dem Einstieg in die Königsklasse des Motorsports im Jahr 2026 stellt sich Audi seiner bisher herausforderndsten Aufgabe, wenn es um die Kombination von Nachhaltigkeit, Innovation und maximaler Leistung im Motorsport geht. Die Formel 1 und Audi verfolgen beide eindeutige Nachhaltigkeitsziele.“ Ein unglaublich bizarrer Widerspruch, der den „Männern mit Benzin im Blut“ und ihren Claqueuren nicht einmal auffällt: Nachhaltigkeit und Rennzirkus Formel 1!

Im Zusammenhang mit der Krise und den Personalüberhängen kommen die Kosten für solche Eskapaden hinzu: Pro Saison sollen bis zu 135 Millionen Euro ausgegeben werden, hinzu die bereits jetzt entstehenden Entwicklungskosten für den Motor mit 544 PS, jeweils elektrisch und für E-Fuel. VW muss sich einkaufen in die Formel-1-Firma, die eine Lizenz zur Teilnahme hat. Macht nach Adam Riese eine Ausgabe in Höhe von ca. einer Milliarde Euro, wenn das Abenteuer in F1 auf 5 Jahre beschränkt wäre. Mit diesem Geld könnte ticketfreier ÖPNV an allen Konzernstandorten finanziert werden – um nur ein Beispiel sinnvoller Investitionen zu nennen.

Forderung zum Antikriegstag: Ukrainekrieg durch Diplomatie beenden

Lebenshaus-Newsletter - Do, 01/09/2022 - 06:06
Die Friedensnobelpreisträger-Organisation IPPNW fordert mit Blick auf den Antikriegstag am 01. September, den Fokus nach mehr als 6 Monaten Ukrainekrieg... Michael Schmid http://www.lebenshaus-alb.de

Friedensstifter Michail Gorbatschow ist tot

Lebenshaus-Newsletter - Mi, 31/08/2022 - 21:39
Am 2. März wurde der große russische Friedensfreund Michail Gorbatschow 91 Jahre alt. Es war der siebte Tag des Putin-Krieges... Michael Schmid http://www.lebenshaus-alb.de

„Wertepartnerschaft“ über Völkerrecht

IMI Tübingen - Mi, 31/08/2022 - 12:34
In ihrem Versuch, neben den Verlängerungen von Kohlekraftwerken und Investition in Flüssiggasinfrastruktur auch kleine Erfolge im grünen Energiebereich zu erringen, genehmigte sich Außenministerin Annalena Baerbock mal wieder Blüten der Doppelmoral und wendete sich zudem vom Völkerrecht ab. Denn um Projekte (…)

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New Report: “NATO, building global insecurity”

No to NATO - Di, 30/08/2022 - 21:00
Executive summary read and download here: https://demilitarize.org/wp-content/uploads/2022/07/informe53_eng_RE_2507.pdf A few days before the North Atlantic Treaty Organization (NATO) summit in Madrid and coinciding with the start of the Peace Summit organized by civil society in response to the Atlantic Alliance summit, the Centre Delàs of Peace Studies, in collaboration with IPB and GCOMS, launched a new report that presents an updated snapshot of NATO, taking into account the global context of simultaneous crises and increased tensions caused by the invasion of … Continue reading →

Informe 53: «La OTAN, construyendo inseguridad global»

No to NATO - Di, 30/08/2022 - 20:11
El resumen ejecutivo en castellano.pdf A pocos días de la celebración de la cumbre de la Organización del Tratado del Atlántico Norte (OTAN) en Madrid y coincidiendo con el inicio de la Cumbre por la Paz organizada por la sociedad civil en respuesta a la cumbre de la Alianza Atlántica, el Centre Delàs d´Estudis per la Pau lanza un nuevo informe que presenta una radiografía actualizada de la OTAN, teniendo en cuenta el contexto global de crisis simultáneas y el … Continue reading →

2022/09/11 webinar 2pm Pacific | 4pm Central | 5-7 pm Eastern

No to NATO - Di, 30/08/2022 - 18:01
Register: bit.ly/ResistEuReportBack Resist US-Led War invites you to Fight Against Imperialist Wars: Campaign Report-back September 11, 2022 2-4 PM Pacific | 4-6 PM Central | 5-7 PM Eastern Register at bit.ly/ResistEuReportBack Hear lessons and updates from the campaign tour to Europe to build the movement for a just and lasting peace! From late June to early July, Resist US-Led War members integrated with peace advocates, workers’ organizations, national liberation, and revolutionary solidarity organizations in Europe and bore witness to their … Continue reading →

1.300 km Grenze zu Russland Finnlands – wehrhafte Gesellschaft setzt auf die NATO

IMI Tübingen - Di, 30/08/2022 - 13:40
Am 18.5.2022 hat Finnland zusammen mit Schweden die Mitgliedschaft in der NATO beantragt. Zwar konnten beide Staaten auch schon vor dieser Entscheidung nicht als neutral bezeichnet werden; durch ihre Mitgliedschaft in der EU und durch ihren Status als NATO-Partnerländer mit (…)

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Noam Chomsky’s 2015 warning on NATO expansion, Ukraine and nuclear weapons

acTVism - Di, 30/08/2022 - 12:04

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IMI-Kongress: Zeitenwenden – Ukraine-Krieg und Aufrüstung

IMI Tübingen - Mo, 29/08/2022 - 14:06
Im Jahr des russischen Angriffs auf die Ukraine wird sich der Kongress der Informationsstelle Militarisierung mit der Vorgeschichte des Konflikts und den Folgen insbesondere in Deutschland auseinandersetzen. Abseits der konkreten Gefechte und Frontverläufe wird der Krieg in der Ukraine als (…)

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Christliche Gehorsamspredigt für den Vernichtungskrieg gen Osten

Lebenshaus-Newsletter - Mo, 29/08/2022 - 06:10
Gemäß Vereinbarung im Reichkonkordat 1933 taten rund 20.000 Theologen, Ordensleute und Priester in der deutschen Wehrmacht unter dem Oberbefehl Adolf... Michael Schmid http://www.lebenshaus-alb.de

Magdi Gohary: 50 Jahre nach dem Olympiaattentat ...

BIFA München - So, 28/08/2022 - 23:02
Mon., 5. Sep. 22, 19:00 Uhr

Magdi war damals beteiligt an Beratungen beim Olympaiattentat vor 50 Jahren und in der Conollystaße dabei - vergeblich wie sich zeigte. Er wird an dem Abend im EineWeltHaus davon erzählen, mehr siehe Flugblatt (2S.) ... .

Veranstalter:  Magdi Gohary Ort:  EineWeltHaus Saal

2022/09/12-15 worldwide Week of Action for Peace in Ukraine

No to NATO - So, 28/08/2022 - 22:19
More information www.peaceinukraine.org

2022/08/28 zoom webinar 1pm PT 3pm ET The war in Ukraine

No to NATO - So, 28/08/2022 - 21:06
some information about the webinar https://dsausa.zoom.us/webinar/register/WN_MyY_35j9QcCo0avwBBtiiA The War in Ukraine, Impacts and Perspectives: Women, Workers, and Global South   Join us on Sunday, August 28 at 12PM PT/ 3PM ET for an anti-war webinar to discuss the war in Ukraine and its impacts on women, workers, and the global south. The event will feature left perspectives from Ukraine, the region, and others who will talk on opposition to militarism, regional anti-war organizing, and what a resolution to end the war … Continue reading →

“NATO’s new Strategic Concept is a dangerous plan to preserve western power through global militarism”

No to NATO - So, 28/08/2022 - 19:19
There was no mention at the Madrid Summit of arms control, non-proliferation or disarmament. Nor did allies call for a de-escalation in Ukraine. By Tamara Lorincz*, The Toronto Star (July 17, 2022) https://www.thestar.com/opinion/contributors/2022/07/17/natos-new-strategic-concept-is-a-dangerous-plan-to-preserve-western-power-through-global-militarism.html

La stratégie dangereuse de l’OTAN

No to NATO - So, 28/08/2022 - 18:51
Par Tamara Lorincz, 18 juillet 2022 – traduction et sous-titres par Pierre Jasmin, Artistes pour la Paix. Tamara est une universitaire qui a choisi de consacrer ses études de doctorat aux problèmes militaires à l’École Balsillie d’Affaires Internationales, à l’université Wilfrid Laurier. Elle fait profiter Science for Peace de ses recherches. Lors du récent Sommet de Madrid, l’Organisation du Traité de l’Atlantique Nord (OTAN) a publié son nouveau concept stratégique. Il s’agit de la première mise à jour des principes … Continue reading →

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