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Die Münchner Bürgerinitiative für Frieden und Abrüstung - kurz "BIFA"
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Meinungsfreiheit in Gefahr

Paz, 02/06/2019 - 22:24
Mit., 26. Jun. 19, 19:00 Uhr - , 22:00 Uhr

Der Münchner Stadtratsbeschluss vom 13.12.2017 und seine Folgen
Podiumsdiskussion mit:

Andreas Zumach
Korrespondent u.a. der Tageszeitung „taz" bei den UN in Genf
Nirit Sommerfeld
Bündnis für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern
Peter Vonnahme
Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof i.R.
Ein Mitglied des Stadtrats
(angefragt) das für den Beschluss stimmte

Eine Diskussion, für die städtische Räume verweigert werden!
Veranstaltungen über die völkerrechtswidrige israelische Besatzungs- und Siedlungspolitik sind in München kaum mehr möglich. Grund dafür ist der Stadtratsbeschluss vom 13.12. 2017, der die Vermietung aller städtischen oder städtisch geförderten Räume für Veranstaltungen untersagt, wenn dort die Rede auf die Boykottbewegung BDS (Boykott, Desinvestment, Sanktionen) kommen könnte.

BDS ist eine gewaltlose internationale Bewegung. BDS will Druck auf die israelische Regierung mit dem Ziel ausüben, die Besatzung Palästinas zu beenden. In vielen Medien und in der Öffentlichkeit wird BDS, obwohl die Bewegung Israel nicht in Frage stellt, häufig als antisemitisch bezeichnet.

Schon vor der Verabschiedung des o.g. Stadtratsbeschlusses wurden der Humanistischen Union Räume im Gasteig für die Verleihung ihres Preises „Aufrechter Gang“ an Judith und Reiner Bernstein verweigert. Als eine anonyme Gruppe „Münchner Bürger gegen Antisemitismus und Israelhass“ die Preisverleihung in einem privaten Filmtheater, das als Ersatz angemietet worden war, zu verhindern versuchte, konnte das nur mit anwaltlicher Hilfe abgewendet werden.

Kürzlich untersagte Kulturreferent Hans-Georg Küppers (SPD) dem EineWeltHaus die Vorführung des Films „Broken“ über die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs gegen die israelische Mauer. In diesem Fall konnten die Veranstalter, nur weil bereits ein gültiger Vertrag vorlag, die Vorführung gerichtlich erzwingen. Referenten wie Prof. Moshe Zuckermann (Tel Aviv), der „Haaretz“-Journalist Gideon Levy oder auch Judith Bernstein, jüdische Sprecherin der Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe, können jetzt nicht mehr in städtischen Räumen sprechen.

Selbst über den umstrittenen Stadtratsbeschluss soll in städtischen Räumen nicht mehr diskutiert werden. Das Stadtmuseum lehnte es vor einigen Monaten ab, seinen Saal für eine solche Diskussion zu vermieten. Das städtische Raumverbot hat zusätzlich zur Folge, dass auch die Anmietung privater Räume immer häufiger verweigert wird.

Wir wollen uns das Recht, über Meinungsfreiheit und ihre Grenzen zu diskutieren, vom Münchner Stadtrat aber nicht nehmen lassen.

Der Münchner Bürger Klaus Ried bemüht sich mit anwaltlicher Hilfe beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof um ein Berufungsverfahren gegen ein Urteil des Münchner Verwaltungsgerichts. Dieses hatte der Stadt das Recht zugesprochen, städtische Räume für die Diskussion über den Stadtratsbeschluss zu verweigern. Dagegen argumentiert Rieds Anwalt, ein Anspruch auf einen Saal bestehe selbst dann, wenn in der Versammlung über BDS gesprochen würde, denn politische Bewertungen, die von der Stadt nicht geteilt würden, genügten für die Ablehnung einer Veranstaltung nicht.

Für die Veranstalter steht der Stadtratsbeschluss in klarem Widerspruch zu den Grundrechten auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit!

bei der HU: http://suedbayern.humanistische-union.de/nc/aktuelles/aktuelles_detail/b...

Veranstalter:  Humanistische Union Bayern Veranstalter:  Freidenkerverband München Veranstalter:  Münchner Bündnis für das Recht auf freie Meinungsäußerung Veranstalter:  unterstützt von Sozialforum München, Veranstalter:  Bündnis für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern, Veranstalter:  und Münchner Friedensbündnis Ort:  Freiheizhalle, Rainer-Werner-Fassbinder-Platz 1 / Donnersberger Brücke um Spenden wird geb.

BPK: "Scientists for Future" - Klimaschutz

Cum, 24/05/2019 - 13:59

"Rezo für Erwachsene /Klima"

https://invidio.us/watch?v=OAoPkVfeTo0

#Scientists4Future #BPK #Fridays4future #BIFAMUC #Rezovideo

Rettet den INF*-Vertrag - Aktionstag 1.6. 2019

Ça, 15/05/2019 - 20:26
Sam., 1. Jun. 19, 11:00 Uhr - Don., 6. Jun. 19, 11:00 Uhr

Rettet den INF*-Vertrag - Aktionstag 1.6. 2019"/>

Menschenkette vom US-Konsulat zum russischen Konsulat

(Königinstr./Ecke von-der-Tann-Straße - Maria-Theresia-Str./Europaplatz, hinter dem Friedensengel)

  • Infostand am US-Konsulat ab 10:00 Uhr
  • Kette Start 11:00 Uhr

Wir wollen:
Keine neuen Atomwaffen in Europa!
US-Atombomben abziehen statt modernisieren!
Keine neuen Atombomber für die Luftwaffe!
Für ein Europa ohne Atomwaffen!
 
Zeitgleich sind Aktionen in Berlin, Frankfurt, Hamburg, Darmstadt, Leipzig und München geplant

* der INF- Vertrag verbietet Atomraketen zwischen 500 und 5000 km Reichweite

Infos bundesweit: https://inf-vertrag-retten.dfg-vk.de/inf-vertrag-retten-start
Info-Faltblatt zum Thema: http://www.no-militar.org/pdfs/Bombenstimmung-2019-A1-web.pdf

Wir brauchen Unterstützung:
Kommt zur Menschenkette am 1.6.! Bringt FreundInnen, Bekannte, NachbarInnen mit!

Veranstalter:  Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen - DFG-VK Veranstalter:  Münchner Friedensbündnis Veranstalter:  IPPNW (Ärzte gegen Atomkrieg) Ort:  US- Konsulat (Königinstr. - Ecke von-der-Tann-Straße) ...

IPPNW: Atomenergie ist keine Lösung für den Klimawandel

Sa, 07/05/2019 - 16:52

IPPNW-Pressemitteilung vom 07.05.2019
Atomenergie ist keine Lösung für den Klimawandel

Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags in New York
https://www.ippnw.de/presse/artikel/de/atomenergie-ist-keine-loesung-fue...

Die IPPNW Deutschland verurteilt die Forderung der deutschen Bundesregierung, Atomtechnologie als Mittel zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele zu propagieren. Die Bundesregierung präsentierte auf dem Ausschuss zur Vorbereitung der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags (NPT PrepCom) in New York gemeinsam mit elf anderen Staaten ein Arbeitspapier mit dem Titel "Förderung der friedlichen Nutzung der Nukleartechnologie: ein Instrument zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung". Darin schlägt sie vor, Atomenergie als Lösung für den Klimawandel und zur Stillung des Energiebedarfs der Entwicklungsstaaten einzusetzen.

Die Bundesregierung stellt sich damit nicht nur gegen ihren eigenen Beschluss zum Atomausstieg, sondern auch gegen den Wunsch der absoluten Mehrheit (76%) der Bevölkerung, die die Gefahren der Atomtechnologie nicht länger hinnehmen wollen. Nicht zuletzt negiert die Bundesregierung mit ihrer Positionierung die wissenschaftliche Evidenz der letzten 20 Jahre, die wiederholt gezeigt hat, dass Atomtechnologie keine Lösung für den Klimawandel darstellt und für die Energiebedürfnisse der wachsenden Weltbevölkerung keine realistische Alternative bietet.

Die Menschenrechtsverletzungen und ökologische Zerstörung beim Uranbergbau ...

ganzer Artikel bei der IPPNW

IPPNW: Atomenergie ist keine Lösung für den Klimawandel

Sa, 07/05/2019 - 16:51

IPPNW-Pressemitteilung vom 07.05.2019
Atomenergie ist keine Lösung für den Klimawandel

Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags in New York
https://www.ippnw.de/presse/artikel/de/atomenergie-ist-keine-loesung-fue...

Die IPPNW Deutschland verurteilt die Forderung der deutschen Bundesregierung, Atomtechnologie als Mittel zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele zu propagieren. Die Bundesregierung präsentierte auf dem Ausschuss zur Vorbereitung der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags (NPT PrepCom) in New York gemeinsam mit elf anderen Staaten ein Arbeitspapier mit dem Titel "Förderung der friedlichen Nutzung der Nukleartechnologie: ein Instrument zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung". Darin schlägt sie vor, Atomenergie als Lösung für den Klimawandel und zur Stillung des Energiebedarfs der Entwicklungsstaaten einzusetzen.

Die Bundesregierung stellt sich damit nicht nur gegen ihren eigenen Beschluss zum Atomausstieg, sondern auch gegen den Wunsch der absoluten Mehrheit (76%) der Bevölkerung, die die Gefahren der Atomtechnologie nicht länger hinnehmen wollen. Nicht zuletzt negiert die Bundesregierung mit ihrer Positionierung die wissenschaftliche Evidenz der letzten 20 Jahre, die wiederholt gezeigt hat, dass Atomtechnologie keine Lösung für den Klimawandel darstellt und für die Energiebedürfnisse der wachsenden Weltbevölkerung keine realistische Alternative bietet.

Die Menschenrechtsverletzungen und ökologische Zerstörung beim Uranbergbau ...

ganzer Artikel bei der IPPNW

IPPNW: Atomenergie ist keine Lösung für den Klimawandel

Sa, 07/05/2019 - 16:51

IPPNW-Pressemitteilung vom 07.05.2019
Atomenergie ist keine Lösung für den Klimawandel

Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags in New York
https://www.ippnw.de/presse/artikel/de/atomenergie-ist-keine-loesung-fue...

Die IPPNW Deutschland verurteilt die Forderung der deutschen Bundesregierung, Atomtechnologie als Mittel zur Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele zu propagieren. Die Bundesregierung präsentierte auf dem Ausschuss zur Vorbereitung der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags (NPT PrepCom) in New York gemeinsam mit elf anderen Staaten ein Arbeitspapier mit dem Titel "Förderung der friedlichen Nutzung der Nukleartechnologie: ein Instrument zur Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung". Darin schlägt sie vor, Atomenergie als Lösung für den Klimawandel und zur Stillung des Energiebedarfs der Entwicklungsstaaten einzusetzen.

Die Bundesregierung stellt sich damit nicht nur gegen ihren eigenen Beschluss zum Atomausstieg, sondern auch gegen den Wunsch der absoluten Mehrheit (76%) der Bevölkerung, die die Gefahren der Atomtechnologie nicht länger hinnehmen wollen. Nicht zuletzt negiert die Bundesregierung mit ihrer Positionierung die wissenschaftliche Evidenz der letzten 20 Jahre, die wiederholt gezeigt hat, dass Atomtechnologie keine Lösung für den Klimawandel darstellt und für die Energiebedürfnisse der wachsenden Weltbevölkerung keine realistische Alternative bietet.

Die Menschenrechtsverletzungen und ökologische Zerstörung beim Uranbergbau ...

ganzer Artikel bei der IPPNW

Dachau und Hebertshausen - 74. Jahrestag der Befreiung ...

Cum, 03/05/2019 - 22:07
Son., 5. Mai. 19, 9:30 Uhr - , 16:00 Uhr

74. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau,
13:00 Gedenkstunde am ehemaligen SS-Schießplatz in Hebertshausen

Flugblatt zum Download

Jetzt: Video beim Friedensbündnis


(„Friedensweg“)

Veranstalter:  u. a. Initiative „Jahrestag der Befreiung“ Ort:  Dachau und Hebertshausen

Dachau und Hebertshausen - 74. Jahrestag der Befreiung ...

Cum, 03/05/2019 - 22:07
Son., 5. Mai. 19, 9:30 Uhr - , 16:00 Uhr

74. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau,
13:00 Gedenkstunde am ehemaligen SS-Schießplatz in Hebertshausen

Flugblatt zum Download („Friedensweg“)

Veranstalter:  u. a. Initiative „Jahrestag der Befreiung“ Ort:  Dachau und Hebertshausen

Unterwegs beim Ostermarsch Draußen ...

Cum, 03/05/2019 - 14:38

Beim "Ostermarsch Draußen" zur Isar vorbei am Garchinger Atomei gab es natürlich wieder einige Informationen (diesmal von Ulla Epple) unterwegs, zuletzt beim Picknick:
Bei der U6 nach Garching fährt man an einem langen Zaun entlang mit laufenen Warnschildern wie an einem Militärgelände - was dort ja mal war. Inzwischen:

Ein Schild in der Fröttmaninger Heide, einem Naturschutzgebiet, warnt Spaziergänger vor der Munitionsbelastung.
Der „Heideflächenverein Münchner Norden“ arbeitet an einem Kampfmittelräumkonzept. Er wurde vom Bund von dem er das Gelände erwarb nur unzulänglich über die tatsächliche Belastung durch Kampfmittel informiert. Die 150 Jahre militärische Nutzung des Geländes dürfte einiges an Gefahrgütern angesammelt haben. Hier wurde Krieg gespielt vom Militär der Wittelsbacher, der Reichswehr, der Wehrmacht, der US-Army und der Bundeswehr. Aus britischen und us-amerikanischen Bombern flogen auch noch ein paar Bomben herab. So dass Bomben, Granaten und Munition in vielfältiger und diffuser Weise im Boden verteilt liegen.

Der Bund weist eine Verantwortung dafür zurück.

Der Heideflächenverein ist dabei, Lage und Zustand der Sprengmittel zu dokumentieren und ein Räumungskonzept aufzustellen.

Mahlzeit!

"Damals" war alles gaanz anders ..
Zur Eröffnung des FRM I (1957) gab es Sekt und das Essen bei der Einweihung hatte einschlägige Namen wie: "Uranstäbe (Brezen) – Weißwürste, Vorfluterbrühe mit Kerneinlage – Leberknödelsuppe. Neutronenschlegel – das war Kalbfleisch." so Helmut Karl, ehemaliger Bürgermeister von Garching.

#OstermarschDraussen #Ostermarsch #BIFAMUC

Unterwegs beim Ostermarsch Draußen ...

Cum, 03/05/2019 - 14:38

Beim "Ostermarsch Draußen" zur Isar vorbei am Garchinger Atomei gab es natürlich wieder einige Informationen (diesmal von Ulla Epple) unterwegs, zuletzt beim Picknick:
Bei der U6 nach Garching fährt man an einem langen Zaun entlang mit laufenen Warnschildern wie an einem Militärgelände - was dort ja mal war. Inzwischen:

Ein Schild in der Fröttmaninger Heide, einem Naturschutzgebiet, warnt Spaziergänger vor der Munitionsbelastung.
Der „Heideflächenverein Münchner Norden“ arbeitet an einem Kampfmittelräumkonzept. Er wurde vom Bund von dem er das Gelände erwarb nur unzulänglich über die tatsächliche Belastung durch Kampfmittel informiert. Die 150 Jahre militärische Nutzung des Geländes dürfte einiges an Gefahrgütern angesammelt haben. Hier wurde Krieg gespielt vom Militär der Wittelsbacher, der Reichswehr, der Wehrmacht, der US-Army und der Bundeswehr. Aus britischen und us-amerikanischen Bombern flogen auch noch ein paar Bomben herab. So dass Bomben, Granaten und Munition in vielfältiger und diffuser Weise im Boden verteilt liegen.

Der Bund weist eine Verantwortung dafür zurück.

Der Heideflächenverein ist dabei, Lage und Zustand der Sprengmittel zu dokumentieren und ein Räumungskonzept aufzustellen.

Mahlzeit!

"Damals" war alles gaanz anders ..
Zur Eröffnung des FRM I (1957) gab es Sekt und das Essen bei der Einweihung hatte einschlägige Namen wie: "Uranstäbe (Brezen) – Weißwürste, Vorfluterbrühe mit Kerneinlage – Leberknödelsuppe. Neutronenschlegel – das war Kalbfleisch." so Helmut Karl, ehemaliger Bürgermeister von Garching.

#OstermarschDraussen #Ostermarsch #BIFAMUC

Beim Ostermarsch gesehen

Per, 02/05/2019 - 22:49


Foto Günther Gerstenberg am 20.4.2019

#Ostermarsch #FriedensbuendnisMUC

Beim Ostermarsch gesehen

Per, 02/05/2019 - 22:49


Foto Günther Gerstenberg am 20.4.2019

#Ostermarsch #FriedensbuendnisMUC

3.5. - Hände weg von Venezuela

Ça, 01/05/2019 - 19:10
Fre., 3. Mai. 19, 19:30 Uhr

Podiumsveranstaltung

Ein Land zwischen bolivarischer Revolution und neoliberalem Umsturz

Angesichts der zugespitzten Situation in Venezuela und den Androhungen militärischer Gewalt durch die USA wollen wir informieren, sowohl über die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen, wie über die feindlichen Aktionen gegen die bolivarische Republik Venezuela.

mit

André Scheer
Journalist, junge Welt; er berichtet seit Jahren über Venezuela und war bei den letzten Eskalationen in dem erdölreichen Land.
Er wird zusammen mit
Harri Gruenberg
Mitglied des Parteivorstands der LINKEN
und mit
Orlando Maniglia Ferrero (angefragt)
Botschafter Venezuelas

einen realistischen Einblick geben in die Auswirkungen der US-Wirtschaftssanktionen, die Putschversuche und Sabotageaktionen.

Dabei geht es auch um die Rolle der deutschen Bundesregierung und um die Methoden, mit denen die venezolanische Regierung gestürzt werden soll.

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Veranstalter:  Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus Veranstalter:  Venezuela Avanza Veranstalter:  Cuba si Veranstalter:  Freundschaftsgesellschaft BRD-Cuba e.V. Ort:  EineWeltHaus, Großer Saal, Schwanthalerstr. 80

3.5. - Hände weg von Venezuela

Ça, 01/05/2019 - 19:10
Fre., 3. Mai. 19, 19:30 Uhr

Podiumsveranstaltung

Ein Land zwischen bolivarischer Revolution und neoliberalem Umsturz

Angesichts der zugespitzten Situation in Venezuela und den Androhungen militärischer Gewalt durch die USA wollen wir informieren, sowohl über die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Veränderungen, wie über die feindlichen Aktionen gegen die bolivarische Republik Venezuela.

mit

André Scheer
Journalist, junge Welt; er berichtet seit Jahren über Venezuela und war bei den letzten Eskalationen in dem erdölreichen Land.
Er wird zusammen mit
Harri Gruenberg
Mitglied des Parteivorstands der LINKEN
und mit
Orlando Maniglia Ferrero (angefragt)
Botschafter Venezuelas

einen realistischen Einblick geben in die Auswirkungen der US-Wirtschaftssanktionen, die Putschversuche und Sabotageaktionen.

Dabei geht es auch um die Rolle der deutschen Bundesregierung und um die Methoden, mit denen die venezolanische Regierung gestürzt werden soll.

Eintritt frei, Spenden erwünscht

Veranstalter:  Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus Veranstalter:  Venezuela Avanza Veranstalter:  Cuba si Veranstalter:  Freundschaftsgesellschaft BRD-Cuba e.V. Ort:  EineWeltHaus, Großer Saal, Schwanthalerstr. 80

Beim Ostermarsch Draußen ...

Cts, 27/04/2019 - 18:39

Beim "Ostermarsch Draußen" zur Isar vorbei am Garchinger Atomei gab es natürlich wieder einige Informationen mit auf den Weg, in Teilen vorgetragen, von Ulla Epple:

Wir stehen hier vor den Gebäuden der Forschungsreaktoren München I und II, die auf dem Gelände der Technischen Universität München liegen. Dem unter Denkmalschutz stehenden FRM I (in Betrieb 1957–2000,dient teilweise als Erweiterung der Neutronenleiterhalle), bekannt als Atomei, und dem FRM II. Wie wir sehen, ist die Anlage gut abgesichert und gut bewacht. Das ist auch so, wenn wir sie nicht besuchen.

An dieser Stelle möchte ich nur ein paar Bemerkungen zu den Gebäuden machen, alles weitere zu den Reaktoren werde ich an der Kläranlage sagen.

Der FRM II besteht aus einem 30 m hohen Reaktorgebäude (quadratische Grundfläche mit 42 m Kantenlänge) das den eigentlichen Kernreaktor enthält, darum liegt die sogenannte Experimentierhalle, einer Neutronenleiterhalle und Nebengebäuden mit Büros, Werkstätten und Laboren. Ein zusätzliches Gebäude, das Industrielle Anwenderzentrum (IAZ) auf dem Gelände des FRM II, wird von der radiochemischen Industrie zur Herstellung von Radiopharmaka genutzt. Darüber hinaus befinden sich weitere, meist ältere Gebäude auf dem Areal, die noch aus Zeiten des FRM-I oder der Bauphase stammen. Diese beherbergen neben einem Teilchenbeschleuniger, Zyklotron genannt  und Werkstätten, hauptsächlich Büros.

Weiter gehts ...

.. kurz vor der Isar

Vermutlich hier in der Nähe wird leicht radioaktiv verseuchtes Wasser in die Isar geleitet. Trotz Protesten im vergangenen Jahr wurde für die nächsten 20 Jahre eine Genehmigung dafür erteilt. Doch nun zum Reaktor.

Am 01.10.1957 wurde in Garching der erste Atomreaktor Deutschlands in Gang gesetzt und damit auch die erste Kettenreaktion. Obwohl es auch damals schon Proteste gab, war die Bevölkerung trotz Hiroshima und vieler oberirdischer Atombombentests, unkritisch gegenüber der Nuklearforschung und Atomkraftwerken. Zeitungsberichten zufolge war man stolz darauf, wieder international anerkannt zu sein. Nach der Gründung der Bundeswehr und Aufnahme in die Nato (1955), durfte Deutschland nun sogar auch mit Atomenergie forschen.

Die Brennstäbe wurden zunächst aus den USA geliefert und auch das technische und wissenschaftliche know how eigneten sich die Forscher zunächst in den USA an und us-amerikanische Wissenschaftler arbeiteten in Garching.

Bis zum 28. Juli 2000 wurde der als Garchinger Atom-Ei bekannte Reaktor betrieben und als er abgeschaltet wurde, war die Forschungs- Neutronenquelle Forschungsreaktor München 2 im Bau. Der Reaktor wurde von Siemens gebaut und kostete über 400 Millionen Euro. Er wurde am 2. März 2004 erstmals angefahren und erreichte am 24. August 2004 die Nennleistung von 20 Megawatt. Im April 2005 wurde er formell von Siemens an die TU München übergeben und anschließend in den Routinebetrieb überführt. Siemens wird den Reaktor ja nicht verschenkt haben, aber leider ist nichts über die Kosten bekannt.

Dieses Mal gab es erheblichen Widerstand gegen den Reaktor, es war nach Tschernobyl der erste Atomreaktor der in Deutschland gebaut wurde. Inzwischen gab es weltweit über 20 Reaktorzwischenfälle, die zeigten, dass durchaus Gefahr von Atomreaktoren ausgehen kann. Trotzdem unterzeichnete der grüne Umweltminister Jürgen Trittin die Genehmigung. Die Nachbesserungen die er bis spätestens 2010 forderte, z.B. die Umstellung auf niedrig angereichertes Uran und einen Entsorgungsvorsorgenachweis für die abgebrannten Brennelemente erfüllte die TU München und das Land Bayern bis heute nicht. Letztes Jahr, also 2018 wurde die Laufzeit für die Arbeit mit hochangereichertem Uran verlängert. (HEU, Highly Enriched Uranium, Anreicherung 93 Prozent) Die ersten Planungen in den 80er Jahren waren die Reaktion auf einen erwarteten Neutronennotstand. Angeblich bestand Bedarf durch Überlastung der bestehenden Neutronenquellen und durch die bevorstehende Stilllegung einer Reihe überalterter Forschungsreaktoren.

Unsere Kritik richtet sich nicht gegen die Forschung allgemein, sondern, dass sie mit hochangereichertem Uran betrieben wird, obwohl spätestens Ende der 1980er Jahre die Möglichkeit bestand, mit niedrig angereichertem Uran (LEU) zu forschen, wie es bei den meisten Forschungsreaktoren weltweit üblich ist.

Die TU München führt an, dass sich bei der internationalen technisch-wissenschaft­lichen Entwicklung von neuen Brennstoffen für die Umrüstung des FRM-II immer wieder "unerwartete" Verzögerungen eingestellt haben.

Das gravierendste Problem liegt darin, dass aufgrund der relativ kurzen Einsatzdauer von 60 Tagen, die abgebrannten Brenn­elemen­te noch eine Anreicherung von etwa 87 Prozent haben, also nach wie vor hochangereichert und waffenfähig sind.

Daher haben sich vor den Toren der Millionenstad München inzwischen abgebrannte Brennelemente im Absetzbecken des Reaktors angesammelt die mehr als 300 kg Bombenstoff liefern. Mit diesem Atom-Sondermüll, der hochangereichertes spaltbares Uran 235 von etwa 87,5 % enthält, ließen sich 50 Atombomben bauen. (Prolifera­tions­­risiko, Handel und Weiterverbreitung von atomwaffenfähigem Material und Wissen zur Herstellung).

Nun soll dieser Atommüll dieses Jahr in speziellen, sogenannten MTR-3Castoren, die extra für diesen speziellen Müll und Transport gebaut wurden, nach Ahaus transportiert werden, nachdem das Bundesamt für Kerntechnische Entsorgungssicherheit die Transportbehälter zugelassen hat.

Im März fand deswegen eine Großdemonstration in Ahaus statt, die dortigen BürgerInnen wollen diesen Müll nicht und obwohl es die Aufgabe der TU München wäre die Abreicherung durchzuführen, unternimmt sie nichts. Ahaus gilt ja nur als Zwischenlager, noch steht nicht fest, wo die Endlagerung sein wird, in Ahaus gibt es keine Möglichkeit zur Abreicherung und ohne diese kann es zu einer möglichen Kettenreaktion also einer sogenannten Rekritikaliät kommen, wie das nationale Begleitgremium (NBG) feststellt. (unbeabsichtigte neue Entstehung einer kritischen Masse bei eventueller Anwesenheit von Moderatoren aus dem beschädigten Reaktorkern)

Deshalb müsste schon vor der Zwischenlagerung der radioaktive Abfall konditioniert werden. Für die Entwicklung eines geeigneten Verfahrens ist der Reaktorbetreiber verpflichtet. Dieser Mehraufwand wird aber bislang gescheut.

Aber nicht nur die Zwischen- und Endlagerung der Brennstäbe birgt große Gefahren auch der Antransport frischen Uranbrennstoffes, vermutlich aus Russland, zum Forschungsreaktor mit einem Anreicherungsgrad von 93% ist gefährlich. Dazu gibt es aber keine weiteren Hinweise.

Seit der Inbetriebnahme gab es 17 meldepflichtige Ereignisse, die alle in die Kategorie INES 0 eingruppiert wurden, es wurde keine Radioaktivität freigesetzt. INES ist eine international anerkannte Skala von 0 -7 zur Einteilung der Schwere von Reaktorunfällen.

Alles zusammen Grund genug um für die Umrüstung der Forschung mit niedrig angereichertem Uran und ein Atomwaffenverbot auf die Straße zu gehen. Die Friedensbewegung München, gemeinsam mit Gruppen aus der Umwelt- und Anti-Atomkraftbewegung, die sich schon seit längerem dieser Problematik widmen.

Gerade in Zeiten globaler Aufrüstung wäre der Abschied von waffenfähigem Brennstoff ein wichtiges Signal.

Zusammen mit Umweltgruppen und der Anti-Atomkraft-Bewegung, sind wir der Meinung, dass die Forschung mit hochangereichertem Uran sofort gestoppt werden muss und auf niedrig angereichertes Uran umgestellt werden muss und damit auch die Möglichkeit waffenfähiges Uran aus dem Forschungsreaktor zu gewinnen.
Der Transport von atomwaffenfähigem Material aus Garching nach Ahaus muss verhindert werden! Stattdessen müssen die Brennelemente abgereichert werden und eine ordnungsgemäße Endlagerung in Garching geschaffen werden.

Die Bundesregierung muss den Atomwaffensperrvertrag unterschreiben.

Die Kündigung des INF-Vertrages muss aufgehoben werden. Weltweit sollten sich die Staaten gegen den Einsatz von Kernwaffen, egal in welcher Form und welcher Reichweite, einsetzten.
Eine neuerliche Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland lehnen wir strikt ab und setzen uns auch für den Abtransport der Atomwaffen in Büchel ein.

Text auch unter Verwendung von Informationen beim Umweltinstitut München

es folgen noch Anmerkung beim Picknick ...

#OstermarschDraussen #Ostermarsch #BIFAMUC

Beim Ostermarsch Draußen ...

Cts, 27/04/2019 - 18:39

Beim "Ostermarsch Draußen" zur Isar vorbei am Garchiger Reaktor gab es natürlich wieder einige Informationen mit auf den Weg, in Teilen vorgetragen, von Ulla Epple:

Wir stehen hier vor den Gebäuden der Forschungsreaktoren München I und II, die auf dem Gelände der Technischen Universität München liegen. Dem unter Denkmalschutz stehenden FRM I (in Betrieb 1957–2000,dient teilweise als Erweiterung der Neutronenleiterhalle), bekannt als Atomei, und dem FRM II. Wie wir sehen, ist die Anlage gut abgesichert und gut bewacht. Das ist auch so, wenn wir sie nicht besuchen.

An dieser Stelle möchte ich nur ein paar Bemerkungen zu den Gebäuden machen, alles weitere zu den Reaktoren werde ich an der Kläranlage sagen.

Der FRM II besteht aus einem 30 m hohen Reaktorgebäude (quadratische Grundfläche mit 42 m Kantenlänge) das den eigentlichen Kernreaktor enthält, darum liegt die sogenannte Experimentierhalle, einer Neutronenleiterhalle und Nebengebäuden mit Büros, Werkstätten und Laboren. Ein zusätzliches Gebäude, das Industrielle Anwenderzentrum (IAZ) auf dem Gelände des FRM II, wird von der radiochemischen Industrie zur Herstellung von Radiopharmaka genutzt. Darüber hinaus befinden sich weitere, meist ältere Gebäude auf dem Areal, die noch aus Zeiten des FRM-I oder der Bauphase stammen. Diese beherbergen neben einem Teilchenbeschleuniger, Zyklotron genannt  und Werkstätten, hauptsächlich Büros.

Weiter gehts ...

.. kurz vor der Isar

Vermutlich hier in der Nähe wird leicht radioaktiv verseuchtes Wasser in die Isar geleitet. Trotz Protesten im vergangenen Jahr wurde für die nächsten 20 Jahre eine Genehmigung dafür erteilt. Doch nun zum Reaktor.

Am 01.10.1957 wurde in Garching der erste Atomreaktor Deutschlands in Gang gesetzt und damit auch die erste Kettenreaktion. Obwohl es auch damals schon Proteste gab, war die Bevölkerung trotz Hiroshima und vieler oberirdischer Atombombentests, unkritisch gegenüber der Nuklearforschung und Atomkraftwerken. Zeitungsberichten zufolge war man stolz darauf, wieder international anerkannt zu sein. Nach der Gründung der Bundeswehr und Aufnahme in die Nato (1955), durfte Deutschland nun sogar auch mit Atomenergie forschen.

Die Brennstäbe wurden zunächst aus den USA geliefert und auch das technische und wissenschaftliche know how eigneten sich die Forscher zunächst in den USA an und us-amerikanische Wissenschaftler arbeiteten in Garching.

Bis zum 28. Juli 2000 wurde der als Garchinger Atom-Ei bekannte Reaktor betrieben und als er abgeschaltet wurde, war die Forschungs- Neutronenquelle Forschungsreaktor München 2 im Bau. Der Reaktor wurde von Siemens gebaut und kostete über 400 Millionen Euro. Er wurde am 2. März 2004 erstmals angefahren und erreichte am 24. August 2004 die Nennleistung von 20 Megawatt. Im April 2005 wurde er formell von Siemens an die TU München übergeben und anschließend in den Routinebetrieb überführt. Siemens wird den Reaktor ja nicht verschenkt haben, aber leider ist nichts über die Kosten bekannt.

Dieses Mal gab es erheblichen Widerstand gegen den Reaktor, es war nach Tschernobyl der erste Atomreaktor der in Deutschland gebaut wurde. Inzwischen gab es weltweit über 20 Reaktorzwischenfälle, die zeigten, dass durchaus Gefahr von Atomreaktoren ausgehen kann. Trotzdem unterzeichnete der grüne Umweltminister Jürgen Trittin die Genehmigung. Die Nachbesserungen die er bis spätestens 2010 forderte, z.B. die Umstellung auf niedrig angereichertes Uran und einen Entsorgungsvorsorgenachweis für die abgebrannten Brennelemente erfüllte die TU München und das Land Bayern bis heute nicht. Letztes Jahr, also 2018 wurde die Laufzeit für die Arbeit mit hochangereichertem Uran verlängert. (HEU, Highly Enriched Uranium, Anreicherung 93 Prozent) Die ersten Planungen in den 80er Jahren waren die Reaktion auf einen erwarteten Neutronennotstand. Angeblich bestand Bedarf durch Überlastung der bestehenden Neutronenquellen und durch die bevorstehende Stilllegung einer Reihe überalterter Forschungsreaktoren.

Unsere Kritik richtet sich nicht gegen die Forschung allgemein, sondern, dass sie mit hochangereichertem Uran betrieben wird, obwohl spätestens Ende der 1980er Jahre die Möglichkeit bestand, mit niedrig angereichertem Uran (LEU) zu forschen, wie es bei den meisten Forschungsreaktoren weltweit üblich ist.

Die TU München führt an, dass sich bei der internationalen technisch-wissenschaft­lichen Entwicklung von neuen Brennstoffen für die Umrüstung des FRM-II immer wieder "unerwartete" Verzögerungen eingestellt haben.

Das gravierendste Problem liegt darin, dass aufgrund der relativ kurzen Einsatzdauer von 60 Tagen, die abgebrannten Brenn­elemen­te noch eine Anreicherung von etwa 87 Prozent haben, also nach wie vor hochangereichert und waffenfähig sind.

Daher haben sich vor den Toren der Millionenstad München inzwischen abgebrannte Brennelemente im Absetzbecken des Reaktors angesammelt die mehr als 300 kg Bombenstoff liefern. Mit diesem Atom-Sondermüll, der hochangereichertes spaltbares Uran 235 von etwa 87,5 % enthält, ließen sich 50 Atombomben bauen. (Prolifera­tions­­risiko, Handel und Weiterverbreitung von atomwaffenfähigem Material und Wissen zur Herstellung).

Nun soll dieser Atommüll dieses Jahr in speziellen, sogenannten MTR-3Castoren, die extra für diesen speziellen Müll und Transport gebaut wurden, nach Ahaus transportiert werden, nachdem das Bundesamt für Kerntechnische Entsorgungssicherheit die Transportbehälter zugelassen hat.

Im März fand deswegen eine Großdemonstration in Ahaus statt, die dortigen BürgerInnen wollen diesen Müll nicht und obwohl es die Aufgabe der TU München wäre die Abreicherung durchzuführen, unternimmt sie nichts. Ahaus gilt ja nur als Zwischenlager, noch steht nicht fest, wo die Endlagerung sein wird, in Ahaus gibt es keine Möglichkeit zur Abreicherung und ohne diese kann es zu einer möglichen Kettenreaktion also einer sogenannten Rekritikaliät kommen, wie das nationale Begleitgremium (NBG) feststellt. (unbeabsichtigte neue Entstehung einer kritischen Masse bei eventueller Anwesenheit von Moderatoren aus dem beschädigten Reaktorkern)

Deshalb müsste schon vor der Zwischenlagerung der radioaktive Abfall konditioniert werden. Für die Entwicklung eines geeigneten Verfahrens ist der Reaktorbetreiber verpflichtet. Dieser Mehraufwand wird aber bislang gescheut.

Aber nicht nur die Zwischen- und Endlagerung der Brennstäbe birgt große Gefahren auch der Antransport frischen Uranbrennstoffes, vermutlich aus Russland, zum Forschungsreaktor mit einem Anreicherungsgrad von 93% ist gefährlich. Dazu gibt es aber keine weiteren Hinweise.

Seit der Inbetriebnahme gab es 17 meldepflichtige Ereignisse, die alle in die Kategorie INES 0 eingruppiert wurden, es wurde keine Radioaktivität freigesetzt. INES ist eine international anerkannte Skala von 0 -7 zur Einteilung der Schwere von Reaktorunfällen.

Alles zusammen Grund genug um für die Umrüstung der Forschung mit niedrig angereichertem Uran und ein Atomwaffenverbot auf die Straße zu gehen. Die Friedensbewegung München, gemeinsam mit Gruppen aus der Umwelt- und Anti-Atomkraftbewegung, die sich schon seit längerem dieser Problematik widmen.

Gerade in Zeiten globaler Aufrüstung wäre der Abschied von waffenfähigem Brennstoff ein wichtiges Signal.

Zusammen mit Umweltgruppen und der Anti-Atomkraft-Bewegung, sind wir der Meinung, dass die Forschung mit hochangereichertem Uran sofort gestoppt werden muss und auf niedrig angereichertes Uran umgestellt werden muss und damit auch die Möglichkeit waffenfähiges Uran aus dem Forschungsreaktor zu gewinnen.
Der Transport von atomwaffenfähigem Material aus Garching nach Ahaus muss verhindert werden! Stattdessen müssen die Brennelemente abgereichert werden und eine ordnungsgemäße Endlagerung in Garching geschaffen werden.

Die Bundesregierung muss den Atomwaffensperrvertrag unterschreiben.

Die Kündigung des INF-Vertrages muss aufgehoben werden. Weltweit sollten sich die Staaten gegen den Einsatz von Kernwaffen, egal in welcher Form und welcher Reichweite, einsetzten.
Eine neuerliche Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland lehnen wir strikt ab und setzen uns auch für den Abtransport der Atomwaffen in Büchel ein.

Text auch unter Verwendung von Informationen beim Umweltinstitut München

es folgen noch Anmerkung beim Picknick ...

#OstermarschDraussen #Ostermarsch #BIFAMUC

PM zum "Ostermarsch Draussen" am 22.4.2019

Cum, 19/04/2019 - 16:23

PRESSEMITTEILUNG 18./19. April 2019

An die Medien "München und Umgebung"

Sehr geehrte Damen und Herren,

Nach dem städtischen Ostermarsch am Samstag #OstermarschDraussen
( siehe www.muenchner-friedensbuendnis.de/Ostermarsch-Muenchen-2019 )
ruft die BIFA für den Ostermontag, 22.4.2019 zur traditionellen Friedenswanderung außerhalb der Stadt auf, den sog. "Ostermarsch Draußen":

Dieser findet traditionell in Form einer längeren "geführten Wanderung" statt, Naturerlebnis + kritische Information.

Treffpunkt in München ist am 22.4.2018 um 10:45 Uhr U Marienplatz (im Zwischengeschoß mit Fahrkartenautomaten), Abfahrt U6 (Untergeschoß)

Ankunft 11:27 Uhr Garching Forschungs-Zentrum, dort Begrüßung bei der U-Bahn Haltestelle

Die familienfreundliche Wanderung führt in diesem Jahr zur Isar.
Im Forschungsgelände kommen wir am Forschungsreaktor vorbei. Wir sehen den weiteren Betrieb des Reaktors mit hoch angereichertem (waffenfähigen) Uran HEU als Provokation gegen alle Bemühungen um atomare Abrüstung. Dazu kommt nun noch die Aufkündigung des INF-Vertrages über Mittelstrecken-Raketen mit nuklearen Sprengköpfen.

Unterwegs wird es dazu weitere Informationen geben. Die Wanderzeit beträgt ca. 3 Stunden und Pausen, unterwegs Picknick (!), zum Schluss Einkehr, Rückfahrt ab Garching.

Das heiße Thema "HEU" bringt speziell in diesem Jahr weitere Partner: Das Umweltinstitut München “, die „Friedensinitiative BürgerInnen gegen den Krieg Ebersberg“, die „Mütter gegen Atomkraft e.V.“, und die „Bayern Allianz für Atomausstieg und Klimaschutz“ BAAK.

Siehe auch https://bifa-muenchen.de/Was-ist-der-Ostermarsch-Draussen

Übrigens:
Unseren "Ostermarsch Draußen" gibt es seit 1992, weil wir aber zweimal wg. anderer wichtiger Aufgaben aussetzten, ist dies 2019 "der 25. Ostermarsch Draussen"
(s. https://bifa-muenchen.de/omd10.html)

mit freundlichen Grüßen
Franz Iberl

mehr:
https://bifa-muenchen.de/Ostermarsch-Draussen-2019
hier noch A5-Flugblatt "zum Teilen":
https://bifa-muenchen.de/bf2019/OMD-2019-Flugblatt-A4-2x2A5.pdf

#OstermarschDraussen #Ostermarsch #BIFAMUC

PM zum "Ostermarsch Draussen" am 22.4.2019

Cum, 19/04/2019 - 16:23

PRESSEMITTEILUNG 18./19. April 2019

An die Medien "München und Umgebung"

Sehr geehrte Damen und Herren,

Nach dem städtischen Ostermarsch am Samstag #OstermarschDraussen
( siehe www.muenchner-friedensbuendnis.de/Ostermarsch-Muenchen-2019 )
ruft die BIFA für den Ostermontag, 22.4.2019 zur traditionellen Friedenswanderung außerhalb der Stadt auf, den sog. "Ostermarsch Draußen":

Dieser findet traditionell in Form einer längeren "geführten Wanderung" statt, Naturerlebnis + kritische Information.

Treffpunkt in München ist am 22.4.2018 um 10:45 Uhr U Marienplatz (im Zwischengeschoß mit Fahrkartenautomaten), Abfahrt U6 (Untergeschoß)

Ankunft 11:27 Uhr Garching Forschungs-Zentrum, dort Begrüßung bei der U-Bahn Haltestelle

Die familienfreundliche Wanderung führt in diesem Jahr zur Isar.
Im Forschungsgelände kommen wir am Forschungsreaktor vorbei. Wir sehen den weiteren Betrieb des Reaktors mit hoch angereichertem (waffenfähigen) Uran HEU als Provokation gegen alle Bemühungen um atomare Abrüstung. Dazu kommt nun noch die Aufkündigung des INF-Vertrages über Mittelstrecken-Raketen mit nuklearen Sprengköpfen.

Unterwegs wird es dazu weitere Informationen geben. Die Wanderzeit beträgt ca. 3 Stunden und Pausen, unterwegs Picknick (!), zum Schluss Einkehr, Rückfahrt ab Garching.

Das heiße Thema "HEU" bringt speziell in diesem Jahr weitere Partner: Das Umweltinstitut München “, die „Friedensinitiative BürgerInnen gegen den Krieg Ebersberg“, die „Mütter gegen Atomkraft e.V.“, und die „Bayern Allianz für Atomausstieg und Klimaschutz“ BAAK.

Siehe auch https://bifa-muenchen.de/Was-ist-der-Ostermarsch-Draussen

Übrigens:
Unseren "Ostermarsch Draußen" gibt es seit 1992, weil wir aber zweimal wg. anderer wichtiger Aufgaben aussetzten, ist dies 2019 "der 25. Ostermarsch Draussen"
(s. https://bifa-muenchen.de/omd10.html)

mit freundlichen Grüßen
Franz Iberl

mehr:
https://bifa-muenchen.de/Ostermarsch-Draussen-2019
hier noch A5-Flugblatt "zum Teilen":
https://bifa-muenchen.de/bf2019/OMD-2019-Flugblatt-A4-2x2A5.pdf

Download 2019 Flugblatt OMD

Pzt, 08/04/2019 - 17:20

Wir bieten zum Download die PDF-Vorlage an, die beim beidseitigen Druck 2 A5-Flugblätter liefert - mit einem Schnitt (!) gibts unser "klassisches grünes Blättchen":
https://bifa-muenchen.de/bf2019/OMD-2019-Flugblatt-A4-2x2A5.pdf

#OstermarschDraussen #Ostermarsch #BIFAMUC

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