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Proteste gegen die Münchner Sicherheitskonferenz
Aktualisiert: vor 1 Stunde 19 Minuten

Protest-Aktion gegen die Atomkriegsübung der Bundeswehr

Di, 05/10/2021 - 12:39
Samstag, 9. Oktober 2021
ab 16 – 18 Uhr, Stachus

Piloten der Bundeswehr üben den Atomkrieg in Europa. Das Luftwaffengeschwader 33
beteiligt sich Mitte Oktober am jährlichen NATO-Atomkriegsmanöver „Steadfast Noon“, das
in diesem Jahr am Luftwaffenstützpunkt Nörvenich bei Köln stattfindet.

Mit dem völkerrechtswidrige Konstrukt der „Nuklearen Teilhabe“ macht sich die
Bundesregierung zum Komplizen der atomaren Erstschlags-Doktrin der USA und folgt der
Wahnsinnsvorstellung, einen Atomkrieg regional begrenzen und „gewinnen“ zu können.

Ein Atomkrieg würde jedoch Deutschland und Europa in eine atomar verseuchte Wüste
verwandeln, hunderttausende Menschen töten und wäre das Ende der Zivilisation Europas.

Wir fordern von der neuen Bundesregierung:

Die Beendigung der Nuklearen Teilhabe Deutschlands ,den Beitritt zum Atomwaffen-
Verbotsvertrag und den Abzug der US-Atombomben in Büchel.

Münchner Friedensbündnis
Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus

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Kundgebung zum Antikriegstag 2021

Mo, 06/09/2021 - 10:23

Veranstaltung am Mittwoch, 1. September 2021 in München um 18:30 Uhr am Stachus

Save Afghanistan People. NOW!

Mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939 begann der Eroberungs- und Vernichtungskrieg Hitlerdeutschlands. Von Deutschland darf nie wieder Krieg ausgehen, das war die wichtigste Lehre aus dem von Deutschland entfesselten zweiten Weltkriegs. Heute stehen Bundeswehrtruppen wieder an der Westgrenze Russlands. Gleichzeitig werden die Rüstungsausgaben Deutschlands massiv erhöht. Am Antikriegstag fordern ein Ende des Konfrontationskurses gegen Russland und die Beendigung aller Auslandseinsätze der Bundeswehr.

Im Zentrum der Kundgebung stand diesmal das Ende des NATO-Krieges in Afghanistan, die Beteiligung Deutschlands daran und die katastrophalen Folgen dieses Krieges, der hunderttausenden Menschen das Leben gekostet, ein verwüstetes und verarmtes Land hinterlassen und gleichzeitig den Terrorismus weiter befördert hat.

Die Erklärung zum Abzug der NATO-Truppen und der Machtübernahme durch die Taliban in Afghanistan > HIER

Auf der Kundgebung sprachen:

  • Moderation und Eröffnungsrede: Elfi Padovan, Münchner Friedensbündnis. [Rede als PDF]
  • Ernst Grube, Überlebender der Judenverfolgung, Mitglied der VVN/BdA, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten. [Rede als PDF]
  • Jürgen Rose, ehemaliger Oberstleutnant der Bundeswehr. Er verweigerte 2007 seine Beteiligung am Tornado-Einsatz in Afghanistan. [Rede als PDF]
  • Frishta Samim, Vertreterin der Sympathisanten der Solidarity Party of Afghanistan. [Rede als PDF]
  • Michaela Amiri, Attac – München, Walter Listl, Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus. [Rede als PDF]
  • Mark Ellmann, Gewerkschaft Erzieung und Wissenschaft, GEW-München. [Rede als PDF]
  • Ronja Fröhlich, Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend, SDAJ-München. [Rede als PDF]

Veranstalter waren:
Münchner Friedensbündnis – Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus –
in Kooperation mit Sympathisanten der Solidarity Party of Afghanistan in Europa

Impressionen der Veranstaltung

[See image gallery at www.antisiko.de]The post Kundgebung zum Antikriegstag 2021 first appeared on Antisiko.

Hiroshima und Nagasaki mahnen

Sa, 17/07/2021 - 00:55

Die beiden US-Atombombenabwürfe auf Japan im Jahr 1945 haben hunderttausende Menschen getötet oder verstümmelt. Die Auswirkungen sind noch bis heute spürbar.

Nuklearwaffen sind die gefährlichsten Waffen, die je geschaffen wurden. Atomwaffen unterscheiden sich von allen anderen Waffen sowohl durch das Ausmaß der Zerstörung als auch durch die langfristige Wirkung radioaktiver Verseuchung und die dadurch verursachten genetischer Schäden. Und: Bei einem Atomkrieg wäre die Existenz der ganzen Menschheit bedroht.

Mit der sogenannten Nuklearen Teilhabe beteiligt sich Deutschland an der Atomkriegsstrategie der USA und der NATO. Die in Büchel stationierten US-Atomwaffen sollen durch neue, elektronisch gesteuerte, bunkerbrechende und zielgenaue Bomben ersetzt werden. Die Bundesregierung will für rund 8 Milliarden Euro neue US-Kampfbomber vom Typ Super Hornet F/A-18F für den Einsatz dieser Atombomben anschaffen. Sie lässt die Start- und Landebahnen am Fliegerhorst Büchel für 260 Millionen Euro ausbauen und beteiligt sich am NATO-Atomkriegsmanöver „Steadfast Noon„, bei dem im Oktober auf dem Bundeswehr-Luftwaffenstützpunkt Nörvenich nahe Köln der Atomwaffeneinsatz in Europa geübt wird.

Wir fordern: Keine Beteiligung Deutschlands am atomaren Wettrüsten

  • Keine Beteiligung der Bundeswehr am NATO-Atomkriegsmanövern!
  • Keine neuen Atombomber!
  • Beitritt Deutschlands zum Atomwaffenverbotsvertrag, JETZT!
  • Abzug der in Büchel stationierten US-Atomwaffen!

Am Jahrestag des Abwurfs der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki beteiligen wir uns an den weltweiten Protesten gegen die atomare Aufrüstung:

am Freitag, 6. August 2021 auf dem Marienplatz in München
19:00 Uhr Mahnwache
20:00 bis 20:30 Uhr Kundgebung
Abschluss mit Kerzen zum Gedenken an die Opfer

Außerdem beteiligen wir uns am Sonntag, den 5. September 2021 an der Menschenkette um den Atomwaffenstandort Büchel.

Das Münchner Friedensbündnis organisiert einen Bus. Bei Interesse bitte melden unter friedensbuero@muenchner-friedensbuendnis.de

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