SIKO Gegenaktionen München

Meldungen (Feeds)

Die Schlacht um Mossul (III)

German Foreign Policy - 8 hours 54 min ago
(Eigener Bericht) - Die Zahl ziviler Todesopfer bei Luftangriffen der westlichen Anti-IS-Koalition in der Schlacht um Mossul steigt dramatisch an. Wie die Nichtregierungsorganisation Airwars berichtet, sind allein im Januar im Irak und in Syrien mindestens 254 bis 369 Zivilisten durch westliche Bomben ums Leben gekommen, davon mindestens 169 bis 195 in Mossul. Im Februar liegt die Zahl noch höher, außerdem ist die Dunkelziffer hoch. In die Luftangriffe ist die Bundeswehr arbeitsteilig involviert: Während US-amerikanische, britische und französische Flieger bombardieren, liefern deutsche Tornados die Aufklärungsdaten; deutsche Tankflieger gewährleisten die Luftbetankung, deutsche Offiziere sind im taktischen Luftwaffenhauptquartier der Anti-IS-Koalition eingesetzt. Die Bundeswehr ist zudem über Ausbildung und Aufrüstung der kurdischen Peschmerga-Einheiten an der Kriegführung beteiligt. Den Peschmerga werden nicht nur sogenannte ethnische Säuberungen vorgeworfen; wie Menschenrechtsorganisationen berichten, verschleppen sie zudem Kinder und Jugendliche, die sie der Kollaboration mit dem IS verdächtigen, zur Folter in Haftzentren des kurdischen Geheimdienstes Asayîş. All dies hält die Bundesregierung nicht davon ab, die kurdische Regionalregierung und ihre Peschmerga-Truppen privilegiert zu unterstützen - mit Maßnahmen, die weit über den Krieg gegen den IS hinaus reichen.

Petition: Aufrüstung stoppen! Rüstungsausgaben senken!

IMI Tübingen - Mon, 27/02/2017 - 11:17
Die Petition kann hier unterzeichnet werden. Wir fordern von der Bundesregierung – Keine Erhöhung der Militärausgaben für die Bundeswehr , sondern deren Abrüstung – Umwidmung der Ausgaben aus dem Militärhaushalt für den Ausbau und die Sanierung der öffentlichen Infrastruktur – (…)

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Gefährder Erdogan

Rationalgalerie - Mon, 27/02/2017 - 01:00
Diktatur privat auf Reisen : Jüngst in Oberhausen: Der Assistent des Diktators Erdogan, Ministerpräsident Binali Yildirim, sprach vor tausenden Türken die in Deutschland leben. Deutsche Politiker, die sonst gerne die Freiheitsfahne aufziehen, wenn es um Auslandseinsätze der Bundeswehr geht, sahen keine Möglichkeit den Auftritt des...

Neger kennt man nicht - der Schmock des Monats

Rationalgalerie - Mon, 27/02/2017 - 01:00
TAGESSCHAU und politische Korrektheit : Neulich im Landesrundfunkhaus in Hamburg. Ein Seminar von ARD-aktuell zur Politischen Korrektheit, es referierte Dr. Kai Gniffke, Herr über die TAGESSCHAU und ihre Derivate: „Wir müssen auch und gerade jetzt im Sprachgebrauch unserer Formate auf sprachliche Korrektheit achten. Zum Beispiel...

Die Spaltung des Irak

German Foreign Policy - Mon, 27/02/2017 - 00:00
(Eigener Bericht) - Die von Berlin protegierte Regionalregierung im kurdischsprachigen Norden des Irak fordert die Spaltung des Landes und die Gründung eines eigenen Staates. Ein Referendum über die Sezession sei "ein natürliches, gottgegebenes Recht des Volkes in Kurdistan", erklärt Masud Barzani, der Präsident der Kurdischen Regionalregierung (KRG). Es gehe um die staatliche Unabhängigkeit, bekräftigt KRG-Außenminister Falah Mustafa. Absprachen darüber sollen am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz getroffen worden sein. Barzani bezieht die kurdischsprachigen Gebiete Syriens und der Türkei ausdrücklich nicht in seine Staatsgründungspläne ein. Experten warnen schon lange, der Irak könne nach einem Sieg über den IS zerbrechen oder aber in einem neuen Bürgerkrieg versinken. Die KRG kann sich bei ihren Forderungen nach Eigenstaatlichkeit auf deutsche Vorarbeiten stützen: Berlin hat sich stets in besonderem Maß um Unterstützung für die kurdischsprachigen Gebiete des Irak bemüht und seit September 2014 sogar die KRG-Streitkräfte ("Peschmerga") trainiert und aufgerüstet - im Rahmen des Krieges gegen den IS. Vorwürfe von Menschenrechtsorganisationen und von US-Experten, die Peschmerga betrieben im Windschatten dieses Krieges "ethnische Säuberungen", um missliebige Araber aus dem erstrebten "Kurdistan" zu vertreiben, wurden von Berlin konsequent ignoriert.

Wahlsieger Schulz

Rationalgalerie - Fri, 24/02/2017 - 01:00
Eine ARD-Momentaufnahme gibt Hinweise Was macht die Linkspartei daraus? : Durch alle Kanäle läuft zur Zeit der „ARD-Deutschland-Trend“ und der sieht den Kanzlerkandidaten der SPD als Sieger im Vergleich zur amtierenden Kanzlerin: 50 Prozent der Befragten hätten bei einer Direktwahl lieber Martin Schulz als Kanzler. Nur 34 Prozent möchten noch...

Hilfsgelder für die Rüstungsindustrie

German Foreign Policy - Fri, 24/02/2017 - 00:00
(Eigener Bericht) - Neue Prozesse gegen deutsche Rüstungsmanager wegen gravierender Korruption bei Waffenexporten nach Griechenland haben begonnen. Die Staatsanwaltschaften in München und Bremen haben Anklage gegen ehemalige Führungsfunktionäre der Rüstungsfirmen Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann (KMW) erhoben; ihnen wird vorgeworfen, persönlich für die Zahlung von Bestechungsgeld für profitable Aufträge zur Lieferung von Panzern und einem Luftabwehrsystem verantwortlich zu sein. Einige der Aufträge besaßen für die deutschen Waffenschmieden hohe Bedeutung, weil sie halfen, Finanzierungslücken zu decken. In Griechenland hingegen haben sie immensen Schaden angerichtet, weil sie vor und während der Kriseneskalation den Staatshaushalt mit beträchtlichen Summen belasteten; letztlich mussten sie mit sogenannten Hilfsgeldern bezahlt werden. Von den neuen Prozessen ist womöglich Aufklärung, aber keine Entlastung für Griechenland zu erwarten: Zwar ermittelt auch die griechische Justiz; doch werden etwaige Bußgelder bei Verurteilungen in München und Bremen nicht in die griechische, sondern in die deutsche Justizkasse gezahlt.

Antimilitaristischer Podcast Ausgabe 9

IMI Tübingen - Thu, 23/02/2017 - 21:57
 In unregelmäßigen Abständen veröffentlicht die Informationsstelle Militarisierung den „Antimilitaristischen Podcast“. Alle Ausgaben werden vollständig GEMA-frei unter der Creative Commons-Lizenz veröffentlicht und dürfen entsprechend überall gesendet und abgespielt werden. Seit Ausgabe 5 stellen wir neben dem vollständigen Podcast mit Musik, Jingle (…)

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Der gefühlte Schulz

Rationalgalerie - Thu, 23/02/2017 - 01:00
Der Neue schafft sofort die Agenda ab : Glaubt man den deutschen Medien, dann ist Martin Schulz der Neue, der frische Wind im Berliner Parlamentsbetrieb, der Überraschungskandidat aus der sozialdemokratischen Wundertüte. Und dieser Wunderglaube hat unseren Martin aus dem Europaparlament auf die ersten Umfrageplätze zur Kanzlerkandidatur katapultiert. Denn...

Umsturzversuch in Hamburg - der Schmock des Monats

Rationalgalerie - Thu, 23/02/2017 - 01:00
Irgendjemand beschuldigt die Russen : Irgendwann im letztem Jahr soll es im NDR-Sendehaus einen Umsturzversuch gegen haben. "Russische staatliche Organe" seien beteiligt gewesen sagte ein Ermittler, vom dem keiner weiß wer ihn warum zum Sonderermittler gemacht hat. Trotzdem geht „Hamburg“ – wer immer das...

Der Abschiebestaat

German Foreign Policy - Thu, 23/02/2017 - 00:00
(Eigener Bericht) - Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International übt scharfe Kritik an der deutschen Flüchtlingspolitik. Wie die Organisation in ihrem neuen, gestern publizierten Jahresbericht konstatiert, hat Berlin nicht nur die rechtlichen Rahmenbedingungen für Asylsuchende in den vergangenen zwölf Monaten erheblich verschlechtert. Als besorgniserregend stuft Amnesty insbesondere die beginnenden Abschiebungen nach Afghanistan ein. Am gestrigen Mittwoch wurde bereits die dritte Sammelabschiebung an den Hindukusch durchgeführt, obwohl Experten und UN-Organisationen dringend davor warnen und vor kurzem ein erster aus Deutschland nach Kabul verbrachter Flüchtling dort Opfer eines Anschlags geworden ist. Wie die Bundesregierung ankündigt, will sie dieses Jahr die Zahl der Abschiebungen und der angeblich freiwilligen Ausreisen deutlich steigern; vergangenes Jahr belief sie sich bereits auf rund 80.000 Personen. Auch Razzien gegen Migranten, wie sie US-Präsident Donald Trump mittlerweile durchführen lässt, sind in Deutschland nicht unbekannt; Amnesty kritisiert das ihnen zugrunde liegende "racial profiling" scharf. Zudem prangert die Organisation die zahlreichen Angriffe auf Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte in der Bundesrepublik an, die 2016 im Durchschnitt zwei Brandanschläge pro Woche beinhalteten.

In die Arme getrieben

German Foreign Policy - Wed, 22/02/2017 - 00:00
(Eigener Bericht) - Die mexikanische Regierung dringt auf eine rasche Modernisierung ihres Freihandelsabkommens mit der EU und konstatiert "eine große Nähe" zu Deutschland. Ursache sind die Drohungen von US-Präsident Donald Trump, Mexiko mit dem Bau einer Grenzmauer und mit Strafzöllen massiven Repressalien auszusetzen. Dagegen könne das Land sich angesichts seiner derzeit extremen Abhängigkeit von den USA nur behaupten, wenn es seine Beziehungen zu anderen Ländern intensiviere, erklärt der mexikanische Außenminister Luis Videgaray. In deutschen Wirtschaftskreisen stößt das mexikanische Werben auf Sympathie: Die Mehrzahl der in Mexiko aktiven deutschen Unternehmen hat dort ohnehin Neuinvestitionen geplant, die trotz erwarteter Nachteile durch die künftige US-Handelspolitik realisiert werden sollen: Ausufernde Strafzölle oder andere Exzesse könne die US-Administration sich gar nicht leisten, vermuten Experten. Siemens-Chef Joe Kaeser hat vergangene Woche bei einem Auftritt in Mexiko demonstrativ Investitionen in Höhe von 200 Millionen US-Dollar angekündigt und gemeinsam mit dem mexikanischen Wirtschaftsminister eine Absichtserklärung für Infrastruktur- und Industrieprojekte unterzeichnet, die ein Volumen von bis zu 36 Milliarden US-Dollar erreichen könnten.

Demonstration gegen Abschiebungen nach Afghanistan

BIFA München - Tue, 21/02/2017 - 17:17
Mit., 22. Feb. 17, 19:00 Uhr

Die im Raum stehende Sammelabschiebung nach Afghanistan am Mittwoch den 22.02.17 findet vom Münchner Flughafen aus statt!

Dagegen werden wir morgen Abend vor Ort demonstrieren: Wir solidarisieren uns mit allen afghanischen Geflüchteten! Keine Abschiebungen – nicht nach Afghanistan, nirgendwo hin!

*Wo & Wann:* 22.02.17 *19 Uhr* Flughafen München – *Terminal 1* – Zentralbereich

Treffpunkt am HBF:* 17:40 am S-Bahngleis vorne.
Abfahrt: S-Bahn S8 17:55 vom HBF, Ankunft 18:35 am Flughafen

siehe auch:
http://karawane-muenchen.org/2017/02/21/22-02-demonstration-gegen-abschiebungen-...

Die Bundesregierung und auch die bayerische Staatsregierung halten vorerst an ihrer menschenverachtenden Politik fest und planen weitere Sammelabschiebungen nach Afghanistan, nachdem bereits am 14. Dezember 2016 und am 23. Januar 2017 insgesamt 60 Menschen nach Afghanistan abgeschoben wurden.

Trotz der Tatsachen, dass in Afghanistan Krieg herrscht, dass monatlich zahlreiche Zivilist*innen bei Bombenanschläge sterben und dass sich die Situation in der vergangenen Zeit im ganzem Lande wieder dramatisch verschlechtert hat, verweisen die politisch Verantwortlichen der deutschen Abschiebepolitik auf vermeintlich „sichere“ Gebiete in Afghanistan und auf angebliche „innerstaatliche Fluchtalternativen“.

Doch Afghanistan ist auch und vor allem für abgeschobene Geflüchtete nirgendwo sicher! Und bereits jetzt gibt es mehr als eine Millionen Binnenflüchtlinge in Afghanistan, die unzureichend oder gar nicht versorgt und geschützt werden können!

Abschiebungen nach Afghanistan sind trotz der inzwischen breiten gesellschaftlichen Zustimmung für eine „härtere Abschiebepolitik“ immer noch heftig umstritten! Wir müssen gemeinsam und lautstark dafür sorgen, dass der Rückhalt für diesen widerlichen Kurs der Bundesregierung weiter schwindet!

Wir solidarisieren uns mit allen afghanischen Geflüchteten!
Keine Abschiebungen – nicht nach Afghanistan, nirgendwo hin!

Veranstalter:  Karawane München u.a. Ort:  Flughafen München – *Terminal 1* – Zentralbereich

SPD München: laßt alle Hoffnung fahren

Amazonas-Box/Frieden-etc. - Tue, 21/02/2017 - 00:25
München unterwirft sich Microsoft – Laptop und Lederhose passen doch nicht zusammen

Es mag ein "Nebenkriegsschauplatz" sein, aber die Konzernhörigkeit der SPD ist nun auch kommunal in München erneut klar gemacht worden.

Neben der Entscheidung zum "Haus mit der Roten Fahne" im Münchner Westend (Link folgt sobald ich Zeit habe) werden weitere Punkte deutlich, wie sehr die "schwarz-rote Koalition" im Rathaus die Stadt zum Schlechten verändert.

Es gibt in München immer noch tolle kommunale Erfolge - die Stadtbibliotheken, die Stadteilprogramme des Kultureferats, das EineWeltHaus - oh, das wird auch unter Druck gesetzt, ein weiteres Beispiel wo die SPD ihren restlichen Kredit "wenigstens auf lokaler Ebene" verspielt.

Ziert Euch warm an, auch wenn meine Scheeglöckchen den Frühling ankündigen - politisch sieht es nach düsterem Herbst aus ...

Flashmob gegen die Bundeswehr auf Bildungsmesse

Indymedia antimil - Tue, 21/02/2017 - 00:22
von: Offenes Treffen gegen Krieg und Militarisierung Stuttgart am: 21.02.2017 - 00:22

Vom 14.-18. Februar war Europas größte Bildungsmesse didacta wieder zu Gast auf dem Messegelände in Stuttgart. Auch in diesem Jahr war die Bundeswehr dort mit einem der größten Stände vertreten. Das haben wir zum Anlass genommen am Ort des Geschehens einen antimilitaristischen Flashmob durchzuführen. Mit Transparenten, Durchsagen und verteilten Flyern haben wir die anwesenden BesucherInnen darauf hingewiesen, dass die Bundeswehr weder auf Bildungsmessen, noch an Schulen oder im öffentlichen Raum etwas zu suchen hat.

Link zum Video / Stream: https://www.youtube.com/w...

Flashmob gegen die Bundeswehr auf Bildungsmesse didacta [VIDEO]

Indymedia antimil - Tue, 21/02/2017 - 00:16
von: Offenes Treffen gegen Krieg und Militarisierung Stuttgart (Account: Offenes Treffen gegen Krieg und Militarisierung Stuttgart). Verfasst am: 20.02.2017 - 22:26. Geschehen am: Samstag, 18. Februar 2017 am: 21.02.2017 - 00:16

Vom 14.-18. Februar war Europas größte Bildungsmesse didacta wieder zu Gast auf dem Messegelände in Stuttgart. Auch in diesem Jahr war die Bundeswehr dort wieder mit einem der größten Stände vertreten. Das haben wir zum Anlass genommen am Ort des Geschehens einen antimilitaristischen Flashmob durchzuführen. Mit Transparenten, Durchsagen und verteilten Flyern haben wir die anwesenden BesucherInnen darauf hingewiesen, dass die Bundeswehr weder auf Bildungsmessen, noch an Schulen oder im öffentlichen Raum nichts zu suchen hat.

Flüchtlingsabwehr in Nordafrika (I)

German Foreign Policy - Tue, 21/02/2017 - 00:00
(Eigener Bericht) - Mit einem Fehlstart hat eine geplante Serie von Besuchen der deutschen Kanzlerin in Nordafrika zum Ausbau der EU-Flüchtlingsabwehr begonnen. Algerien hat Gespräche, die Angela Merkel gestern und heute in Algier führen wollte, kurzfristig abgesagt; offizieller Grund ist eine akute Erkrankung von Staatspräsident Abdelaziz Bouteflika. Beobachter rechnen damit, dass Algerien als Transitland für Flüchtlinge in der näheren Zukunft erheblich an Bedeutung gewinnt: Weil die Flucht über Libyen aufgrund der dort grassierenden Milizengewalt immer gefährlicher wird, weichen Flüchtlinge zunehmend auf alternative Routen aus. Oran im Nordwesten Algeriens wird von Europol bereits als ein bedeutendes Zentrum von Fluchthelfern für die Überfahrt über das Mittelmeer eingestuft. Die Flüchtlingsabwehr gehört seit rund zehn Jahren zu den Schwerpunkten der deutschen Algerien-Politik. Um die Streitkräfte des Landes in die Lage zu versetzen, unerwünschte Migranten abzuwehren, rüsten deutsche Konzerne sie mit Radpanzern, Truppentransportern, Radaranlagen und Infrarotkameras aus, die in Algerien montiert werden. Das algerische Militär ist für seine harte Repression und für brutale Massenabschiebungen berüchtigt. Zur Intensivierung der Flüchtlingsabwehr reist Merkel nächste Woche nach Tunesien und Ägypten.

Münchner Sicherheitskonferenz

IMI Tübingen - Mon, 20/02/2017 - 17:54
In diesem Jahr war sie mit besonderer Spannung erwartet worden, die alljährliche Münchner Sicherheitskonferenz (MSC), schließlich stand diesmal der erste „Meinungsaustausch“ mit der neuen US-Regierung unter Donald Trump auf den Programm, die ja bislang – vorsichtig formuliert – die Ursache (…)

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Deutschland weiterhin führend bei Rüstungsausfuhren.

RIB/DAKS - Mon, 20/02/2017 - 12:00

Die gute Nachricht vorweg, um 36% sind die Ausfuhren schwerer Rüstungsgüter (Panzer, Schiffe, Helikopter und Flugzeuge) zwischen 2012 und 2016 im Gegensatz zum Vergleichszeitraum 2007 bis 2011 zurückgegangen.

Die schlechte Nachricht folgt: hierbei handelt es sich um einen Prozess welcher sich stetig wiederholt. Meist ein Jahr vor der Bundestagswahl lässt sich mindestens eine Trendwende in den Rüstungsexporten feststellen. Als 2005 gewählt wurde, sind die Rüstungsexporte von 2003 auf 2004 von 1.660 Mio. USD auf 1.121 Mio. USD gesunken. Als 2009 gewählt wurde, sind die Rüstungsexporte von 2007 auf 2008 von 3.244 Mio. USD auf 2.378 Mio. USD gesunken. Als 2013 gewählt wurde sind die Rüstungsexporte von 2011 auf 2012 von 1.349 Mio. USD auf 816 Mio. USD gesunken. Zur ganzen Wahrheit gehört an dieser Stelle dann aber auch das jeweils im Jahr nach der Bundestagswahl die Exporte deutlich höher Lagen. Nach der Wahl 2005 lag der Wert 2006 bei 2.696 Mio. USD. Das Bejubeln der sinkenden Rüstungsexporte hat in Deutschland also zu den Bundestagswahlkämpfen eine gewisse Tradition entwickelt. Die genauen Zahlen und Entwicklungen können Sie hier einsehen.

Die aktuelle Genehmigungsliste des Bundessicherheitsrates lässt eine ähnliche Trendbewegung auch nach der kommenden Bundestagswahl vermuten.  Der Wert der erteilten Einzelausfuhrgenehmigungen belief sich auf€ 6,88 Mrd. (2015: €7,86 Mrd.). Dies ist der zweithöchste jemals gemessene Genehmigungswert.  4 % dieser  Genehmigungen entfiel auf sog. Drittländer. Genehmigungen für den Export von Kleinwaffen wurden im Jahr 2016 im Wert von rund € 47 Millionen erteilt und sind damit im Vergleich zu 2015 (€ 32,43 Millionen) um 47% gestiegen. Kleinwaffen im Wert von € 16,4 Millionen Euro entfielen auf Drittländer (2015: € 14,49 Millionen).

Gründe genug die Abgeordneten und Bewerber um ein Bundestagsmandat im kommenden Wahlkampf zur Änderung dieser Praxis aufzufordern, und damit für einen friedlicheren Beitrag Deutschlands in der Welt zu werben.

 

Vergewaltigte Nachricht

Rationalgalerie - Mon, 20/02/2017 - 01:00
Minderjährige! Gerüchte! E-Mails! Russen! : Eine E-Mail beherrschte den Auftakt der Münchner Sicherheitheitskonferenz. Eine E-Mail aus dem Osten. Es erzitterte die versammelte NATO-Generalität, furchtsam duckten sich die Verteidigungsminister, es klapperten die Zähne der Rüstungsindustrie-Vertreter. Vor allem aber nahmen die Angst-Verstärker in den Medien sofort den...

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