SIKO Gegenaktionen München

www.antisiko.de

Subscribe to Ροή www.antisiko.de
Proteste gegen die Münchner Sicherheitskonferenz
Ενημερώθηκε: πριν από 9 λεπτά 42 δευτερόλεπτα

Antikriegs-Kongress 2020

Κυρ, 22/12/2019 - 22:07

Samstag, 1. Februar, 11:00 bis 21:00 Uhr im DGB-Haus – München

Auf dem Weg zur Weltmacht – Deutschlands globale Interessen und Machtansprüche

Veranstalter:
Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz
in Kooperation mit der GEW-München

Programm 11:00 – 18:00 Uhr
  1. Dr. Werner Ruf (Professor für Internationale Beziehungen)
    Die Rückkehr Deutschlands auf der Weltbühne. Deutschlands „Neue Macht und neue Verantwortung“. Die Achse Berlin-Paris und die Militärmacht EU.
    30 Min. Referat – Diskussion
  2. Karin Leukefeld (Nahost-Korrespondentin)
    Regime Change, Sanktionen und Handelsblockaden – Teil der globalen Kriegsführung.
    30 Min. Referat – Diskussion
  3. Lühr Henken (Sprecher Bundesausschuss Friedensratschlag)
    Die Explosion der Militärausgaben Deutschland, die deutsch-französischen Großwaffenprogramme und Rüstungsexporte.
    30 Min. Referat – Diskussion
  4. Jacqueline Andres (IMI-Informationsstelle Militarisierung, Tübingen)
    Der Krieg gegen die Flüchtlinge. Die Abschottung Deutschlands und der EU, der Flüchtlingsdeal mit der Türkei und die Migrationsabwehr in Afrika.
    30 Min. Referat – Diskussion
Abschlussveranstaltung 19:00 – 21:00 Uhr
  • Alternativen und Widerstand zu Aufrüstung und Krieg
  • Podiumsdiskussion mit den Referenten und Aktivisten aus der Antikriegsbewegung

Jemen – ein Krieg mit Waffen auch aus Deutschland

Κυρ, 22/12/2019 - 21:58

Der seit fünf Jahren andauernde Krieg im Jemen hat nach Angaben der UNO zur „weltweit schlimmsten humanitären Katastrophe“ geführt. Mehr als 10 Millionen Menschen sind von akuter Hungersnot bedroht, Tausende an Cholera gestorben. Die saudische Seeblockade behindert wichtige Hilfslieferungen von Lebensmitteln und Medikamenten, auf die die Menschen angewiesen sind. Trotz der verheerenden saudischen Luftangriffe auf Krankenhäuser und Schulen und dem unvorstellbaren Leid der Zivilbevölkerung gehört Saudi-Arabien und seine Kriegsallianz zu den wichtigsten Empfängern von Rüstungsexporten aus den NATO-Staaten. Der größte Waffenlieferant der Saudis sind die USA, doch auch deutsche Rüstungskonzerne beliefern die saudisch geführte Kriegskoalition und machen damit Milliardengewinne.

Mehr Infos: https://www.initiative-jemen.de

Wir bitten um Spenden für den Förderverein „Aktion Jemenhilfe e.V.“

Der Förderverein unterhält das Krankenhausprojekt „Mustashfa Al Mihlaf“ für die bedürftige Bevölkerung in den Berge von Al Barazza, in einer der ärmsten Regionen Jemens, ca. 35 km nordwestlich von Taiz. Der Verein ist als gemeinnützig im Sinne der Entwicklungshilfe anerkannt.

Mehr Infos: http://www.jemenhilfe-deutschland.de

Spendenkonto:
Förderverein Aktion Jemenhilfe e.V.
IBAN: DE23 7209 0000 0005 5821 05
BIC: GENODEF1AUB

GELÖBNIX

Δευ, 11/11/2019 - 22:01

Nein zum Bundeswehr-Gelöbnis im Hofgarten

PROTESTKUNDGEBUNG
Montag, 18. November, 17 Uhr, Odeonsplatz

„Jubel über militärische Schauspieleist eine Reklame für den nächsten Krieg“ (Kurt Tucholsky, 1927)

Am 18. November 2019 soll ein öffentliches Bundeswehr-Gelöbnis im Hofgarten durchgeführt werden. Dort befindet sich das im Dezember 1924 eingeweihte Kriegerdenkmal, das bis heute auch als Aufmarschort für nationalistische, faschistischeund revanchistische Organsiationen dient.

Seit mehreren Jahren findet eine zunehmende Militarisierung des öffentlichen Raumes statt. Sie korrespondiert mit den permanenten Erhöhungen der Ausgaben für Militär und Rüstung und mit den Auslandsaktivitäten der Bundeswehr. Diese verstoßen jedoch teilweise nicht nur gegen das Völkerrecht, sondern auch gegen das Grundgesetz (Artikel 87a). Dabei ist seit langem erwiesen, dass Militäreinsätze keine Konflikte lösen, sondern sie verstetigen. Dennoch fordert die neue Verteidigungsministerin AKK die weitere Erhöhung der Militärausgaben, „eine einsatzbereite Bundeswehr“, „handfeste militärische Fähigkeiten“ und die „Sichtbarkeit der Bundeswehr“ durch „Zapfenstreiche und Gelöbnisse in der Öffentlichkeit“.

Die Erhöhung der Rüstungsausgaben und die weltweiten Einsätze der Bundeswehr (Afghanistan, Mali u.a.) werden jedoch von der Mehrheit der deutschen Bevölkerung abgelehnt. Um die öffentliche Meinung zu drehen, werden also wieder einmal Ehrenkreuze verliehen, Heldengedenkfeiern und öffentliche Bundeswehr-Propagandashows veranstaltet. Dabei würde die Zerschlagung der rechten Netzwerke innerhalb der Armee mit Sicherheit eher dafür sorgen, dass die Soldaten auf dem Boden des Grundgesetzes stehen, als wenn man sie öffentlich eine Gelöbnisformel aufsagen lässt.

Wir rufen auf zum Protest gegen das Bundeswehr-Gelöbnis im Hofgarten. Wir lehnen alle Propaganda-Auftritte der Bundeswehr, die staatlich organisierte Verherrlichung des Soldatentums und die Verherrlichung von Militär und Krieg entschieden ab.

Das öffentliche Militärspektakel im Hofgarten verdient weder Beifall noch schweigende Zustimmung, sondern den lautstarken Protest der Münchner Bevölkerung.

  • Keine öffentlichen Militärzeremonien! Kein Werben fürs Töten und Sterben!
  • Schluss mit den Auslandseinsätzen der Bundeswehr! Stopp aller Rüstungsexporte!
  • Zerschlagung der rechten Netzwerke in der Bundeswehr!
  • Sozialleistungen erhöhen, Militärausgaben reduzieren!

PROTESTKUNDGEBUNG
Montag, 18. November, 17 Uhr, Odeonsplatz

Es rufen auf: Nicole Gohlke (MdB, Die Linke), Ernst Grube, Günther Gerstenberg (Maler und Autor), Ates Gürpinar (Landessprecher, Die Linke.Bayern), Franz Haslbeck (AKL Antikapitalistische Linke Bayern), Stefan Jagel (Krankenpfleger und Gewerkschaftssekretär bei ver.di), Wolfram Kastner (Aktionskünstler), Thomas Lechner (OB-Kandidat, parteilos), Walter Listl (Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus), Ecco Meineke (Musiker & Kabarettist), Friedbert Mühldorfer, Brigitte Obermayer (Internationale Frauenliga für Fireden und Freiheit), Clemens Ronnefeldt (Friedensreferent des Internationalen Versöhnungsbundes), Jürgen Rose (Oberstleutnant a.D.,Publizist, Arbeitskreis Darmstädter Signal), Kerem Schamberger (Kommunikationswissenschaftler und Kurdistan-Blogger), Claus Schreer (Münchner Bündnis gegen Kriegund Rassismus), Ludo Vici (Filmemacher), Konstantin Wecker (Musiker), BrigitteWolf (Stadträtin München, Die Linke)

Arbeitskreis Aktiv gegen Rechts in Ver.di München • Das andere Bayern e.V. • DFG-VK Deutsche Friedensgesellschaft/Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen München • DKP München • Die Linke.München • Initiative für Jemen • Marxistische Linke München • Motorradclub Kuhle Wampe Geyers Schwarzer Haufen • Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus • Münchner Friedensbündnis • Münchner Solidaritätsbündnis für Kurdistan • SDAJ München • Linksjugend SOLID München