SIKO Gegenaktionen München


Download: Aufruf als PDF (210k) zur aktuellen Liste

Kein Frieden mit der NATO
Aktiv werden gegen die Münchner „Sicherheitskonferenz“

Aufruf zu Protesten gegen die sogenannte Sicherheitskonferenz (SiKo) 2013 in München




Im Februar treffen sich in München wieder hochrangige Politiker_innen und Kriegsstrategen, Vertreter von Wirtschafts- und Rüstungskonzernen – vorwiegend aus den NATO- und EU-Staaten – zu ihrer sogenannten Sicherheitskonferenz. Dort werden Strategien beraten, mit denen sie ihre wirtschafts- und machtpolitischen Interessen weltweit durchsetzen wollen. Sie reden von Frieden und Sicherheit, aber sie sind die Repräsentanten eines Systems, das zwangsläufig Kriege herbeiführt.

Deshalb demonstrieren wir gegen Rüstung und Krieg, für Frieden und Abrüstung.


Texte und mehr (2013)


NEUE WAFFEN – NEUE STRATEGIEN

Zeit: 
17.01.2013 - 19:30

Wie die NATO ihre imperialen Kriege perfektioniert

mit Lühr Henken, Berlin
Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag,
Friedenskoordination (FRIKO) Berlin, DFG-VK, Beirat der Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V.

Aktuelle Mobilisierungsveranstaltung des Aktionsbündnisses


Zwei Drittel der weltweiten Militär- und Rüstungsausgaben von derzeit rund 1.700 Milliarden Dollar, gehen auf das Konto der NATO. Zusammen mit den zahlreichen anderen, mit der NATO kooperierenden Staaten, liegt der Anteil des „Westens“ an den Welt-Militärausgaben bei nahezu 80 Prozent.

Regierungen und Militärs der USA, Deutschlands und der EU- Staaten entwickeln neue Strategien für ihren globalen Krieg – Strategien für maximale militärische Fähigkeiten bei Minimierung der eigenen Opfer. Zentale Elemente sind die US-Doktrin der "Full Spectrum Dominance", die Aufstandsbekämpfung, die „Vernetzte Operationsführung“, die Raketenabwehr, die Militarisierung des Cyber-Raums und eine noch engere Kooperation im Rüstungssektor ("smart defence“, „pooling and sharing").

Der moderne Krieg wird mit flexiblen, schnellen und effizienten Streitkräften, mit High-Tech-Waffensystemen, computergesteuerten Raketen und mit Aufklärungs- und Kampfdrohnen geführt. Entsprechend wird auch die Bundeswehr um- und hochgerüstet. Und: Die "Merkel-Doktrin" sorgt für blühende Waffengeschäfte und Rüstungsexporte in aller Welt.



Unterstützer_innen 2013

Hier sind die Unterstützer_innen für den
Aufruf 2013 des Aktionsbündnisses gegen die NATO-Sicherheitskonferenz aufgeführt

Bitte die Spendenüberweisung nicht vergessen (s.u.), diese Beiträge sind die entscheidende Finanzierung der Aktionen!


SiKo-Demo im Münchner Stadtmuseum

Update: Die Ausstellung wurde bis 23. Juni 2013 verlängert - Gelegenheit für Nachzügler zum Hingucken!
PM dazu 30.11.12
Beim Münchner "Lehrstuhl für Volkskunde/Europäische Ethnologie" hatte man eine Idee - die Daueraustellung "Typisch München" im Stadtmuseum wird ergänzt durch "Mein München" - Exponate, von Student_innen zusammengestellt ("Nachwuchswissenschaftler_innen").

Schön: Die Demonstration gegen die NATO-Sicherheitskonferenz wurde auch als passender Punkt aufgenommen.

Keine Mißverständnisse: Die Demonstration selber kommt natürlich wieder, die ausgeliehenen Transparente bleiben im Einsatz, sie werden vereinbarungsgemäß für die Aktionen zeitweise wieder zurückgeholt!

Die immer wieder gelungenen kreativen Beiträge auf der Demo, wie sie dann auch oft die Bildberichterstattung prägen, hat sicher zu dieser "Präsentation" beigetragen. Die Parole "Nicht in unserem Namen" wird angeführt.

Nein zum KriegFür die Integration in die existierende Ausstellung werden die Stationen treffend als "Interventionen" bezeichnet. So wird eine Reihe von Büsten von Honorationen, darunter Maffei, mit einer kleinen Panzerattrappe gekrönt, nicht ohne eine Bildtafel als Ergänzung.

Zwei Transparente hängen quer über einem mehrstöckigen Durchbruch, so daß man schon "von unten" neugierig gemacht wird.


Einladung - erste Beratung über die Gegenaktionen zur SIKO 2013

Zeit: 
25.09.2012 - 19:30

das Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus ergreift die Initiative und lädt alle Interessierten zu einem ersten Treffen ins EineWeltHaus ein!

.. weitere Treffen - "Plenum" - sind terminiert, siehe Terminkästen rechts -->

Gründe, gegen die bevorstehende Versammlung der NATO-KRIEGS-ELITE, auf die Straße zu gehen, gibt es genug:

Die andauernden und offenen Kriegsdrohungen gegen den Iran, sowie die einseitige Parteinahme im Bürgerkrieg in Syrien durch die NATO-Staaten haben eine Eskalations­stufe erreicht, die die Gefahr eines neuen Krieges heraufbeschwören. Ein Angriff auf den Iran würde unweigerlich die ganze Region in Brand setzen.

Mit seiner Rüstungsexportpolitik hat sich Deutschland an die dritte Stelle der weltgrößten Waffenhändler vorgearbeitet. Leopard-Kampfpanzer an Saudi Arabien und die als Atom­waffenträger nutzbaren U-Boote an Israel sind nur die Spitze eines verhängnisvollen Eisberges. Dabei ist klar: Waffenexport ist Beihilfe zum Massenmord.

Gleichzeitig wird der Einsatz der Bundeswehr im Inneren weiter vorangetrieben. Entsprechende Übungen finden seit langem statt und das Bundesverfassungsgericht hat erst kürzlich grünes Licht für derartige Einsätze - für katastrophische Ausnahmefälle - gegeben.

Flüchtlinge, meist Opfer von Krieg, Umweltverwüstung, Armut und Repression als Ergebnis der Politik der reichen Staaten werden abgewiesen, abgeschoben oder unmenschlichen Bedingungen unterworfen.

Das ist die politische Kulisse, vor der wir bei der Vorbereitung unserer Anti-SIKO-Aktionen derzeit stehen.


Hier gehts zu den Gegenaktionen 2012 im Rück- und Überblick und im Einzelnen ..


Demonstration Samstag am Marienplatz - bisher wohl kälteste "SiKo"-Demo ...


Kurze Unterbrechung für eine Durchsage ...

blockupy-frankfurt.orgeigentlich hat diese Webseite wie schön öfter eine Art "Sommerpause" - jetzt gibts aber einen extra Anlaß:

Die Stadt Frankfurt beantwortet die Planungen für die Aktionen Mitte Mai (17.-19.5.2012) "BLOCKUPY FRANKFURT" mit einer Verbotsverfügung.


Attentat auf Malalai Joya in Afghanistan


Deutsches Europa und Verhärtung der Fronten

Jürgen Wagner zur gewesenen NATO-Sicherheitskonferenz

eine aktuelle IMI-Analyse.

.. Das diesjährige „Klassentreffen westlicher Sicherheitspolitiker“ stand stark im Zeichen einer bereits im Vorfeld von Konferenzleiter Wolfgang Ischinger angestoßenen Debatte um die Forderung nach einer deutschen Führungsrolle in der Europäischen Union. Aber auch die drohenden Kriege gegen den Iran und Syrien sowie das Verhältnis zwischen der NATO und Russland, insbesondere in der Frage der geplanten Raketenabwehr, spielten eine wichtige Rolle.

„An Deutschlands Wesen soll Europa genesen“


Nachdenkseiten zur SiKo

Eine bemerkenswerte Analyse zur "Sicherheitskonferenz" (und drum herum) kommt auf den "Nachdenkseiten" von Albrecht Müller - eine gründlichere Beschreibung, wie auch dort die Manipulation der öffentlichen Meinung funktioniert


Fotos von der Demonstration,


Klirrfrost bei der Demo
ca. 12Uhr Vorprogramm am Stachus (Karlsplatz, Rondell)
Dandelion Soundsystem u.a. politischer Reggae ... und danach lautstarker Abschluss beim Zug!
13.00 Uhr Stachus: Auftaktkundgebung
Moderation Stachus/Marienplatz: Kerem Schamberger
Begrüßung - Beitrag des Aktionsbündnisses
13.30 Uhr DEMONSTRATION
(Demonstrations-Route)
u.a. dabei Samba Sole Luna bei dem Wetter hilfreich zum Einheizen ;-), mehr zum Zug weiter unten
15:00 Uhr Abschlusskundgebung auf dem Marienplatz mit
Konstantin Wecker
mit Jo Barnikel am Elektropiano (Keybord) - Lieder, www.wecker.de

Malalai Joya
aus Afghanistan - Redemanuskript deutsch, english

Michel Mouton
Krieg beginnt hier! Bündnis München - Redebeitrag

Christoph Marischka
Informationsstelle Militarisierung – IMI, Tübingen - Redemanuskript
Stichworte: 

Demonstration 4.2.12 - Pressemitteilung

AKTIONSBÜNDNIS GEGEN DIE NATO-„SICHERHEITSKONFERENZ“ - Presseerklärung

Aufgrund der immer länger werdenden Unterstützerliste von inzwischen knapp 100 Organisationen – rechnen wir mit einer sehr großen Beteiligung von mehreren Tausend Menschen bei unserer Demonstration gegen die NATO-Kriegstagung am kommenden Samstag.


Afghanistan: Das Märchen vom Truppenabzug

In diesen Tagen wurde im Bundestag das neue Mandat über die Verlängerung des Bundeswehr-Einsatzes beschlossen. Der Beschlussantrag der Bundesregierung sieht vor, dass im kommenden Jahr „bis zu 4.900 Soldatinnen und Soldaten mit entsprechender Ausrüstung eingesetzt“ werden. Das ist im Vergleich zu heute eine Truppenreduzierung von gerade einmal 100 Soldatinnen und Soldaten. Derzeit sind 4.987 Bundeswehrsoldaten im Einsatz.

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