SIKO Gegenaktionen München

Meldungen

Assange-Update: Schockierende Haftbedingungen & Biden Administration legt Berufung ein

acTVism - Mi, 24/02/2021 - 18:04

In diesem Video erklären wir die neuesten Entwicklungen im Fall von Julian Assange.

Der Beitrag Assange-Update: Schockierende Haftbedingungen & Biden Administration legt Berufung ein erschien zuerst auf acTVism Munich.

IMI lädt ein: Quantencomputer

IMI Tübingen - Mi, 24/02/2021 - 13:43
Die Veranstaltung wird am Dienstag, 2. März 2021 um 19:00 online auf BigBlueButton stattfinden und ist unter folgendem Link zu finden: https://freieradios.collocall.de/chr-2km-bzx-0v5 Als man 1993/94 entdeckte, dass man theoretisch mit Hilfe von Quantencomputer eine der wichtigsten Verschlüsselungen knacken könnte, wurden (…)

Read the rest of this entry »

Angriff auf linke Friedenspolitik

IMI Tübingen - Mi, 24/02/2021 - 13:23
Zum Jahresanfang hat Matthias Höhn, Bundestagsabgeordneter der Linken, ein „Diskussionsangebot“ gemacht, wie „linke Sicherheitspolitik“ künftig aussehen soll. „Linke Antworten auf der Höhe der Zeit“ forderte er in einem Positionspapier. Tatsächlich legt Matthias Höhn die Axt an zentrale friedenspolitische Positionen der (…)

Read the rest of this entry »

Corona und die Vereinten Nationen: Impfpatente endlich freigeben

Lebenshaus-Newsletter - Mi, 24/02/2021 - 05:32
Der UN-Menschenrechtsrat kritisiert zu Recht autoritäre Regime. Doch er übergeht den Impfnationalismus der westlichen Länder. Kommentar von Andreas Zumach.... Michael Schmid http://www.lebenshaus-alb.de

"Böse Überraschungen"

German Foreign Policy - Di, 23/02/2021 - 20:25

"Störungen der Freizügigkeit"

Die Bundesrepublik befindet sich im Zentrum pandemiebedingt zunehmender Auseinandersetzungen um eine der zentralen Errungenschaften der Europäischen Union: die offenen binneneuropäischen Grenzen. Wie berichtet wird, wächst derzeit der Druck auf Berlin angesichts der weiterhin aufrecht erhaltenen Kontrollen an deutschen Außengrenzen, die sowohl in Brüssel wie auch in mehreren EU-Ländern Missfallen erregen.[1] Demnach hat die EU-Kommission abermals deutliche Kritik an den deutschen Grenzkontrollen und Einreiseverboten geübt. Ein Kommissionssprecher etwa äußerte kürzlich, die einschlägigen Empfehlungen der Kommission seien "sehr deutlich" und müssten als "Kompass aller EU-Länder" genutzt werden; andernfalls drohten "Zersplitterung und Störungen der Freizügigkeit". Zwar sollten nicht absolut notwendige Reisen aus Regionen mit hohen Infektionszahlen vermieden werden, doch müssten pauschale Einreiseverbote unterbleiben. Brüssel erwarte "von allen Mitgliedstaaten, dass sie diesem abgestimmten Ansatz" folgten, heißt es weiter. Die EU-Kommission werde ihre Haltung in einem Schreiben an die Mitgliedstaaten abermals bekräftigen.

"Absoluter Ausnahmefall"

Diese öffentliche Rüge richtet sich vornehmlich gegen die Bundesregierung. Bundesinnenmister Horst Seehofer ließ abwehrend über seinen Sprecher verbreiten, die Kontrollen an den deutschen Außengrenzen stellten einen "absoluten Ausnahmefall" dar; sie seien unabdingbar, um das deutsche Gesundheitswesen vor der Überlastung zu bewahren. Ähnlich reagierte Kanzleramtssprecher Steffen Seibert, der von "zeitweiligen" Grenzkontrollen sprach, die man nicht als "Grenzschließungen" bezeichnen könne. Zuvor war freilich, wie es in Berichten heißt, auch aus Österreich "Protest laut geworden": In einem "konstruktiven Gespräch" habe das österreichische Außenministerium dem deutschen Botschafter vermittelt, die "extrem strengen" Grenzvorkehrungen Berlins würden in Wien als "unverhältnismäßig" angesehen.[2] An den Grenzen würden nur noch Bundesbürger und Menschen mit Wohnsitz in Deutschland durchgelassen; für weite Teile Tirols gelte faktisch ein Einreiseverbot. Auch in Frankreich mehren sich die Stimmen, die vor verschärften Grenzkontrollen waren, heißt es unter Verweis auf den französischen Europa-Staatssekretär Clément Beaune. Dieser habe Kontakt zu den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland aufgenommen, um sicherzustellen, dass es an den Grenzen keine "bösen Überraschungen" gebe. Es dürfe keine Entscheidungen geben, die nicht abgestimmt seinen, warnte Beaune mit Blick auf einseitig verhängte deutsche Grenzschließungen im März 2020.[3] In Frankreich wurden jüngst hunderte von Infektionen der südafrikanischen Mutation des Covid-19-Virus registriert, gegen die die vorhandenen Impfstoffe nur schwach wirken.

20 Kilometer Stau

Die tschechische Regierung wiederum hat direkt in Brüssel interveniert, um Berlin zu einer Lockerung des derzeitigen Grenzregimes zu bewegen.[4] Der tschechische Ministerpräsident Andrej Babiš erklärte kürzlich, er habe sich an EU-Ratspräsident Charles Michel mit der Bitte gewandt, darauf hinzuwirken, dass die Kontrollen an der deutsch-tschechischen Grenze gemildert würden. Auch in Tschechien - wie in Tirol - sind besonders ansteckende Virusmutationen aufgetaucht; das hat Berlin veranlasst, die Grenzen dichtzumachen. Was in Deutschland passiere, verstoße gegen die Regeln des Binnenmarkts und sei "ein großes Problem für uns alle", klagte Babiš anlässlich eines Treffens der mittelosteuropäischen Visegrad-Gruppe (Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn) in Krakau. Die langen Wartezeiten und Schlangen von bis zu 20 Kilometern an der Grenze weckten Befürchtungen bezüglich "Störungen der Lieferketten", heißt es, da die Industrien der Visegrad-Staaten, in die arbeitsintensive Fertigungsschritte für deutsche Konzerne ausgelagert wurden, als verlängerte Werkbänke "eng mit Deutschland verflochten" seien. Große Mengen an Waren aus Ungarn, der Slowakei und Tschechien würden nun an den Grenzen Tschechiens und Österreichs aufgehalten, da nur solche LKW-Fahrer die deutsche Grenze passieren dürfen, die einen negativen Coronatest vorweisen können.

Warenverkehr: "Systemrelevant"

Berichten zufolge wurden in der Tat allein in der Woche vom 14. bis zum 20. Februar knapp 16.000 Einreisewillige an den Grenzen der Bundesrepublik zurückgewiesen, wobei insgesamt rund 104.000 Grenzgänger kontrolliert wurden, nachdem Berlin Tschechien, die Slowakei und weite Teile Tirols zu "Virusvariantengebieten" erklärt hatte.[5] Inzwischen warnen auch einflussreiche Verbände der deutschen Wirtschaft vor den ökonomischen Folgen der Grenzschließungen. Der Ostausschuss der deutschen Wirtschaft etwa sprach sich für einen ungehinderten Grenzverkehr bei Warenströmen aus, die zumeist innerhalb der europäischen Produktionsketten deutscher Exportkonzerne ablaufen. Man müsse vermeiden, dass es "wie im Frühjahr 2020 zu langen Grenzstaus und Lieferausfällen" komme, forderte der Vorsitzende des Ostausschusses, Oliver Hermes.[6] Ein reibungsloser Warenverkehr sei "systemrelevant", da die Lieferketten der deutschen Industrie aufrechterhalten werden müssten. Die Region trage zur konjunkturellen Stabilisierung der Bundesrepublik bei, erklärte Hermes, da seit November der "Handel mit Mittel- und Osteuropa sogar über dem Niveau des Vorjahres" liege. Polen sei mit einem Importvolumen von 58,1 Milliarden Euro bereits zum viertgrößten Lieferanten der Bundesrepublik aufgestiegen.

Brechende Lieferketten

Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Joachim Lang, warnte sogar vor dem "Zusammenbruch von Lieferketten" in ganz Europa in den kommenden Wochen, sollten nicht bald industriefreundliche Lösungen gefunden werden. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier verhandelte in der Sache inzwischen mit rund 40 Repräsentanten der Industrie; er stehe, heißt es, auch mit seinen Amtskollegen in Österreich und Tschechien in Kontakt.[7] Die Autoindustrie sei bei lange anhaltenden Grenzschließungen besonders stark von Lieferproblemen bedroht, heißt es unter Verweis auf Volkswagen, den größten Fahrzeughersteller Europas. Dessen Unternehmenssprecher erklärte, die Gegenmaßnahmen zur Vermeidung von Materialmangel seien nur "über einen gewissen Zeitraum" wirksam. Bei "längeren Staus an den Grenzen" drohten die Lieferketten bei vielen deutschen Pkw-Herstellern zu brechen und die "Produktion zum Stillstand" zu kommen, warnte die ehemalige CDU-Politikerin Hildegard Müller, heute Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA).

"Festung Europa"

In US-Leitmedien wird mittlerweile bereits die Frage diskutiert, inwiefern die EU die Pandemie überhaupt in ihrer bisherigen Gestalt überstehen wird.[8] Die neuen Virusmutationen verleiteten EU-Staaten dazu, den grenzüberschreitenden Verkehr einzuschränken, heißt es; dies entwickle sich längst zu einer "Standardmaßnahme" und werfe die Frage auf, ob die offenen Grenzen als zentrale "Säule der europäischen Integration" die Pandemie noch überleben würden. Auseinandersetzungen um Grenzschließungen tobten in der EU bereits seit März 2020, wobei derzeit vor allem Deutschland und Belgien neue Restriktionen eingeführt hätten, was in Wechselwirkung mit den EU-Maßnahmen einen "sich permanent wandelnden Flickenteppich" von Grenzregeln zur Folge habe: Es herrsche "Chaos". Doch selbst bei einer Überwindung der Pandemie in Europa bleibe die Zukunft des Schengen-Systems, das die offenen EU-Binnengrenzen garantiere, "höchstwahrscheinlich weiterhin umstritten", mutmaßt die New York Times. Demnach hätten etliche Länder bereits vorgeschlagen, die EU-Binnengrenzen könnten nur dann offen bleiben, wenn die "externe Grenze undurchdringlich" werde; die Rede sei von einer "Festung Europa". Überdies häuften sich in der EU Initiativen, die eine verstärkte Überwachung an den innereuropäischen Grenzen zum Ziel hätten.

Kluft zwischen Nord und Süd

Grenzschließungen und Reisebeschränkungen lassen nicht zuletzt die sozioökonomische Kluft zwischen Nord- und Südeuropa weiter wachsen. Für viele Länder der südlichen Eurozonen-Peripherie stellt der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle dar, die nun katastrophal kollabiert. Insbesondere das deindustrialisierte Griechenland, das während der Eurokrise besonders schwer unter der Berliner Austeritätspolitik zu leiden hatte, ist vom Tourismus abhängig: Rund 31 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts entfielen kurz vor Ausbruch der Pandemie auf den Tourismussektor.[9] Griechenland könnte aufgrund rasch steigender Infektionszahlen bald von der Liste der sicheren Reiseländer gestrichen werden; seine Tourismusbranche fiele dann den geschlossenen Grenzen zum Opfer.[10]

 

[1], [2] Druck auf Deutschland wegen Grenzkontrollen wächst. dw.com 15.02.2021.

[3] S. dazu Bleibende Schäden (I).

[4] Czech PM asks EU's Michel to help ease German border controls for trucks. news.yahoo.com 17.02.2021.

[5] Fast 16.000 Personen bei Grenzkontrollen abgewiesen. stuttgarter-nachrichten.de 21.02.2021.

[6] Mathias Brüggmann: Stark aufholender Osthandel rettet die deutsche Industrie. handelsblatt.de 18.02.2021.

[7] Charles Riley, Claudia Otto: Border delays could force Germany's car plants to close. cnn.com 16.02.2021.

[8] Matina Stevis-Gridneff: Virus Variants Deliver Fresh Blow to Europe's Open Borders. nytimes.com 21.02.2021.

[9] Griechenlands Tourismus boomt. wienerzeitung.at 27.11.2019.

[10] Statt endlich Reisefreiheit neue Grenzschließungen. derstandard.at 18.02.2021.

Abby Martin: Afghanistan-Söldner-Schock & US sagt Atomkrieg sei eine „sehr reale Möglichkeit”

acTVism - Di, 23/02/2021 - 17:31

In der redaktionellen Auswahl dieser Woche für unser Importprogramm wählen wir ein von The Empire Files produziertes und von Abby Martin moderiertes Video aus, in dem die ersten außenpolitischen Schritte der Biden-Administration analysiert werden.

Der Beitrag Abby Martin: Afghanistan-Söldner-Schock & US sagt Atomkrieg sei eine „sehr reale Möglichkeit” erschien zuerst auf acTVism Munich.

Kurzbericht zur Demo

www.antisiko.de - Di, 23/02/2021 - 14:57

Demonstration des Aktonsbündnisses gegen die NATO- Sicherheitskonferenz am 20.02.2021

Wäre es nach dem Münchner Kreisverwaltungsreferat gegangen, hätte unsere Kundgebung auf dem Marienplatz und die anschließende Demonstration zum Bayerischen Hof mit mehr als 500 Menschen so nicht stattfinden können. Das KVR hatte in seinem schriftlichen Auflagenbescheid die Teilnehmerzahl sowohl auf dem Marienplatz, als auch für die Demonstration auf 100 Personen begrenzt. Unser detailliertes Infektionsschutzkonzept, das wir vorgelegt hatten, mit Regelungen, die jedes Infektionsrisiko ausschließen, wurde vom KVR einfach ignoriert.

Die Entscheidung des KVR war ganz offensichtlich politisch motiviert. Mit der Beschränkung der Teilnehmerzahl sollte der Protest gegen die Aufrüstungs- und Kriegspolitik Deutschlands und der NATO möglichst klein gehalten werden. Dafür spricht auch, dass uns der Auflagenbescheid für die vor Wochen bereits angemeldete Demonstration erst einen Tag vor der Veranstaltung am späten Nachmittag zugestellt wurde. Damit hat das KVR unsere beabsichtigte Klage beim Verwaltungsgericht gegen den skandalösen Eingriff in das Grundrecht der Meinungs- und Versammlungsfreiheit verhindert.

Erfreulicherweise hat die Polizei nichts unternommen, um die grundgesetzwidrigen KVR-Anordnungen durchzusetzen, sodass die Demonstration zum Bayerischen Hof, dem traditionellen Tagungsort der Kriegsstrategen wie geplant und ohne Behinderungen stattfinden konnte.

Während auf Ischingers diesmal virtuellen Munich Security Conference (MSC) die Repräsentanten der NATO-Staaten den transatlantischen Schulterschluss gegen Russland und die VR-China beschworen, höhere Rüstungsausgaben und die Fortsetzung ihrer Kriegseinsätze ankündigten, forderten die die Rednerinnen und Redner auf der Antikriegsdemonstration am 20. Februar eine Politik der Entspannung und Abrüstung, anstelle des brandgefährlichen Konfrontationskurses gegen Russland und die China. Die Milliardensummen, die für militärische Aufrüstung und Kriegsvorbereitung verschleudert würden, müssten für Investitionen in die Sozialsysteme, das Gesundheits- und Bildungswesen sowie in den Umwelt- und Klimaschutz investiert werden. Deutschland dürfe keinerlei Beihilfe zu den US-Drohnenmorden und zu völkerrechtswidrigen Angriffskriegen leisten, die Bundesregierung müsse die Beteiligung an der Atomkriegsstrategie der USA beenden und dem Atomwaffenverbotsvertrag beitreten.

„Wir kommen wieder“, erklärte Tobias Pflüger von der Informationsstelle Militarisierung vor dem Bayerischen Hof, nämlich dann, wenn die SIKO 2021 im Bayerischen Hof doch noch stattfinden wird.

—————————————————————-

Reden auf unserer Demonstration von Gerhard Hallermayer Video-Links:

IMI MSC-Bericht: http://www.imi-online.de/2021/02/20/narretei-des-krieges-oase-der-ehrlichkeit/

tz vom Samstag: siehe PDF
SZ von heute: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/siko-muenchen-polizei-1.5212463

The post Kurzbericht zur Demo first appeared on Antisiko.

2021/03/07 zoom webinar 11am PT / 2pm ET / 8pm CETNATO and The Patriarchy with Ray Acheson

No to NATO - Di, 23/02/2021 - 08:55
“NATO and The Patriarchy” on Sunday, March 7 11am PT (San Francisco) / 2pm ET (New York) / 8pm CET (UTC +1 Berlin) to mark International Women’s Day with Ray Acheson She will be speaking about her chapter “The patriarchal militarism of NATO’s reflection group” in this recent NATO Watch report: https://natowatch.org/sites/default/files/2021-02/peace_research_perspectives_on_nato_2030.pdf This is Ray’s bio: https://www.reachingcriticalwill.org/about-us/staff Ray will speak for 25-30 minutes and then we have some of our Women Against NATO members give brief 5-minute reflections on what … Continue reading →

John Dear: Der Anfang vom Ende der Atomwaffen

Lebenshaus-Newsletter - Di, 23/02/2021 - 05:05
Nur wenige Aktivisten gegen Krieg haben geglaubt, dass sie jemals erleben werden, dass Atomwaffen verboten werden, doch dank engagiertem Organisieren... Michael Schmid http://www.lebenshaus-alb.de

Escalating the new Cold War with Russia

No to NATO - Mo, 22/02/2021 - 23:29
via Ukraine: Biden’s Unprincipled Stands Involving Covert Operations, Blackmail, Corruption, Nepotism and State Terrorism ByJeremy Kuzmarov – February 20, 2021   https://covertactionmagazine.com/2021/02/20/escalating-the-new-cold-war-with-russia-via-ukraine-bidens-unprincipled-stands-involving-covert-operations-blackmail-corruption-nepotism-and-state-terrorism/

US-China Relations: Challenges & Prospects for Disarmament in Asia-Pacific

No to NATO - Mo, 22/02/2021 - 23:15
On 18 February 2021, in preparation for the Second IPB World Peace Congress in Barcelona this fall, IPB held a roundtable discussion on US-China Relations, featuring Dr. Joseph Gerson of the US and Prof. Wang Danning of China, with commentators from across Asia. https://youtu.be/JYig1wnOGFQ

Short minutes of our productive ICC meeting on Monday, 16.02.2021

No to NATO - Mo, 22/02/2021 - 22:43
here are short minutes of our productive ICC meeting 16.02.2021 participants: Alain Rouy, Ann Wright, Ingela Martensson, Kate, Hudson, Kristine Karch, Ludo De Brabander (at the beginning), Medea Benjamin, Reiner Braun, Tamara Lorincz (later), Yves-Jean Gallas. Agenda: paper NATO2030 evaluate the webinar about NATO2030 we had a very interesting and productive webinar with about 35 persons. It is important to take more attention to this paper, even if the topics are not new, but never announced in this confrontational way. … Continue reading →

France must get out of NATO and demand its dissolution

No to NATO - Mo, 22/02/2021 - 22:20
PRESS RELEASE After the reintegration of France into the NATO integrated command decided by Nicolas Sarkozy in March 2009, the government has just taken a new step by proposing to NATO to host in Toulouse a new NATO Center of Excellence exclusively dedicated to space. In 2019, the allies adopted a NATO space policy and recognized space as a field of operations, in the same way as air, land, sea and cyber. This policy aims to support Alliance operations and … Continue reading →

La France doit sortir de l’OTAN et exiger sa dissolution

No to NATO - Mo, 22/02/2021 - 22:18
COMMUNIQUÉ DE PRESSE Après la réintégration de la France dans le commandement intégré de l’OTAN décidée par Nicolas Sarkozy en mars 2009, le gouvernement vient de franchir un nouveau pas en proposant à l’OTAN d’accueillir à Toulouse un nouveau Centre d’Excellence OTAN (CEO) exclusivement dédié à l’espace. En 2019, les alliés ont adopté une politique spatiale de l’OTAN et reconnu l’espace comme milieu d’opérations, au même titre que les milieux aérien, terrestre, maritime et cyber. Cette politique a pour but … Continue reading →

Déclaration du réseau « Non à la guerre – Non à l’OTAN » sur le nouvel agenda OTAN 2030

No to NATO - Mo, 22/02/2021 - 22:15
Le réseau Non à la guerre – Non à l’OTAN condamne les propositions pour un nouvel agenda de l’OTAN, exposées dans OTAN 2030: Unis pour une nouvelle ère . Ce rapport présente un dangereux plan d’expansion qui augmentera les tensions et les risques de guerre. Introduction En 2020, le secrétaire général de l’OTAN, Stoltenberg, a chargé un groupe de 10 « experts » de réfléchir à l’avenir de l’OTAN. Dans leur rapport OTAN 2030:Unis pour une nouvelle ère, ils présentent 138 propositions censées aider l’alliance militaire à relever les … Continue reading →

How 5G Changes Everything: Astronomy, Human & Insect Impacts, and Crowded Orbits

No to NATO - Mo, 22/02/2021 - 21:59
Watch the latest video from the Global Network which focuses on the impacts of the 5G network, it’s satellites, earth-based stations, antennas and military applications.   The video is produced by Will Griffin who is a GN board member and Iraq & Afghanistan war veteran.   See the video at https://youtu.be/tYUrUCc1rC8   80,000 satellites have been approved by the FCC (Federal Communications Commission) to be launched in the next 5-10 years, contributing to many already-existing concerns: space debris, ozone depletion, … Continue reading →

"Das Bündnis ist wieder da"

German Foreign Policy - Mo, 22/02/2021 - 20:08

"Beyond Westlessness"

Die Organisatoren der Münchner Sicherheitskonferenz um den langjährigen Spitzendiplomaten Wolfgang Ischinger hatten die diesjährige Veranstaltung thematisch als Kontrapunkt zur letztjährigen Tagung konzipiert. Jene hatten sie unter das Motto "Westlessness" gestellt - ein Kunstwort, das den Blick auf den geringer werdenden Einfluss des Westens auf die internationale Politik richten sollte. In einem Begleitheft zur Sicherheitskonferenz 2020 wurde entsprechend der französische Präsident Emmanuel Macron mit dem Urteil zitiert: "Wir waren an eine internationale Ordnung gewöhnt, die auf der westlichen Hegemonie seit dem 18. Jahrhundert beruht hatte. Die Dinge ändern sich."[1] Ischinger hatte damals für entschlossene Einflussmaßnahmen plädiert, um das Ruder herumzureißen oder zumindest den Abstieg des Westens zu bremsen. Die am Freitag abgehaltene Online-Kurzversion der Konferenz stand nun unter dem Motto "Beyond Westlessness" ("Jenseits der Westlessness") und diente vor allem dazu, nach den Zerwürfnissen in der Ära Trump einen neuen transatlantischen Schulterschluss zu zelebrieren. Erstmals waren außer UN-Generalsekretär António Guterres und WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus lediglich führende Politiker des alten Westens eingeladen, darunter neben US-Präsident Joe Biden Bundeskanzlerin Angela Merkel und NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

"Ein Signal an die Welt"

Tatsächlich nahmen demonstrative Bekenntnisse zu einer Erneuerung des transatlantischen Pakts auf der Videokonferenz breiten Raum ein. US-Präsident Biden äußerte in seiner Rede: "Amerika ist wieder da. Das transatlantische Bündnis ist wieder da. Und wir blicken nicht zurück, wir blicken nach vorn, gemeinsam."[2] Kanzlerin Merkel erklärte, Deutschland stehe "für ein neues Kapitel der transatlantischen Partnerschaft bereit".[3] EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bekundete: "Es liegt an uns, an den Vereinigten Staaten und Europa, unsere Kooperation wieder zu stärken. ... Schulter an Schulter. Denn wenn wir vorangehen, geht es nicht nur darum, sich zu verbünden. Das ist ein Signal an die Welt."[4] EU-Ratspräsident Charles Michel wiederum drang darauf, EU und USA müssten "sich zusammentun", um "größeren Wohlstand für unsere Bürger" zu schaffen: "Lasst uns unsere Partnerschaft zu einem Kraftzentrum für eine bessere Welt machen". Die EU wolle ihrerseits "ein starker und verlässlicher Partner sein".[5] Die Veranstalter der Tagung teilten anschließend mit, man habe miteinander "über den Wiederaufbau und die Erneuerung des transatlantischen Bündnisses" diskutiert.[6] Der Videozusammenkunft vom Freitag werden noch in diesem Jahr weitere Veranstaltungen und nach Möglichkeit eine große Konferenz im gewohnten Präsenzformat folgen.

Russland: "Auch kooperative Angebote"

Dabei zeichnet sich ungeachtet aller Bündnislyrik längst klar ab, dass bisherige transatlantische Differenzen in erheblichem Maß fortbestehen. Dies gilt zum Beispiel für die Russlandpolitik. Zwar hat Kanzlerin Merkel am Freitag auf der Videokonferenz konstatiert, man sei weder im Streit um die Aufnahme der Krim in die Russische Föderation noch im "Minsker Prozess" in nennenswertem Ausmaß vorangekommen: "Deshalb ist es ganz wichtig, dass wir eine gemeinsame transatlantische Russland-Agenda entwickeln".[7] In der Tat haben Berlin und Brüssel mit Blick auf das bisherige Scheitern ihres Anspruchs, mit dem "Minsker Prozes" als Ordnungsmacht in der Ostukraine aufzutreten, ihre Russlandpolitik - recht ähnlich wie Washington - im Herbst mit neuen Sanktionen verschärft [8]; am heutigen Montag verhandeln die EU-Außenminister zudem über die Verhängung weiterer Zwangsmaßnahmen. Allerdings hat Merkel am Freitag zugleich betont, die gemeinsame Russlandpolitik von EU und USA müsse auch "kooperative Angebote beinhalte[n]". Dies trifft beispielsweise auf die Erdgaspipeline Nord Stream 2 zu, an der die Bundesregierung festhalten will - nicht zuletzt, um ihre Eigenständigkeit gegenüber den USA zu demonstrieren (german-foreign-policy.com berichtete [9]). In Washington macht hingegen der Kongress Druck, die US-Sanktionen gegen den Bau der Pipeline auszuweiten.[10]

China: "Vielleicht noch komplizierter"

Anhaltende Differenzen zeichnen sich außerdem in der Chinapolitik ab. Biden forderte auf der Münchner Videokonferenz, die transatlantischen Mächte müssten sich "gemeinsam auf einen langfristigen strategischen Wettbewerb mit China vorbereiten": "Der Wettbewerb mit China wird heftig sein"; doch werde man letzten Endes "das Rennen um die Zukunft gewinnen können".[11] Merkel hingegen sagte voraus, "eine gemeinsame Agenda gegenüber China" zu entwickeln werde "vielleicht noch komplizierter" sein als die Einigung auf eine gemeinsame Russlandpolitik.[12] Ursache ist, dass Berlin trotz einer verschärften machtpolitischen Konfrontation auch eine fortdauernde wirtschaftliche Kooperation mit Beijing anstrebt. Dem dient unter anderem das neue Investitionsabkommen zwischen der EU und der Volksrepublik, auf das sich beide Seiten Ende 2020 im Grundsatz geeinigt haben.[13] Im Gegensatz dazu hat die Biden-Administration, die erst kürzlich eine Pentagon-Task Force zur Überarbeitung der militärischen Strategien gegen China eingesetzt hat, weiterhin aggressive ökonomische Maßnahmen gegen die Volksrepublik im Visier. Dies laufe "dem europäischen Wunsch, die wirtschaftlichen und kommerziellen Beziehungen zu China aufrechtzuerhalten, diametral entgegen", urteilt beispielsweise der Europa-Direktor des Washingtoner Think-Tanks Carnegie Endowment, Erik Brattberg.[14]

Strafzölle und "Buy American"

Transatlantische Streitigkeiten dauern nicht zuletzt in den Handelsbeziehungen an. So drängt die EU die Biden-Administration bislang vergeblich, die Strafzölle aufzuheben, die die Trump-Administration gegen Einfuhren aus der Union verhängt hat: Diese sind unverändert in Kraft. Es kommt hinzu, dass US-Präsident Biden in einer seiner ersten Amtshandlungen eine Verordnung erlassen hat, die den Grundsatz, dass US-Regierungsbehörden nur im eigenen Land produzierte Waren und nur US-Dienstleistungen erwerben sollen, noch strikter fasst als zuvor: Der bisher zulässige Anteil im Ausland produzierter Bauteile an den entsprechenden Waren wird reduziert; Ausnahmegenehmigungen sollen ebenfalls noch seltener erteilt werden als bereits zuvor. Bidens Verschärfung des "Buy American Act" stößt in Berlin und Brüssel auf schweren Unmut - nicht zuletzt, da das betroffene Auftragsvolumen auf stolze 600 Milliarden US-Dollar geschätzt wird. Vergangenen Donnerstag bekräftigte Valdis Dombrovskis, Vizepräsident der EU-Kommission, Brüssel werde genau "prüfen", ob Bidens "Buy American"-Praktiken den Regeln der WTO entsprächen.[15] Am Freitag hat nun darüber hinaus der Berliner Regierungskoordinator für die transatlantischen Beziehungen, Peter Beyer, gefordert, "die Zeit der Strafzölle" müsse "ein Ende haben": "Ich erwarte, dass hier bald richtig Tempo gemacht wird."[16] Die gewünschte Entspannung ist freilich noch nicht in Sicht.

 

[1] Westlessness. Munich Security Report 2020. securityconference.org. S. dazu Der beginnende Abstieg des Westens.

[2] Remarks by President Biden at the 2021 Virtual Munich Security Conference. whitehouse.gov 19.02.2021.

[3] Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des virtuellen Forums der Münchner Sicherheitskonferenz am 19. Februar 2021 (Videokonferenz). bundesregierung.de 19.02.2021.

[4] Speech by President von der Leyen at the Special Edition 2021 of the Munich Security Conference. ec.europa.eu 19.02.2021.

[5] Remarks by President Charles Michel at the Munich Security Conference video conference. consilium.europa.eu 19.02.2021.

[6] "Beyond Westlessness": Bericht der MSC Special Edition 2021. securityconference.org.

[7] Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des virtuellen Forums der Münchner Sicherheitskonferenz am 19. Februar 2021 (Videokonferenz). bundesregierung.de 19.02.2021.

[8] S. dazu Die neue Russlandstrategie.

[9] S. dazu Transatlantische Sanktionen (III).

[10] Nord Stream 2: US-Regierung verhängt Sanktionen gegen russisches Schiff. rnd.de 20.02.2021.

[11] Remarks by President Biden at the 2021 Virtual Munich Security Conference. whitehouse.gov 19.02.2021.

[12] Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des virtuellen Forums der Münchner Sicherheitskonferenz am 19. Februar 2021 (Videokonferenz). bundesregierung.de 19.02.2021.

[13] S. dazu "Ein Sturm zieht auf".

[14] Moritz Koch, Annett Meiritz, Torsten Riecke: "In Washington herrscht Frustration" - US-Präsident Biden enttäuscht von Europas Haltung zu China. handelsblatt.com 17.02.2021.

[15] Jakob Hanke Vela: EU trade chief warns Biden over 'Buy American' push. politico.eu 18.02.2021.

[16] Positive Reaktionen auf Biden-Rede bei Sicherheitskonferenz. ksta.de 20.02.2021.

Stopping the destruction of Mother Nature | The Stop Ecocide Campaign

acTVism - Mo, 22/02/2021 - 18:27

Aufgrund limitierter finanzieller Mittel stehen manche Videos ggf. derzeit nur auf Englisch zur Verfügung. Spenden Sie auf unser Crowdfunding-Projekt, um uns mit der Übersetzung zu unterstützen.

Der Beitrag Stopping the destruction of Mother Nature | The Stop Ecocide Campaign erschien zuerst auf acTVism Munich.

Seiten

Subscribe to sicherheitskonferenz.de Aggregator