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Zusammenarbeit im Web gegen die NATO-"Sicherheitskonferenz"
SIKO Gegenaktionen München
Am Freitag, 5. Februar 2010 18 Uhr finden Aktionen zum Rathausempfang auf dem Marienplatz statt ("Mitmachorchester"). Am Samstag, 6. Februar, 13 Uhr Marienplatz, die bundesweite Großdemonstration gegen die Münchner Kriegstagung.

Neueste Kommentare

  • Körberstiftung -   vor 1 Woche 23 Stunden

    Folgender offene Brief ging an die Teilnehmer des "Munich Young Leaders Round Table 2010":

    Sehr geehrte/r Herr/Frau ...,

    laut Presse waren Sie von der Körber-Stiftung als Teilnehmer des Munich Young Leaders Round Table 2010 eingeladen, um über die Themen Hunger, Umweltzerstörung, Ressourcenkonflikte und Terrorismus zu diskutieren. Die Körber-Stiftung unterstreicht, dass Sie zu den "zukünftigen Entscheidungsträgern" gehören, die "das Potential haben, in einigen Jahren die Geschicke der Welt mitzubestimmen".

    Es sind Personen wie Sie, die die Tabakindustrie in ihrem Netzwerk braucht. Die Produkte der Zigarettenhersteller töten bei bestimmungsgemäßem Gebrauch jeden zweiten Konsumenten. Ohne Ihre tatkräftige Mithilfe hätte es die Tabakindustrie viel schwerer, ihre tödlichen Produkte gegen den weltweit wachsenden Widerstand von Medizinern, sozialen Einrichtungen sowie Kinder- und Jugendschützern in den Markt zu drangen.

    Die Körber-Stiftung erzielt etwa 40 Prozent ihrer Einnahmen mit der Hauni AG, dem globalen Quasi-Monopolisten bei Zigarettenmaschinen. Somit stammt ein beachtlicher Teil des Geldes, das die Körber-Stiftung als Wohltat verteilt, aus dem Geschäft mit dem Tod.

    Die sozialen und politischen Aktivitäten der Körber-Stiftung dienen in erster Linie der Schaffung eines tabakfreundlichen Klimas und der Ablenkung von den tödlichen Folgen des Tabakkonsums: jedes Jahr sterben weltweit mehr als 5 Millionen Menschen vorzeitig und oft qualvoll an der Tabakdroge.

    Indem Sie der Körber-Stiftung Ihren guten Namen zur Verfügung stellen, helfen Sie ihr bei der Förderung und Vertuschung einer Tod bringenden Geschäftspolitik. Sie stellen sich selbst damit auf eine Stufe mit einer Industrie, die einer Begutachtung nach ethischen Kriterien nicht Stand hält.

    Und noch ein interessantes Detail hat Ihnen die Körber-Stiftung sicherlich verschwiegen. Der Stifter Kurt Adolf Körber entwickelte und baute für die Nazis mit großem Eifer Waffen, wofür unter seiner technischen Leitung auch 3.000 Zwangsarbeiter eingesetzt wurden. "Ich wollte den Krieg gewinnen, dafür habe ich gearbeitet. Tag und Nacht." Dies sagte Kurt Körber noch im Alter von 80 Jahren in einem Interview mit der Zeitung Die Welt. Um dieses Ziel zu erreichen wurde er im Kriegsjahr 1940 sogar Mitglied der NSDAP. Für all dies hat der "edle" Stifter Körberr bis zu seinem Tod nicht ein Wort des Bedauerns gefunden.

    Kann es wirklich in Ihrem Interesse sein, Ihren eigenen Namen im gleichen Atemzug mit dem Namen Kurt Adolf Körber genannt zu wissen?

  • AUFRUF DES AKTIONSBÜNDNISSES GEGEN DIE NATO - SICHERHEITSKONFERENZ 2010   vor 8 Wochen 17 Stunden

    der nächste Bus wurde aus Stuttgart angekündigt, also besser Rendezvous am Bahnhof ...

  • AUFRUF DES AKTIONSBÜNDNISSES GEGEN DIE NATO - SICHERHEITSKONFERENZ 2010   vor 8 Wochen 1 Tag

    hallo, fährt ein Bus von Heidelberg oder Mannheim nach München Sicherheitskonferenz?

  • AUFRUF DES AKTIONSBÜNDNISSES GEGEN DIE NATO - SICHERHEITSKONFERENZ 2010   vor 8 Wochen 5 Tage

    danke fürs ändern!
    sollte auch nicht so aggro klingen, sorry :)

  • Start der Diskussion   vor 8 Wochen 5 Tage

    probiere ichs mal wieder: man kann vorläufig unregistriert schreiben!

    mal sehen ob sich jemand traut.

  • Monopoly -   vor 8 Wochen 5 Tage

    die Original Site ist dort: www.nicht-in-unserem-namen.info

  • AUFRUF DES AKTIONSBÜNDNISSES GEGEN DIE NATO - SICHERHEITSKONFERENZ 2010   vor 8 Wochen 5 Tage

    ... aber so war das "seinerzeit hier angekommen", In der Zeitung und im Flugblatt sehe ich steht es jetzt nicht mehr so drin (die Änderung teilte bisher niemand mit..) ... ich hab versucht es zu verbessern, muß noch nicht das letze Wort sein.

  • AUFRUF DES AKTIONSBÜNDNISSES GEGEN DIE NATO - SICHERHEITSKONFERENZ 2010   vor 8 Wochen 5 Tage

    wieso steht ganz unten nochmal ein aufruf am 13.2. gegen die nazis in dresden zu demonstrieren? wenn überhaupt, dann gehört das woanders hin und nicht fettgedruckt!

    die leute, die nur wissen wollen, wann sie wo sein müssen, überspringen den text und schauen ganz nach unten! meine güte, das kann doch nicht wahr sein. und der 6. und 7.2. sind nur ein unterpunkt des resumees, da blickt doch keiner durch. solche fehler verhindern gelingende mobilisierung!

  • Monopoly -   vor 9 Wochen 1 Tag

    Unter:
    http://www.acting-art-of-memory.de/phpXplorer/homes/hans/content/links/u...
    könnt Ihr einen Vorgefertigten Brief an den Oberbürgermeister Ude senden.
    "Nicht in meinem Namen",Keine SiKo, etc..
    Der Brief wurde entnommen vom:
    Münchner Bündnis gegen Krieg und Rassismus

  • AUFRUF DES AKTIONSBÜNDNISSES GEGEN DIE NATO - SICHERHEITSKONFERENZ 2010   vor 10 Wochen 2 Tage

    Lufttransporter mit Riesenpropellern: Airbus A400M

    Der Airbus A400M vor seinem Jungfernflug in Sevilla
    Der viermotorige Großraumtransporter A400M soll die seit den 60er-Jahren eingesetzte zweimotorige Transall ersetzen und absolvierte seinen Erstflug im Dezember. Der wuchtige Transporter mit vier gigantischen Turboprop-Triebwerken ist das ehrgeizigste militärische Beschaffungsprogramm in Europa - und ein Paradebeispiel dafür, wie sich ein militärisches Großprojekt weiter und weiter verzögert. Den Ursprungsplänen zufolge sollte Frankreich ab 2010 als erster Kunde das von Airbus Military, einer EADS -Tochter, hergestellte Modell erhalten. Nun sollen die ersten Maschinen aber erst 2013 an Frankreich ausgeliefert werden. Die Bundesluftwaffe bekäme den A400M erst 2014, die Auslieferung an die Luftwaffe würde bis weit nach 2020 dauern.
    Die als Erstkunden auftretenden sieben europäischen Länder hatten mit Airbus für den Lieferumfang von 180 Maschinen einen Festpreis von 20 Mrd. Euro vereinbart. Doch die Kosten des Flugzeuges sind nach neuen Schätzungen auf über 30 Mrd. Euro gestiegen. Airbus fordert daher weitere Milliarden von den Bestellländern. Bis Ende Januar wollen die beteiligten Länder darüber entscheiden.
    Unabhängig vom Streit über Preis und Ablieferungstermin ist schon jetzt klar, dass der A400M nicht alle gesteckten Erwartungen erfüllen kann. Er wird zwar in der Lage sein, den neuen Schützenpanzer Puma beispielsweise nach Afghanistan zu transportieren - aber nicht mit kompletter Panzerung. Zudem wirkt das Prinzip: Je schwerer das Flugzeug, desto kürzer die Reichweite. So wird im aktuellen Bundeswehrplan schon jetzt erwogen, für Frachten, die das Ladevermögen des Airbus-Transporters übersteigen, andere Flugzeuge zu chartern - wie beispielsweise größere amerikanische C-17.

    Puma: Größte Neubeschaffung des Heeres
    Der Schützenpanzer Puma (Foto) soll den angejahrten Marder ersetzen
    Der Puma, ein Gemeinschaftsprojekt von Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann, gilt als wichtigstes Projekt der Modernisierung der Heeresausrüstung der Bundeswehr. Insgesamt sollen 405 Exemplare im Wert von 3,1 Mrd. Euro beschafft werden. Mit dem Schützenpanzer wird der mehr als 30 Jahre alte Marder ersetzt, den er in Panzerung und Bewaffnung deutlich übertrifft. Die modernen Kettenfahrzeuge sollen zwischen 2010 und 2020 ausgeliefert werden - allerdings ist trotz der bevorstehenden Einführung das finale Modell noch nicht offiziell abgenommen.

    Eurofighter: Teurer Kampfjet mit Verspätung
    Der europäische Kampfjet Eurofighter - 180 Stück wollte die Bundesrepublik beschaffen
    Die Bundesluftwaffe ist mit teils angejahrtem Fluggerät unterwegs: Erste Exemplare der bei der Bundeswehr immer noch eingesetzten F-4 Phantom flogen Piloten der US Air Force bereits 1961. Als Ersatz dafür und auch für den deutlich später eingeführten Tornado will die Bundeswehr 180 Eurofighter bis 2017 in drei Tranchen anschaffen. Allerdings wird spekuliert, dass die Zahl der international Typhoon genannten Maschinen um 37 Jets reduziert werden könnte. Dem Plan zufolge sollten von der von Deutschland, Großbritannien, Italien und Spanien entwickelten Gemeinschaftsproduktion 620 Flugzeuge gebaut werden. Experten taxieren den Preis pro Eurofighter - ohne Waffen und Wartung - auf gut 100 Mio. Euro, der Bundestag hat für die Einführung des Jets bislang insgesamt 14,6 Mrd. Euro bewilligt. Insgesamt sind für das komplette Eurofighter-Programm nach der Bundeswehrplanung 21,7 Mrd. Euro budgetiert.

    Fregatte 125: Neues Kampfschiff der Marine
    Die Fregatte F218 Mecklenburg Vorpommern ist ein Vorgänger des neuen Typs. Die Bundesmarine hat den Auftrag, die internationalen Seewege offen zu halten. Als jüngste Bedrohung hat sich das Aufleben der Piraterie - gerade am Horn von Afrika - gezeigt. Um derartigen Herausforderungen zu begegen, will die Marine vier Schiffe vom Fregattentyp 125 beschaffen, deren erstes Modell 2014 ausgeliefert werden soll. Die Kampfschiffe werden von einem Industriekonsortium aus ThyssenKrupp Marine Systems und der Lürssen-Werft hergestellt. Für das F-125-Programm bewilligte der Haushaltsausschuss des Bundestages trotz Kritik des Bundesrechnungshofes 2,7 Mrd. Euro - rund 656 Mio. Euro pro Schiff.

    Hubschrauber NH-90: Nachfolger der "Huey"
    Der mittelschwere Hubschrauber NH90
    Auch der Vorgänger des Helikopters NH-90 (Nato-Helicopter 90) flog schon in Vietnam: Bis heute ist der leichte Transporthubschrauber Bell UH-1D für die Bundeswehr im Einsatz, sein charakteristisches Stakkato ist vielerorts täglich am Himmel zu hören. Der "Huey" soll ersetzt werden durch insgesamt 122 Exemplare des neuen, mittelschweren Hubschraubers, der in Kooperation der Firmen CAE, Eurocopter, Rheinmetall Defence Electronics und Thales hergestellt wird. Das Beschaffungsprogramm für die 38 deutschen Exemplare der NH-90 wird auf 4,03 Mrd. Euro beziffert, allein die Entwicklung der Maschine kostete 2,5 Mrd. Euro. Der NH-90 soll auch bei der Bundesmarine eingesetzt werden und dort die Hubschraubertypen Sea King und Sea Lynx ersetzen.

    Unter Wasser mit Brennstoffzellen: U-Boote der Klasse 212A
    Dieses für Griechenland bestimmte U-Boot 214 hat wie der Typ 212A einen Brennstoffzellenantrieb
    Bis Anfang des Jahrtausends hatte die Bundesmarine U-Boote mit konventionellem Antrieb im Einsatz, die bei Überwasserfahrt Strom für die Fahrmotoren von einem Schiffsdiesel beziehen und unter Wasser von Batterien. Anders bei dem neuartigen Boot vom Typ U212A, dessen erstes Exemplar 2002 in Dienst gestellt wurde: Dessen Motoren werden mit Energie aus Brennstoffzellen gespeist, in denen Wasserstoff und Sauerstoff verbrennungsfrei in Strom umgewandelt werden. Von diesem Typ unterhält die Bundeswehr vier Schiffe, U-31 bis U-34, gebaut bei HDW, einem Tochterunternehmen von ThyssenKrupp . In der Bundeswehrplanung 2009 waren für die Beschaffung von zwei weiteren U-Booten des Typs 212A insgesamt 929 Mio. Euro vorgesehen.

    Netzwerk für die Bundeswehr: das IT-Projekt Herkules
    Seit Ende 2006 ist die Bundeswehr dabei, die Administration mit Hilfe eines komplexen IT-Netzwerkes neu zu organisieren. Das Herkules-Programm ist das bisher größte IT-Vorhaben der Bundeswehr und eines ihrer zentralen Modernisierungsvorhaben. Für Herkules sollen binnen zehn Jahren insgesamt 7,1 Mrd. Euro ausgegeben werden, allein 2009 waren es 622 Mio Euro.
    Bei Herkules steht die Vernetzung von 140.000Computerarbeitsplätzen mit den Rechenzentren der Bundeswehr nach den Sicherheitskriterien des Verteidigungsministeriums im Zentrum. Für die öffentlich-private Partnerschaft hat der Bund mit Siemens Business Service und IBM Deutschland das Gemeinschaftsunternehmen BWI gegründet und ist daran Minderheitsgesellschafter. Auf Seiten der Bundeswehr sind bis zu 2950 Mitarbeiter mit der Umsetzung beschäftigt.
    Das Problem bei Herkules: Ein Ende ist nicht absehbar. Der Bundeswehrplan 2010 vermeidet einen Überblick über das Projekt und nennt als aktuellen Stand stattdessen den "Abschluss einer Migrationsphase an den BWI-Leistungsverbund".

    Das unbemannte Aufklärungsflugzeug Talarion
    Die Aufklärungsdrohne Barracuda auf Testflug in Kanada
    Ein Zukunftsmarkt - und eines der größten Projekte der Luftwaffe -, ist die Entwicklung unbemannter Flugzeuge (Unmanned Aerial Vehicle, UAV). Schon bestellt hat die Bundeswehr riesige Aufklärungsdrohnen vom Typ Euro Hawk. Dieses größte unbemannte Flugzeug der Bundeswehr nähert sich der Serienreife und soll schon 2011 eingesetzt werden. Auf dem US-Modell Global Hawk basierend, kann der unbemannte Aufklärer mit fast 40 Metern Spannweite gut 30 Stunden in der Luft bleiben. In einer transatlantischen Gemeinschaftsfirma zwischen dem US-Rüstungskonzern Northrop Grumman und der Rüstungssparte der EADS wird das Modell produziert und ausgestattet.
    Im Bau, aber noch nicht bestellt, ist das EADS-Projekt der pilotenlosen Aufklärungsdrohne Talarion, die der Luftfahrtkonzern den Streitkräften von Deutschland, Frankreich und Spanien anbietet. EADS hat einen Vorläufer der düsengetriebenen Drohne namens Barracuda gebaut, der bereits erste Testflüge absolviert hat. Die daraus zu entwickelnde Drohne Talarion, die auch bewaffnet werden kann, könnte bei einem baldigen Auftrag 2013 ihren Jungfernflug absolvieren. Das gesamte Talarion-Projekt – der Name leitet sich von den Flügeln an den Sandalen des griechischen Götterboten Hermes ab – würde für Entwicklung und Beschaffung 2,9 Mrd. Euro kosten.

    http://www.ftd.de/unternehmen/industrie/:bundeswehrvorhaben-welche-ruest...

  • AUFRUF DES AKTIONSBÜNDNISSES GEGEN DIE NATO - SICHERHEITSKONFERENZ 2010   vor 11 Wochen 2 Tage

    Nach Einsatz mit zivilen Opfern
    NATO-Soldaten sollen vor Gericht
    01. Jänner 2010, 13:57
    ISAF-Vertreter widerspricht Untersuchungsbericht - Erneuter Luftangriff mit acht Toten - Afghanische Truppen töteten drei Pakistaner

    Kabul - Nach dem Tod von zehn Zivilisten bei einem NATO-Einsatz in Afghanistan will die Regierung die beteiligten Soldaten vor Gericht stellen. Die Verantwortlichen für das Blutbad müssten an die afghanische Justiz übergeben werden, hieß es in einer Erklärung des Präsidialamtes in Kabul.

    Der Tod der zehn Zivilisten am vergangenen Wochenende hatte die Spannungen zwischen der afghanischen Regierung und den internationalen Truppen im Land verschärft. Laut einem von Präsident Hamid Karsai veröffentlichten Untersuchungsbericht wurden die zehn Opfer von Soldaten der internationalen Afghanistan-Truppe (ISAF) erschossen. Die NATO wies die Darstellung zurück.

    Laut dem Bericht der von Karsai eingesetzten Untersuchungskommission trieben Soldaten der internationalen Truppen im Distrikt Narang in der Provinz Kunar zehn Zivilisten aus ihren Häusern und erschossen sie. Unter den zehn Todesopfern seien acht Schüler im Alter von 13 bis 17 Jahren. Dagegen sagte ein ranghoher ISAF-Offizier, der anonym bleiben wollte, es habe keine zivilen Todesopfer gegeben. Alle Toten seien Männer "im Kampfesalter" gewesen.

    Wieder Tote nach NATO-Luftangriff

    In der südlichen Provinz Helmand starben unterdessen mindestens acht Dorfbewohner bei einem NATO-Luftangriff. Ein Regierungssprecher sagte, bei der Bombardierung eines Hauses nahe der Provinzhauptstadt Lashkar Gah seien zwei weitere Zivilisten verletzt worden. Erst am Wochenende waren bei einer NATO-Militäraktion in der ostafghanischen Provinz Kunar zehn Zivilisten getötet worden, darunter acht Kinder.

    In einer am Donnerstag verbreiteten Mitteilung von Präsident Hamid Karsai heißt es zu dem Vorfall in Kunar, nach jüngsten Erkenntnissen einer Untersuchungskommission seien die Menschen in ihren Häusern von Soldaten erschossen worden. Den Angaben zufolge forderte Karzai die Internationale Schutztruppe ISAF auf, die Verantwortlichen an die afghanischen Behörden zu übergeben. Zivile Opfer bei Militäraktionen sorgen immer wieder für Unmut in der Bevölkerung.

    Pakistanische Schafhirten von Sicherheitskräften erschossen

    Am Neujahrstag haben afghanische Streitkräfte drei pakistanische Zivilisten erschossen, die aus Versehen die Grenze überschritten hatten. Das teilte ein Sprecher des pakistanischen Grenzschutzes am Freitag mit.

    Die Schafhirten seien am Donnerstagabend aus dem Südwesten Pakistans gekommen und auf das Gebiet der afghanischen Provinz Zabul gelangt. Die rund 2.640 Kilometer lange pakistanisch-afghanische Grenze ist nur spärlich gekennzeichnet, und Menschen von beiden Seiten nutzen oft Bergpfade, um ihre Verwandten zu besuchen.

    Pakistanische, afghanische und NATO-Truppen bewachen die Grenze, um zu verhindern, dass radikal-islamische Talibankämpfer nach Afghanistan gelangen, um internationale Streitkräfte anzugreifen.

    (APA/AFP)

    http://derstandard.at/1262208704827/Nach-Einsatz-mit-zivilen-Opfern-NATO...

  • Friedensrisiko NATO?   vor 37 Wochen 1 Tag

    ich hab die Sprengung der Veranstaltung bei Indymedia kommentiert und das dort nochmal aufgeführt.

  • Friedensrisiko NATO?   vor 37 Wochen 3 Tage

    Kleiner Hinweis:
    Es gibt hier dezidierte Unterschiede im bisherigen Bündnis; die Interpretationen, wie so eine Veranstaltung zu verstehen ist, sehe ich auch deutlich anders als im Vorkommentar angeführt (auch wenn ich selber keine Lust hätte, mich mit bestimmten Figuren an einen Tisch zu setzen. Muß ich ja auch nicht ;-)
    Für mich hängt die Einschätzung übrigens auch davon ab, wie tatsächlich argumentiert wird.

    Insgesamt hat das auch was damit zu tun welche Bandbreite man für richtig hält.

    Möglicherweise wächst die Lust, zur Abwechslung mal getrennte Wege zu gehen. Ist das gemeint?

  • Friedensrisiko NATO?   vor 37 Wochen 4 Tage

    Kein Dialog mit Kriegstreibern!

    Am Freitag, den 03.07.09, soll im Eine-Welt-Haus in München eine von Attac organisierte Diskussionsveranstaltung mit dem Chef der sog. „Münchner Sicherheitskonferenz“ Wolfgang Ischinger stattfinden. Als Aktivist_innen aus der Mobilisierung gegen die Sicherheitskonferenz lehnen wir den Dialog mit einer Schlüsselfigur der deutschen Kriegspolitik ab und fordern die Veranstalter_innen auf, Ischinger auszuladen.

    Wir stellen uns die Frage, wem die Veranstaltung in dieser Form was bringen soll?

    Eine Einladung an Ischinger ist aus inhaltlicher Sicht vollkommen überflüssig, da wir die „Argumente“ der Kriegstreiber jeden Tag in den bürgerlichen Medien vorgebetet bekommen – wir wissen, wie sie ihre Kriege begründen, und wir wissen auch, welche geostrategischen und ökonomischen Interessen tatsächlich im Hintergrund stehen. Ischinger wird uns nichts Neues sagen!

    Der Gedanke durch die Einladung an Ischinger positiven Einfluss auf die deutsche Außenpolitik nehmen zu können, ist so absurd, dass wir ihn auch den VeranstalterInnen von Attac nicht unterstellen wollen: Ischinger kannte, als er den „Job“ als Chef der Konferenz übernommen hat, unsere Kritik aus sieben Jahren Protest und Widerstand. Dass er die „Aufgabe“ trotzdem übernommen hat, macht seine Positionierung überdeutlich. Zu glauben, ihn mit guten Argumenten zum Pazifisten machen zu können, ist mehr als naiv.

    Für Ischinger hingegen hat der Auftritt nur Vorteile. Ihm wird ein Forum geboten, seine Kriegspropaganda zu verbreiten, und selbst wenn niemand im Publikum seiner Heuchelei Glauben schenken wird, so hat der Aufrtitt dennoch eine Funktion: Der klare Widerspruch zwischen den Kriegstreibern der sog. „Sicherheitskonferenz“ und uns Gegnern soll verwischt werden. Während den deutschen Soldaten in Afghanistan jetzt auch ganz offiziell das „präventive“ Morden erlaubt wird, soll im Eine-Welt-Haus ein „konstruktiver Dialog“ mit einem zentralen Repräsentanten dieser Politik geführt werden.

    Die Mobilisierung gegen die sog. „Münchner Sicherheitskonferenz“ zeichnet sich seit 2002 durch ihre inhaltliche Schärfe aus, die immer eine offensive Kritik an der Konferenz in den Vordergrund stellte und Formen des Dialoges mit den Verantwortlichen für die NATO-Kriegspolitik ablehnte. Daraus zieht das Bündnis gegen die Nato-Kriegskonferenz seine Stärke und Glaubwürdigkeit. Diese durch den Scheindialog mit Ischinger zu beschädigen, lehnen wir ab! Wir fordern alle Kriegsgegner_innen, die das genauso sehen, auf, Ischingers Präsenz nicht hinzunehmen.

    Kein Friede mit den Kriegstreibern! Kein Rederecht für Ischinger!

    Treffpunkt Freitag, 03.07. 18.00 Uhr vorm Eine-Welt-Haus

    Gruppen und Einzelpersonen aus der Mobilisierung gegen die NATO-“Sicherheitskonferenz“

  • Quartiere - Schlafplätze - Pennplatzbörse   vor 1 Jahr 7 Wochen

    ok, aber mit "Kontaktformular" war das angegebene gemeint (wie es auch in der Fußleiste steht) - da klappt es auch besser mit der Antwortmail!

    Kommentare sind dafür nicht optimal (zumal hier momentan der Spamfilter etwas viel in die Moderation schickt, und ich auch nicht immer gleich nachsehe).

    Am bequemsten ist die angegebene E-Mail.

  • Quartiere - Schlafplätze - Pennplatzbörse   vor 1 Jahr 7 Wochen

    Hi! Suche zwei Pennplätze für zwei Schlafsäcke, von Freitag bis Sonntag. Wäre super. wenn ihr was wüsstet. Danke!! Maggi

  • Pressekonferenz vom 27.1.2009 / offener Brief gegen Repression   vor 1 Jahr 7 Wochen

    Aus der autonomen Vorbereitung wurde folgende Erklärung veröffentlicht:

    NATO-Kriegskonferenz angreifen - Repression selbstbestimmt und kreativ beantworten!

    Widerstand und Protest gegen die NATO-Sicherheitskonferenz in München hat sich die letzten Jahre hindurch sichtbar und laut gegen massive Repressalien und Schikanen durch die Polizei behauptet. Für 2009 ist klar: Wir werden eine große, powervolle Demo gegen die Kriegsstrategen im bayerischen Hof auf die Strasse bringen, wir lassen uns nicht einschüchtern und spalten – und wir lassen uns nicht jegliche Unverschämtheit seitens der Repressionsorgane gefallen.

    Der gemeinsame Beschluss des Aktionsbündnisses gegen die NATO-Sicherheitskonferenz: Sollte es zu Sonderauflagen gegen die Demo auf der Grundlage des neuen bayerischen Versammlungsgesetz kommen – beispielsweise namentliche Erfassung der OrdnerInnen oder die Anwendung des sogenannten “Militanzverbots” gegen Teile der Demo – werden wir diese nicht hinnehmen. OrdnerInnenpersonalien werden nicht abgegeben und wir wählen selbst die Ausdrucksformen für unseren Protest, die wir für richtig halten. Im Falle von massiven Polizeiübergriffen behalten wir uns vor, den angemeldeten Zugweg vorzeitig abzubrechen, bevor wir uns zur Abschlusskundgebung am Odeonsplatz begeben. Es ist klar: Im Falle eines vorzeitigen Abbruchs der angemeldeten Demo-Route bleiben wir in der münchner Innenstadt und tragen den Widerstand gegen die NATO-Kriegsstrategen in die Öffentlichkeit. Wir sind laut und unübersehbar, wir protestieren gegen Krieg, Repression und kapitalistische Ausbeutung wann, wo und wie wir es wollen!

    Darum auf nach München, auf nach Strasbourg, den NATO-Kriegsstrategen das Handwerk legen!

    Bundeswehr und NATO raus aus Afghanistan, raus aus Somalia und aus allen Kontinenten! Weg mit der NATO und allen Militärapparaten! Make capitalism history!

    Quelle: http://www.autistici.org/g8/deu/siko/demoabruch/

  • Zeitung und Plakate   vor 1 Jahr 7 Wochen

    Ein Casting für die US-Army
    von Thomas Besche
    Eine Firma sucht in Wuppertal Komparsen für Manöver von Nato-Truppen. Die WZ war beim Auswahlverfahren dabei.

    Auch die Bundeswehr übt auf dem Truppenübungsplatz Hohenfels mit Statisten, z.B. Gefangennahmen.
    Wuppertal. In den Konferenzräumen „Barmen“ und „Sonnborn“ wissen an diesem Samstagvormittag nur die Wenigsten, was auf sie zukommt. Angelockt durch ein Zeitungsinserat, verfolgen knapp 60 Leute im Novotel Wuppertal die Ausführungen von Referent Bernd Ludwig (57). Schnell wird klar: Obwohl es sich um eine Casting-Veranstaltung handelt, wird niemand für den nächsten Filmdreh in Wuppertal gesucht – Bernd Ludwig sucht stattdessen Freiwillige für einen Militär-Einsatz
    Die stramme Artikulation des Referenten ist ein kleiner Vorgeschmack darauf, was die überwiegend männlichen Zuhörer erwartet, wenn sie denn genommen werden. Für militärische Manöver auf dem Nato-Truppenübungsplatz in Grafenwöhr (zwischen Regensburg und Nürnberg) sucht die veranstaltende SST GmbH aus Hohenfels im Auftrag der US-Armee Zivilisten. Ihre Mission: Statisten im simulierten Kampfgeschehen.

    Derzeit wirbt die SST GmbH aus Hohenfels bei Castings in Deutschland um Statisten. Laut Castingleiter kommen die Kandidaten aus allen Berufsschichten. In Wuppertal waren auch einige Studenten dabei, die zeitlich flexibel sind. Ehepaare sind eher seltener – sie müssten in getrennten Unterkünften schlafen.
    „Barmer“ und „Sonnborner“ schlüpfen auf dem Übungsplatz bis zu vier Wochen lang in Rollen vom Scheich über den Bürgermeister bis zum einfachen Spaziergänger. So bereiten sie ihr Gegenüber den Rollenspielen darauf vor, was sie beispielsweise in einem irakischen oder afghanischen Dorf erwartet. Je nach Rolle gibt es dafür bis zu 135 Euro Sold am Tag – auf Steuerkarte. Vorher gibt Referent Ludwig aber noch die Spielregeln bekannt. An die haben sich auch die – im Zeitungsinserat gesondert gesuchten – arabischen Komparsen zu halten, die an diesem Vormittag ebenfalls im Hotel sitzen.
    „Wichtigster Punkt für alle: In Ihrem polizeilichen Führungszeugnis dürfen nur zwei Wörter stehen: kein Eintrag. Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie per Haftbefehl gesucht werden“, sagt Ludwig. Er meint das gar nicht ironisch: Ein solcher Kandidat würde schnell durchs Sieb amerikanischer und deutscher Sicherheitskräfte fallen, die laut Ludwig jeden Bewerber einem ausgiebigen Sicherheits-Check unterziehen. Der CIA lässt grüßen.

    Wen das nicht abschreckt und wer auch vor frühem Aufstehen (fünf Uhr) sowie in einer „Gemeinschaftsunterkunft“ mit Doppelstockbetten nicht fies ist, der hat Chancen auf Weiterkommen. Achso: Alkohol, Drogen und Handys sind beim Manöver-Einsatz natürlich auch tabu.
    „Mich treibt mehr oder weniger die Abenteuerlust an.“ (M.B., Castingkandidat)
    Vielleicht liegt es an all diesen Auflagen, dass sich nach gut 20Minuten die Reihen lichten in Barmen und Sonnborn. Zu den gut 30 Leuten, die bleiben, gehört Mohamed B. (21). Der gebürtige Iraker (aus Bagdad) hat keine moralischen Bedenken, für die US-Armee tätig zu sein. „Mich treibt mehr oder weniger die Abenteuerlust an“, sagt er. Bei dem arbeitslosen Selbständigen Christian K. (48) kommt neben der Reminiszenz an seine Bundeswehrzeit auch der finanzielle Aspekt hinzu. „Schnelles Geld für leichte Arbeit“, lautet sein Motto. Außerdem: „Es ist gut, wenn Soldaten diese Übungen machen. Desto sicherer werden sie und machen weniger Fehler. Das kommt den Zivilisten zugute.“

    Ähnlich sieht es Referent Ludwig: „Wir machen hier kein Kriegs-Casting, wir helfen, Menschenleben retten. Wir sind hier alle für den Frieden.“ Nach dem Votrag steht für die angehenden Militär-Komparsen noch ein Englisch-Test an. Anfang Mai könnte mancher Barmer oder Sonnborner dann einrücken.

    Quelle: http://www.wz-newsline.de/?redid=417084

  • Demoroute 7.2.2009   vor 1 Jahr 8 Wochen

    Google Maps Karte der Demoroute

    Der arme Webmaster scheint mir etwas überfordert zu sein im Moment.

  • Unterstützer 2009   vor 1 Jahr 8 Wochen

    Austritt der BRD aus der imperialistischen NATO !
    Meinolf Mario Wulf, DieLinke Saarbrücken-Halberg

  • Da sind die Schlafplätze   vor 1 Jahr 9 Wochen

    2009 geplant wie 2008.

    Konkrete Schritte kommen erst.

  • Da sind die Schlafplätze   vor 1 Jahr 9 Wochen

    wie sieht es denn mit pennplätzen 2009 aus? hab irgendwie nirgends was gefunden, danke im vorraus....

  • Demoroute 7.2.2009   vor 1 Jahr 9 Wochen

    Hier der Link zu Google Maps:
    korrigiert!

    Google Maps Karte der Demoroute

    Hier kann man gut den rund 5km langen Demoweg schon mal begutachten!

    Bis man ihn dann am 7.2. hoffentlich selbst mitgeht!

  • Video zu NATO und SIKO   vor 1 Jahr 10 Wochen

    .. ach so, dort ..

    hier ist der aktuelle Link zum Artikel:
    www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-Berliner-Polizei-Dieter-Glietsc...

  • Video zu NATO und SIKO   vor 1 Jahr 10 Wochen

    Fuss in die Tür ! Machen wir Druck auf der SIKO !
    Kennzeichnungspflicht für Polizeieinheiten in Bayern und überall !

    3.1.2009 0:00 Uhr
    Polizeipräsident Dieter Glietsch hat seine Pläne zur verbindlichen Einführung von Namensschildern für Polizeibeamte gegen Kritik verteidigt. In einer modernen, demokratischen und freiheitlichen Gesellschaft sei es nicht nachvollziehbar, „wenn die sichtbarsten Vertreter der Staatsgewalt so tun, als müssten sie dem Bürger gegenüber ihren Namen verheimlichen“, sagte Glietsch. Er wünsche sich daher, dass künftig die Kollegen ihren Namen an der Uniform tragen. Ausgenommen seien Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK), für die bereits eine individuelle Kennzeichnung eingeführt wurde.

    Nach den Worten des Polizeipräsidenten ist es nicht vorrangiges Ziel seiner Pläne, mögliche Straftaten von Polizisten im Dienst zu verfolgen. Vielmehr gehe es um das Verständnis einer „offenen Polizei“. Durch die Namensschilder, die bereits in vielen Berufen üblich seien, solle dem Bürger die Möglichkeit gegeben werden, die Beamten direkt anzusprechen. Zu der Kritik, durch die Namenschilder könnten die Beamten von Kriminellen identifiziert werden, führte Glietsch an, Polizisten hätten zu 90 Prozent mit Bürgern zu tun, die rechtstreu sind. Er fügte hinzu, die Namen der Ermittler ließen sich jeder Strafanzeige oder dem Vernehmungsprotokoll entnehmen. ddp

    (Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 03.01.2009)